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Niedermehnen

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Niedermehnen
Gemeinde Stemwede
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(528)&title=Niedermehnen 52° 24′ N, 8° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(528) 52° 24′ 3″ N, 8° 27′ 9″ O
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Höhe: 45 m ü. NN
Fläche: 13,21 km²
Einwohner: 528 (12. Feb. 2023)<ref>Einwohnerstatistik Stemwede - Einwohnerzahlen der 13 Ortsteile. (PDF) In: stemwede.de. Abgerufen am 7. August 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32351
Vorwahl: 05745
Datei:Stemwede Ortsteile Niedermehnen.svg
Karte
Lage von Niedermehnen in Stemwede

Niedermehnen ist eine Ortschaft in der Gemeinde Stemwede im nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke. Sie hat etwa 530 Einwohner.

Die Erstellung des Dorfplatzes ist eine Gemeinschaftsaktion vieler Einwohner. Er wurde mit einem Richtfest eingeweiht.

Geschichte

Mehnen wurde im Jahre 1242 erstmals in einer Urkunde erwähnt und gehörte bis zur Franzosenzeit zur Vogtei Levern im Amt Reineberg des Fürstentums Minden. Von 1807 bis 1810 gehörte der Ort zum Kanton Levern des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte Mehnen unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Levern im Arrondissement Minden des Departements der Oberen Ems.<ref>Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 205 (google.de).</ref>

1816 kam Mehnen zum neuen Kreis Rahden, aus dem 1832 der Kreis Lübbecke wurde. Im Kreis Lübbecke bildete Mehnen eine Gemeinde des Amtes Levern. Etwa im Jahr 1860 wurde die Gemeinde Mehnen zur Unterscheidung von dem bei Blasheim gelegenen Ort Mehnen in Niedermehnen umbenannt.<ref>Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.</ref>

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurde der Ort am 1. Januar 1973 in die neue Gemeinde Stemwede eingegliedert.<ref></ref>

Im Bundeswettbewerb 2004 „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft“ erhielt Niedermehnen eine Silberplakette.

Ortsname

Ursprünglich hieß das Dorf nur Mehnen. Der neue Name Niedermehnen sollte es von dem 17 Kilometer entfernten, ursprünglich gleichnamigen Ort unterscheiden, der heute Obermehnen (heute ein Ortsteil von Lübbecke) heißt. Der Name Mehnen hängt wohl mit mene oder mana zusammen, dessen Grundbedeutung „Lichtung“ ist und mit Wörtern wie Allmende, gemeinsam und Gemeinde verwandt ist.<ref>Gemeinde Blasheim (Hrsg.): 1000 Jahre Gemeinde Blasheim, Blasheim, Minden 1969, S. 12.</ref>

Verkehr

Die nächste Anschlussstelle ist Bünde an der A 30.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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