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Force Attack

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Force Attack
Allgemeine Informationen
Ort Stavenhagen
Genre Punk, Ska, Oi, Hardcore, Psychobilly
Zeitraum 1997–2012
Besucherzahlen
2009 8.000
Vorherige Veranstaltungsorte
1997 Barth
1998 Rerik
1999–2008 Behnkenhagen
2009–2011 Klingendorf
Datei:Wartburg in Pankow 2008 (Alter Fritz) 11.JPG
Force Attack-Aufkleber 2002 bis 2008 an einem Wartburg

Force Attack war ein jährliches Musikfestival, das am letzten Juliwochenende in der Nähe von Rostock veranstaltet wurde. Viele Punk-, Ska-, Oi!-, Hardcore-, Psychobilly-Bands traten an drei Tagen (von Freitag bis Sonntag) auf einer Hauptbühne und einer Zeltbühne auf.

Das Festival galt als die größte Punkerparty weltweit. Die Besucherzahl betrug 2009 nach Angaben der Veranstalter etwa 8.000.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. In: Ostsee-Zeitung, 2. August 2009</ref>

Geschichte

Die ersten Force Attack Festivals fanden 1997 in Barth und 1998 in Rerik statt. Damals waren es noch 26 Bands, die an zwei Tagen auf zwei Bühnen für Unterhaltung sorgten. Von 1999 bis 2008 war Behnkenhagen, nordöstlich von Rostock, der Austragungsort. Bereits ab 2000 wurde das Festival auf drei Tage verlängert und die Anzahl der Bands dementsprechend vergrößert. Seitdem zog das Festival regelmäßig Tausende von Besuchern an. Ab 2009 fand das Festival im südlich von Rostock gelegenen Klingendorf statt. Aufgrund starker Regenfälle zog das Festival 2011 wenige Besucher an. Im Jahr 2012 stand das Gelände in Klingendorf nicht mehr zur Verfügung und es wurde nach einem Ersatzgelände für das Festival gesucht. Nach mehreren Absagen unter anderem von der Arena Berlin sollte das Festival als eine Soli-Party deklarierte Ersatzveranstaltung auf dem Tankhaus-Gelände in Stavenhagen stattfinden. Dies wurde von der Stadt per Untersagungsverfügung zunächst verboten,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Untersagungsverfügung für 2012 (Memento vom 13. August 2012 im Internet Archive)</ref> schließlich aber unter Auflagen doch erlaubt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Force Attack“-Festival ohne Zwischenfälle (Memento vom 30. Juli 2012 im Internet Archive), NDR 1 Radio MV</ref> Im Jahr 2013 wurde das Festival schon Monate im Voraus von der Stadt Stavenhagen verboten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Untersagungsverfügung für 2013 (Memento vom 26. Juni 2013 im Internet Archive) (PDF; 252 kB)</ref> Es wurde versucht, einen Ausweichstandort zu finden, was nicht gelang.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. In: Nordkurier, 14. Juni 2013.</ref>

Die Punk-Band Daily Terroristen widmete dem Festival den Song Force Attack. In dem Lied singen die Bandmitglieder, dass man auf dem Open Air „gute Bands für kleine Preise“ erleben könne und dass das Force Attack besser als Woodstock sei.

2016 kündigten zwei Satiriker ein Comeback des Festivals an. Dies stellte sich jedoch als Scherz heraus.<ref>Linus Volkmann: Punks am Rande des Nervenzusammenbruchs: Das Force Attack kommt wieder. In: Vice. 21. Juni 2016, abgerufen am 28. Mai 2024.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 54° 10′ 48″ N, 12° 17′ 51″ O

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