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Molau

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Molau
Gemeinde Molauer Land
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(633)&title=Molau 51° 3′ N, 11° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(633) 51° 3′ 26″ N, 11° 46′ 43″ O
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Höhe: 263 m ü. NN
Fläche: 8,77 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 633 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Molau, Gemeinde Molauer Land. In: GEOindex. Abgerufen im Oktober 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06618
Vorwahl: 036694, 036421
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Bild:Molau in Molauer Land.svg|rahmenlos|268x335px|zentriert|Karte

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Lage von Molau in Molauer Land

Molau ist ein Ortsteil der Gemeinde Molauer Land im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Datei:MolauKirche.JPG
Dorfkirche Molau

Geografie

Molau liegt ca. 13 km südlich von Naumburg (Saale) und ist der namensgebende Ort der Molauer Platte. Damit wird umgangssprachlich eine weitgehend ebene, waldarme und dünn besiedelte Landschaft zwischen der Bundesstraße 88, dem Wethautal und dem Tautenburger Wald bezeichnet, die ihrerseits den westlichsten Teil des Altenburg-Zeitzer Lößgebietes<ref>BfN-Landschaftssteckbrief Altenburg-Zeitzer-Lössgebiet. Abgerufen am 2. September 2024.</ref> bildet. Als Ortsteile der ehemaligen Gemeinde waren Sieglitz (am 1. Juli 1961 nach Molau eingemeindet) und Aue (am 1. Januar 1957 nach Molau eingemeindet) ausgewiesen.

Geschichte

Molau wurde erstmals im 13. Jahrhundert im Zusammenhang mit zwei Rittergütern derer von Molau erwähnt.<ref>Molauer Land auf der Homepage der VGEM Wethautal</ref> Nach dem Ort Molau benannte sich eine hier ansässige Seitenlinie der Schenken von Vargula.

Datei:Schenken von Molau.jpg
Wappen der Schenken von Molau

Molau, Aue und Sieglitz gehörten bis 1952 wie die meisten heutigen Ortsteile der Gemeinde Molauer Land zu Thüringen. Während Molau und Aue bis 1826 zum Nordteil des Kreisamts Eisenberg gehörten, stand Sieglitz unter der Verwaltung des Amts Camburg.<ref>Die Ämter des Eisenbergischen Kreises vor 1815 im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 224</ref> Die wettinischen Ämter Eisenberg und Camburg gehörten aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf ihres Bestehens zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. 1826 kamen Molau, Sieglitz und Aue vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen und wurden Teil der Exklave Camburg.<ref>Kreis Saalfeld. Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2024; abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref> Von 1922 bis 1939 gehörten sie zur Kreisabteilung Camburg.<ref>Geschichte der Kreisabteilung Camburg im Archivportal Thüringen</ref>

Nach 1952 gehörte Molau dem Kreis Naumburg an und trug die Gemeindenummer 081226. Zum 1. Januar 1973 lag die Einwohnerzahl der Gemeinde inkl. Ortsteile bei 599 Personen.<ref>Heinz Adomeit (Hrsg.): Ortslexikon der Deutschen Demokratischen Republik, Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1974, S. 280.</ref>

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Molau, Casekirchen, Abtlöbnitz und Leislau zur neuen Gemeinde Molauer Land zusammen.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Traditionelle Veranstaltungen in der Umgebung sind das Oldtimertreffen in Sieglitz im August, das jährliche Brunnenfest im Mai in Bad Kösen und das Naumburger Hussitenkirschfest im Juni.

Eine Landmarke am südlichen Ortsrand stellte jahrzehntelang ein Wasserturm aus der DDR-Zeit mit kugelförmigem Behälter dar. Nach Umbau der Wasserversorgung im Gebiet wurde er jedoch zwischen Ende 2018 und Mitte 2019 demontiert.

Datei:Blick von Süden auf Molau mit Wasserturm.jpg
Blick von Süden auf Molau mit Wasserturm, August 2018

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Zur Bundesstraße 88, die westlich von Molau von Naumburg (Saale) nach Camburg verläuft, sind es ca. 4,5 Kilometer. Die Gemeinde wurde ehemals mittels der Bahnstrecke Zeitz–Camburg an die umgebenden Orte angeschlossen. Nach der Sprengung der Saalebrücke bei Camburg war Molau von 1945 bis zur Stilllegung des Abschnitts Molau-Osterfeld 1965 Endpunkt der Strecke von Zeitz.

Wirtschaft und Tourismus

In der Nähe von Molau befindet sich der Windpark Molauer Platte, der das gute Windangebot auf der Hochfläche ausnutzt.<ref>thewindpower.net: Online-Zugriff > Windparks > Molauer Platte (Deutschland). Abgerufen am 7. September 2024.</ref> In der Umgebung des Ortes wird Hopfen angebaut. Der Radweg Saale-Unstrut-Elster-Rad-Acht führt durch Molau.


Weblinks

Commons: Molau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Abtlöbnitz | Aue | Casekirchen | Crauschwitz | Kleingestewitz | Köckenitzsch | Leislau | Molau | Mollschütz | Seidewitz | Sieglitz Vorlage:Klappleiste/Ende

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