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Nocken (Gericht)

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Januar 2026 um 18:50 Uhr durch imported>Aka (Wortherkunft: Halbgeviertstrich).
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Datei:Nocken.jpg
Nocken mit Fleisch und Tomatensauce
Datei:Käsenockerl im Kadros in Wien.jpg
Käsenockerln in Wien

Nocken oder Nockerln, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈɲɔkːi] (<phonos file="It-Gnocchi.oga">Aussprache</phonos>/?, Singular gnocco), sind eiförmige oder spätzleähnlich geformte Teigmassen der süddeutschen und Alpenküche;<ref name="Duden-Kochkunst-94">Eckhard Supp: Duden. Wörterbuch Kochkunst. Von Amuse-Bouche bis Zierschnee. Dudenverlag, Mannheim u. a. 2011, ISBN 978-3-411-70392-0, Kapitel: Regionale Gerichte im deutschsprachigen Raum, S. 94.</ref> sie sind aber auch in angrenzenden Ländern bekannt. Die kleinen Klöße oder Schnitten werden hergestellt aus einem Teig aus Mehl, Grieß (Weizen oder Mais), gekochten Kartoffeln, Kastanienmehl oder anderen Zutaten wie Kürbis, Spinat und Ricotta, der meist mit Ei gebunden wird.<ref name="Duden-Kochkunst-94" /> Eine vegane Zubereitung ist möglich. Gelegentlich werden auch Kräuter hinzugefügt.<ref name="Duden-Kochkunst-94" /> Sie werden in der Regel in Salzwasser gegart und dienen häufig als Suppeneinlage oder Beilage. Wenn sie ein eigenes Gericht darstellen, werden sie gern mit Käse überbacken oder, besonders als Gnocchi in der italienischen Küche, als erster Hauptgang ähnlich wie Nudeln zubereitet.

Wortherkunft

Bei der Wortherkunft wird von dem seit dem frühen 20. Jahrhundert nachgewiesenen technischen Begriff Nocken ausgegangen, was den Vorsprung an einer Scheibe oder Welle bezeichnet. Zum selben Wortstamm gehören noch: Nock, was kleiner Berg oder auch – aus der niederdeutschen Seemannssprache entlehnt – das Ende einer Rahe oder eines Rundholzes bedeutet, und seit dem 18. Jahrhundert letztendlich das österreichische Klößchen Nocken mit seinem Diminutiv Nockerl.<ref>Duden, das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 5., neu bearb. Auflage. Dudenverlag, Mannheim 2014, ISBN 978-3-411-04075-9.</ref><ref>Matthias von Lexer: Kärntisches Wörterbuch: mit einem Anhange: Weihnacht-Spiele und Lieder aus Kärnten. Hirzel, 1862, S. 197 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>Verjüngter Encomiastes Germaniae. Das ist: Ein gründlicher und außführlicher Bericht Von der Teutschen löblichen Ankunfft, Lands-Beschaffenheit, Sitten, Verstand, und Ritterlichen Thaten (etc.). na, 1698 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Varianten

Nocken sind in vielen Varianten vor allem in der süddeutschen, österreichischen, siebenbürgisch-sächsischen, banaterdeutschen, slowakischen, ungarischen, slowenischen und italienischen Küche bekannt.

Siehe auch

Literatur

  • Bärbel Schermer (Red.): Das Teubner-Buch. Deutsche Küche. Teubner, München 2007, ISBN 978-3-8338-0464-9, S. 109 u.a.m.
  • Reinhardt Hess: Südtiroler Küche. Gräfe und Unzer, München 2010, ISBN 978-3-8338-2011-3, S. 28 u.a.m.

Weblinks

Commons: Nocken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />