Sanniquellie
| Sanniquellie | ||||||
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| Koordinaten | 7° 22′ N, 8° 43′ W
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| Basisdaten | ||||||
| Staat | Liberia | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Nimba | |||||
| ISO 3166-2 | LR-NI | |||||
| Einwohner | 11.894 (2008) | |||||
Sanniquellie, in afrikanischen Sprachen auch Sangbui, Sanokole oder Sanokwele,<ref name="enzbrit">Sanniquellie. Encyclopædia Britannica, 2011, abgerufen am 13. Februar 2011 (englisch).</ref> ist die Hauptstadt des Nimba County in Liberia, Westafrika. Hier leben etwa 11.900 Einwohner, ein großer Teil der Bevölkerung ist muslimischen Glaubens.<ref name="Census2008Enderg">Endergebnisse der Volkszählung von 2008 NPHC 2008 Report Final. (PDF; 676 kB) In: Liberian Institut of Statistics and Geo-Information-Systems (LISGIS). Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Februar 2012; abgerufen am 11. Oktober 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Beschreibung
Die Stadt Sanniquellie befindet sich im Norden Liberias, nahe der Grenze zu Guinea und der Republik Elfenbeinküste. Sie besitzt einen Bahnanschluss, einen Flughafen und ist Versorgungszentrum der Bergbauregion Nimba Mountains, die sich etwa 20 Kilometer nördlich befindet.<ref name="Admin">Liberia, Counties and Districts. (PDF; 0.4 MB) In: Liberian Institut of Statistics and Geo-Information-Systems (LISGIS). Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. Oktober 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Übersichtskarte</ref> In der Region befinden sich regionale Stationen der Firestone Plantage, zahlreiche Reisfelder, auch Gemüseanbau und Früchte: Paprika, Gurken, Mais, Maniok, Kartoffeln, Tomaten, Erdnüsse, Ananas, Limetten, Mandarinen, Grapefruits, Orangen, Bananen, Mehlbananen, Mangos, Pflaumen sind bedeutsam. Zu den Handwerksbetrieben gehören Auto-Reparaturbetriebe, Zimmerleute, Schlosser, Klempner, Bäcker, Maurer, Schneider und Friseure. Größtes Unternehmen in der Stadt ist die Jungle Water Group. Die Stadt ist Stützpunkt von UNO-Hilfsorganisationen und verfügt deshalb über eine gute Infrastruktur. In der Stadt befinden sich neben einem Kindergarten auch eine Grund- und weiterführende Schule und ein landwirtschaftliches Trainingszentrum.<ref name="enzbrit" />
Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört die Kirche, die Moschee von Saniquellie das bereits erwähnte OAU Memorial Place und das ehemalige Queen’s Theatre.
Geschichte
In der Stadt trafen sich im Jahr 1958 die Präsidenten Liberias (William S. Tubman), Guineas (Ahmed Sékou Touré) und Ghanas (Kwame Nkrumah) zu einem viertägigen informellen Treffen, das heute als Tubman-Nkrumah-Touré Conference bekannt ist, und berieten über die Gründung einer politischen Organisation für den afrikanischen Kontinent (Panafrikanismus); an das Treffen, dem „Geburtsort“ der Organisation für Afrikanische Einheit und der Afrikanischen Entwicklungsbank, wird mit dem OAU Memorial Place im Stadtzentrum (Yekepa Parking) erinnert.<ref>African Development Bank: Bank Group’s Evolution. 3. April 2019, abgerufen am 15. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>50 years at the service of Africa 1964-2014. Abgerufen am 15. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das im Bürgerkrieg durch die Einheiten des Warlords Thomas G. Quiwonkpa zerstörte G.W. Harley Memorial Hospital wurde mit Unterstützung von Ärzte ohne Grenzen und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz neu aufgebaut. Drei denkmalgeschützte Palaverhäuser, in denen sich 1959 die Präsidenten zu internen Beratungen zurückzogen, wurden bei den Kampfhandlungen ebenfalls niedergebrannt. Auch der ehemalige Rundfunksender wurde im Krieg zerstört.
Sport
Die Stadt beheimatet den Fußballverein Nimba United FC, welcher 2015 Meister geworden ist.
Einzelnachweise
<references />