Zum Inhalt springen

Adalbert Ricken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 09:01 Uhr durch imported>Egon1951 (Änderungen bei Literatur).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Adalbert Ricken.png
Adalbert Ricken

Adalbert Ricken (* 30. März 1851 in Fulda; † 1. März 1921 ebenda) war ein bedeutender hessischer, deutscher Mykologe. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „<templatestyles src="Person/styles.css" />Ricken“.

Er besuchte bis 1873 das Priesterseminar in Fulda. Nach seiner Priesterweihe wirkte er als Kaplan und Priester in mehreren Orten des Bistums Fulda. Sein Werk Vademecum für Pilzfreunde wurde ab der ersten Ausgabe bis hin zur Mitte des 20. Jahrhunderts zum verbreiteten Bestimmungsbuch für Pilze in Deutschland.

Bedeutsam sind auch seine Arbeiten über die Systematik der Pilze.

Seit 1987 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Mykologie im zweijährlichen Turnus den nach ihm benannten Adalbert-Ricken-Preis an Amateur-Mykologen, die mittels wissenschaftlicher Arbeiten zur Erweiterung des mykologischen Wissens beigetragen haben.

Ausgewählte Werke

Weblinks

Commons: Adalbert Ricken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Hartmut Boettcher: Adalbert Ricken. In: Titus Marwinski (Hrsg.): Lebenswege in Thüringen.Sechste Sammlung, Nr. 570, Vopelius, Jena 2025, S. 215–218, ISBN 978-3-947303-43-4.

Vorlage:Hinweisbaustein