Natbergen
Natbergen Gemeinde Bissendorf
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1696)&title=Natbergen 52° 15′ N, 8° 8′ O
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| Fläche: | 6,22 km²<ref name="geo">[1] [2] Kombinierte Fläche der Gemarkungen Natbergen und Stockum-Gut</ref> | |||||
| Einwohner: | 1696 (30. Nov. 2025)<ref name="biss">Gemeinde Bissendorf: Zahlen, Daten, Fakten</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 273 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1970 | |||||
| Postleitzahl: | 49143 | |||||
| Vorwahl: | 05402 | |||||
Lage von Natbergen in Niedersachsen
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Natbergen ist ein Ortsteil der Gemeinde Bissendorf im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
Natbergen ist eine alte Bauerschaft mit einem Weiler an der Lüstringer Straße als Kern. Nordwestlich davon befindet sich das Wohngebiet Auf der Heide, das bis zur Stadtgrenze von Osnabrück reicht. Der heutige Siedlungsschwerpunkt von Natbergen, die Siedlung Stockumer Mark, liegt nördlich der Mindener Straße auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Gut Stockum. Der Ortsteil wird von der Hase durchquert; ein weiteres Gewässer ist der Natberger See.
Geschichte
Natbergen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte der Ort zum Kanton Bissendorf des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte Natbergen unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Bissendorf im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Natbergen zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel Natbergen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Osnabrück. Am 1. April 1937 wurde die östliche Nachbargemeinde Gut Stockum (auch Stockum-Gut) eingemeindet.<ref name="demand"/> Innerhalb des Landkreises Osnabrück war Natbergen bis 1970 Teil der Samtgemeinde Bissendorf. Am 1. Januar 1970 wurde Natbergen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Bissendorf.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 172 | <ref>Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 189 (google.de).</ref> |
| 1845 | 264 | <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 121 (google.de).</ref> |
| 1871 | 226 | <ref>Volkszählung 1871</ref> |
| 1895 | 211 | <ref>Volkszählung 1895</ref> |
| 1910 | 226 | <ref>Landkreis Osnabrück. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021.</ref> |
| 1925 | 230 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 680 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 1001 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 996 | <ref name="isys" /> |
Der Bevölkerungszuwachs zwischen 1925 und 1939 ist hauptsächlich auf die Eingliederung der Gemeinde Gut Stockum im Jahre 1937 zurückzuführen.
Vereine
Der Bürgerverein Natbergen / Jeggen-West setzt sich für die Belange der örtlichen Bevölkerung ein.<ref>Website des Bürgervereins Natbergen / Jeggen-West</ref>
Verkehr
Am äußersten südlichen Rand des Ortsteils liegt die Anschlussstelle Natbergen der Bundesautobahn 30. Im Norden wird der Ortsteil von der Bahnstrecke Osnabrück–Löhne durchquert, deren nächstgelegenen Haltepunkte sich in Lüstringen und in Wissingen befinden.
Einzelnachweise
<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortschaften und Ortsteile der Gemeinde Bissendorf