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Taugwitz

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Taugwitz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(110)&title=Taugwitz 51° 8′ N, 11° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(110) 51° 7′ 32″ N, 11° 38′ 13″ O
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Höhe: 207 m
Fläche: 19,05 km²
Einwohner: 110<ref>Taugwitz. In: Webauftritt. Verbandsgemeinde An der Finne, abgerufen im Oktober 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 6 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Postleitzahl: 06628
Vorwahl: 034463

Taugwitz ist seit dem 1. Juli 2009 ein Ortsteil der Gemeinde Lanitz-Hassel-Tal<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009</ref> im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Bis zum 30. Juni 2009 war Taugwitz eine selbstständige Gemeinde. Der letzte Bürgermeister war Karl Hohenstern.

Geografie

Das Dorf Taugwitz liegt zwischen den Städten Apolda und Naumburg (Saale) auf 216 Meter Höhe ü. NN. Es grenzt direkt an das ebenfalls zur Gemeinde Lanitz – Hassel – Tal gehörende Dorf Poppel.

Zur ehemaligen Gemeinde Taugwitz gehörten die Ortsteile Rehehausen, Spielberg, Gernstedt, Hohndorf, Poppel, Benndorf und Zäckwar.

Geschichte

Die Dörfer Poppel und Taugwitz sind Slawensiedlungen, die als Rundlinge um einen Platz und eine Wasserstelle entstanden. Dies geschah nach der Schlacht bei Burgscheidungen 531 bis etwa 700. Die Flurnamen sind jedoch deutsch und finden sich urkundlich im Register des Klosters Pforta (Poppel 1271; Taugwitz 1307).<ref>Webseite des Pfarrbereichs Eckartsberga mit geschichtlichen Informationen zu Taugwitz und Poppel </ref> Der Ort gehörte ursprünglich den Grafen von Beichlingen, welche 1307 bis 1324 ihren Besitz im Ort allmählich dem Kloster Pforta übereigneten.<ref>Kleine Geschichten zur sächsisch-thüringischen Geschichte, Band 2, S. 155f.</ref> Nach der Säkularisation des Klosters Pforta im Jahr 1540 gehörte Taugwitz von 1543 bis 1815 zum kursächsischen Amt Pforta.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 34f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Naumburg im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis zur Auflösung des Kreises 1932 gehörte.<ref>Der Landkreis Naumburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. April 2024; abgerufen am 31. Oktober 2025.</ref>

Eingemeindungen

Gernstedt und Rehehausen gehörten seit dem 1. Juli 1950 zu Taugwitz.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.</ref> Spielberg mit Benndorf, Hohndorf und Zäckwar wurde am 17. Oktober 2004 eingemeindet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004</ref>

Gedenkstätten

Verkehr

Direkt durch den Ort verläuft die Bundesstraße 87, die von Apolda nach Naumburg (Saale) führt. Der Ökumenische Pilgerweg von Görlitz nach Vacha führt durch die Ortsteile Spielberg, Zäckwar und Benndorf.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Taugwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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