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Marina Kielmann

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Marina Kielmann Vorlage:SportPicto
Nation Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 31. Januar 1968 (58 Jahre)
Geburtsort Dortmund
Größe 172 cm
Gewicht 59 kg
Karriere
Disziplin Einzellauf
Trainer Heide Kielmann
Status zurückgetreten
Karriereende 1995
Medaillenspiegel
EM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
 Europameisterschaften
Bronze Leningrad 1990 Damen
Bronze Sofia 1991 Damen
Silber Lausanne 1992 Damen
Bronze Helsinki 1993 Damen
 

Marina Kielmann (* 31. Januar 1968 in Dortmund) ist eine ehemalige deutsche Roll- und Eiskunstläuferin.

Biografie

Datei:Tour der Hoffnung Marina Kielmann.jpg
Marina Kielmann bei der Tour der Hoffnung 2019

Marina Kielmann begann ihre Laufbahn beim TSC Eintracht Dortmund, startete dann später für den ERC Westfalen Dortmund. Sie wurde von ihrer Mutter Heide Kielmann trainiert. Auch Marina Kielmanns Bruder Sven war Eiskunstläufer.

Schon als Vierjährige begann Marina Kielmann mit dem Eiskunstlaufen. Nach dem 2. Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft 1979 feierte sie den ersten großen Erfolg im Paarlaufen mit Oliver Dörendahl und gewann mit ihm 1981 die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften.

Im Rollkunstlaufen war sie zunächst noch erfolgreicher als im Eiskunstlaufen. Neben mehreren Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften brachte sie es bis zur Vizeweltmeisterin 1990.

Später konzentrierte sie sich ganz auf das Eiskunstlaufen und gewann mehrere Medaillen bei Europameisterschaften im Einzellaufen. Der größte Erfolg bei Europameisterschaften war der Gewinn der Silbermedaille 1992 in Lausanne. Ihr größter Erfolg bei Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen war der 4. Platz 1994. Zwei 10. Plätze in den Jahren 1988 und 1992 bei den Olympischen Spielen in Calgary und Albertville sowie der Sieg bei der Universiade 1989 in Sofia rundeten die Erfolgsstory ab.

1995 beendete sie ihre Amateurlaufbahn und ging für einige Jahre zu „Holiday on Ice“. Seit 2005 ist Frau Kielmann im Besitz der Trainer-A Lizenz der Deutschen Eislauf-Union.

Marina Kielmann arbeitete bis November 2009 in ihrem erlernten Beruf als Bürokauffrau in der Verwaltung des TSC Eintracht Dortmund, dem Sportverein, in dem ihre Karriere als Kind begann.

Bei der Tour der Hoffnung, einer Radtour zugunsten krebs- und leukämiekranker Kinder gehört sie seit 1997 zum festen Team. Sie unterstützt den Landesverband Rheinland-Pfalz. Als „internationale technische Spezialistin“ hat sie „einen Posten in der Jury im neuen Wertungssystem, das 2004 eingeführt wurde“, inne.<ref>Antje Rehse: Marina Kielmann: „Als ich wach wurde, saß er nackt hinter mir in der Badewanne“. In: express.de. 3. April 2025, abgerufen am 4. April 2025 (Interview).</ref>

Seit dem 30. November 2006 unterstützt sie den gemeinnützigen Verein Kinderlachen aus ihrer Heimatstadt Dortmund als Botschafterin.

Erfolge/Ergebnisse (Eiskunstlauf)

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Europameisterschaften

Deutsche Meisterschaften

Einzellauf

  • 1987 – 7. Rang
  • 1988 – 2. Rang
  • 1989 – 3. Rang
  • 1990 – 2. Rang
  • 1991 – 1. Rang
  • 1992 – 1. Rang
  • 1993 – 1. Rang
  • 1994 – 3. Rang
  • 1995 – 2. Rang

Paarlauf

Andere Wettbewerbe

Erfolge/Ergebnisse (Rollkunstlauf)

Weltmeisterschaften

Europameisterschaften

Deutsche Meisterschaften

  • 1989 – 2. Rang
  • 1990 – 2. Rang
  • 1989 – 1. Rang
  • 1990 – 1. Rang

Veröffentlichungen

  • Unterwegs: Eine Eisprinzessin an der Kieler Förde. Independently published, 2025, ISBN 979-83-1423246-0.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1911: Elsa Rendschmidt | 1912: Luise Strasilla | 1913–1914: Thea Frenssen | 1917–1918: Thea Frenssen | 1919–1920: Elly Winter | 1921: Ellen Brockhöft | 1922: Elly Winter | 1923–1928: Ellen Brockhöft | 1929–1931: Katrin Flebbe | 1932: Ruth Michaelis | 1933–1935: Maxi Herber | 1936: Victoria Lindpaintner | 1937–1941: Lydia Veicht | 1942–1944: Martha Musilek | 1947: Inge Jell | 1948: Irene Braun | 1949–1951: Helga Dudzinski | 1952: Erika Kraft | 1953–1954: Gundi Busch | 1955–1956: Rosi Pettinger | 1957–1959: Ina Bauer | 1960: Bärbel Martin | 1961: Karin Gude | 1962: Inge Paul | 1963: Karin Gude | 1964: Inge Paul | 1965: Uschi Keszler | 1966: Angelika Wagner | 1967–1968: Monika Feldmann | 1969–1971: Eileen Zillmer | 1972–1974: Gerti Schanderl | 1975: Isabel de Navarre | 1976: Gerti Schanderl | 1977–1980: Dagmar Lurz | 1981: Karin Riediger | 1982–1984: Manuela Ruben | 1985–1989: Claudia Leistner | 1990: Patricia Neske | 1991–1993: Marina Kielmann | 1994–1995: Tanja Szewczenko | 1996: Astrid Hochstetter | 1997: Eva-Maria Fitze | 1998: Tanja Szewczenko | 1999: Eva-Maria Fitze | 2000–2001: Susanne Stadlmüller | 2002: Katharina Häcker | 2003–2006: Annette Dytrt | 2007: Kristin Wieczorek | 2008: Sarah Hecken | 2009: Annette Dytrt | 2010–2011: Sarah Hecken | 2012: Nicole Schott | 2013: Sarah Hecken | 2014: Nathalie Weinzierl | 2015: Nicole Schott | 2016: Lutricia Bock | 2017: Nathalie Weinzierl | 2018–2020: Nicole Schott | 2021: Aya Hatakawa | 2022–2023: Nicole Schott | 2024–2025: Kristina Isaev | 2026: Julia Grabowski Vorlage:Klappleiste/Ende