Zum Inhalt springen

Zystom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Mai 2022 um 14:47 Uhr durch imported>Georg Hügler (Beleghinweis).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Mucinous Cystadenoma of Ovary.jpg
Muzinöses Zystadenom des Eierstocks: pathologisches Präparat.
Datei:Zystadenom CT sag 001.jpg
Muzinöses Zystadenom des Eierstocks: Computertomographie.

Ein Zystom (auch Kystom, Kystadenom und Cystadenom, und erstmals 1889 Proliferationszyste<ref>K. Zimmermann: Bauchspeicheldrüse. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 89–106, hier: S. 96–98 (Pankreaszysten).</ref> genannt) ist eine Drüsengeschwulst, in der sich aufgrund von nichterfolgtem Abfluss des Drüsenproduktes ein Hohlraum bildet. Vorlage:HinweisbausteinZystome sind gutartig, eine Entartung ins Krebsartige geschieht vor allem dann, wenn papillare Wucherungen enthalten sind. Zystome treten am häufigsten in Eierstöcken, Nieren, Brustdrüsen, Leber und Schilddrüsen auf. Auch in der Bauchspeicheldrüse<ref>von Petrikowski: Über Kystome (Cystadenome) des Pankreas. Dissertation Würzburg 1889.</ref> können sie vorkommen.

Weblinks

Commons: Muzinöses Zystadenom des Ovars – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />