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Bonifatius III.

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Bonifatius III. (* um 570 in Rom; † 12. November 607) war Papst vom 19. Februar 607 bis zu seinem Tod.

Leben

Vor dem Pontifikat

Bonifatius war Diakon und Gesandter (Apokrisiar) des Papstes am Hof von Konstantinopel, bevor er zum Papst gewählt wurde. Er hatte aus dem Osten stammende Vorfahren, wie der Name seines Vaters Iohannes Cataadiocus (Johannes aus Kappadokien) verrät<ref>Andrew J. Ekonomou: Byzantine Rome and the Greek Popes. Lexington Books, 2007, S. 81 (archive.org).</ref>.

Als Abgesandter Gregors I. trat er energisch dafür ein, dass Kaiser Phokas dem Patriarchen von Konstantinopel, Kyriakos, den Titel des ökumenischen Patriarchen absprach, den ihm die Synode von Konstantinopel verliehen hatte.

Pontifikat

Bonifatius legte auch fest, dass kein Mensch über einen Nachfolger eines Papstes reden darf, solange der Papst noch lebt. Zuwiderhandlung sollte mit der Exkommunikation geahndet werden. Außerdem darf kein neuer Papst gewählt werden, bevor der alte Papst nicht bereits drei Tage tot ist.

Literatur

Weblinks

Commons: Bonifatius III. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

VorgängerAmtNachfolger
SabinianusPapst
607
Bonifatius IV.

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