Thomas Helveg
| Thomas Helveg | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Thomas Lund Helveg | |
| Geburtstag | 24. Juni 1971 | |
| Geburtsort | Odense, Dänemark | |
| Größe | 182 cm | |
| Position | Abwehr | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1988–1993 | Odense BK | 103 (3) |
| 1993–1998 | Udinese Calcio | 141 (5) |
| 1998–2003 | AC Mailand | 105 (0) |
| 2003–2004 | Inter Mailand | 23 (0) |
| 2004–2005 | Norwich City | 20 (0) |
| 2005–2007 | Borussia Mönchengladbach | 13 (0) |
| 2007–2010 | Odense BK | 128 (1) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1992 | Dänemark U21 | 3 (0) |
| 1994–2007 | Dänemark | 108 (2) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2011 | Odense BK (Co-Trainer) | |
| 2011 | Odense BK | |
| 2011–2013 | Odense BK (Co-Trainer) | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Thomas Lund Helveg (* 24. Juni 1971 in Odense) ist ein ehemaliger dänischer Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Zuletzt stand er 2013 als Co-Trainer bei Odense BK unter Vertrag.
Familie
Helveg stammt aus einer Fußballerfamilie. Sein Vater spielte in Dänemarks erster Liga und in der B-Nationalelf, sein Onkel hatte eine ähnliche Karriere. Sein zwei Jahre älterer Bruder Henrik Helveg spielte auch in der ersten dänischen Liga.
Spielerkarriere
Anfänge in Odense
Der Verteidiger Thomas Helveg spielte in den ersten Jahren seiner Karriere bei Odense BK. Hier spielte er sich in die Stammelf und wurde Leistungsträger. In den weiteren Jahren wurden dann Klubs aus dem Ausland auf ihn aufmerksam.
Elf erfolgreiche Jahre in Italien
1993 wechselte Helveg ins Ausland und unterschrieb einen Vertrag bei Udinese Calcio. Zuvor hatte er gezögert, auch weil seine Frau eine Anstellung an einer Universität hatte. Aus diesem Grund ließ er sich in den Vertrag eine Klausel einbauen, nach der er nach drei Monaten nach Dänemark zurückkehren durfte.<ref name="Helveg">Jan Lustig: Tradition verpflichtet. kicker online, 18. Juli 2005, abgerufen am 2. September 2012.</ref> Helveg spielte sich in Udine in die Stammelf. 1995 kam Oliver Bierhoff zum Verein; Helveg war für ihn der Vorlagengeber. Er und Bierhoff hatten Anteil an Udineses erster Qualifikation für den Europapokal. 1998 folgte er Bierhoff zum AC Mailand. Ein Jahr später wurde Helveg mit Milan italienischer Meister. 2000 wechselte er zum Stadtrivalen Inter und wurde kurze Zeit später wieder an den AC verliehen.<ref name="torfabrik">Marc Basten und Olaf Kozany: Thomas Helveg vor Vertragsunterschrift. In: TOR FABRIK. 4. Juli 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 3. Juni 2015.</ref> 2003 gewann er mit dem AC Mailand die UEFA Champions League, wobei er im Finale kein Stammspieler mehr war. Im Sommer 2003 wechselte er für ein Jahr zu Inter Mailand und verließ nach der Saison die Serie A.
Zweieinhalb Jahre in England und Deutschland
2004/05 spielte er bei Norwich City, die zuvor in die Premier League aufgestiegen waren. Zunächst konnte er sich nicht in der ersten Elf behaupten und es kamen Spekulationen über eine Rückkehr nach Dänemark auf, jedoch kam er schließlich wegen Ausfällen nach Verletzungen in die Mannschaft und spielte 20-mal.<ref name="torfabrik" /> Nachdem die Mannschaft wieder abgestiegen war, verließ er den Klub, auch weil Morten Olsen als dänischer Nationaltrainer Helveg nicht in der Football League Championship (zweite Liga) sehen wollte. Helveg wechselte daraufhin zu Borussia Mönchengladbach. Dort wurde Helveg die Rolle des Führungsspielers zugeteilt. Verletzungsbedingt kam Helveg in der Bundesliga jedoch nur zu 13 Einsätzen.
Karriereausklang beim Heimatverein
Ende Januar 2007 kehrte Helveg nach Dänemark zurück und unterschrieb bei seinem Stammklub Odense BK, der Helveg eine Perspektive für die Zukunft bot. Zum Ende des Jahres 2010 beendete er seine Karriere. Am 4. Dezember 2010 lief er gegen Aalborg BK letztmals in einem Punktspiel auf.<ref>Målfest i Helveg-farvel (dänisch) ob.dk, abgerufen am 5. Dezember 2010</ref> Seinen letzten Einsatz als Aktiver hatte er am 16. Dezember 2010 im Europa-League-Spiel gegen den VfB Stuttgart.
Nationalmannschaft
Für die dänische Nationalmannschaft gab er am 20. April 1994 sein Debüt in einem Freundschaftsspiel gegen Ungarn. Er bestritt 108 Länderspiele, in denen er zwei Tore erzielte. Er nahm mit der Nationalmannschaft an der EM 1996, der WM 1998, der EM 2000, der WM 2002 und an der EM 2004 sowie an den gescheiterten Qualifikationen zur WM 2006 und zur EM 2008 teil. Er lief letztmals am 17. Oktober 2007 beim EM-Qualifikationsspiel gegen Lettland auf. Am 28. Februar 2008 trat Helveg aus der Nationalmannschaft zurück.
Trainerkarriere
Ab Januar 2011 arbeitete Helveg als Co-Trainer bei Odense BK und war im Frühjahr für einige Wochen Chefcoach. Von Sommer 2011 bis Sommer 2013 kehrte er in die Rolle des Trainerassistenten von Troels Bach zurück.<ref>Thomas Helveg stopper i OB, abgerufen am 7. Oktober 2013 (dänisch)</ref>
Erfolge
Verein
- Dänischer Meister: 1989
- Dänischer Pokalsieger: 1990/91, 1992/93, 2006/07
- Italienischer Meister: 1998/99
- Italienischer Pokalsieger: 2002/03
- Champions-League-Sieger: 2002/03
Nationalmannschaft
Sonstiges
Helveg spricht neben Dänisch auch Englisch und Deutsch. Er lernte die deutsche Sprache in der Schule und über das Fernsehen.<ref name="Helveg" />
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. von der ehemaligen Datenbank von Playerhistory.com (englisch) - Profil beim dänischen Verband
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
Einzelnachweise
<references/>
Vorlage:Klappleiste/Anfang 1961: Harald Nielsen | 1963: Jens Petersen | 1964: Ole Madsen | 1965: Kaj Poulsen | 1966: Leif Nielsen | 1967: Johnny Hansen | 1968: Henning Munk Jensen | 1969: Allan Michaelsen | 1970: Jan Larsen | 1971: Birger Pedersen | 1972: Per Røntved | 1973: Hans Aabech | 1974: Niels-Christian Holmstrøm | 1975: Henning Munk Jensen | 1976: Flemming Ahlberg | 1977: Allan Hansen | 1978: Ole Kjær | 1979: Jens Jørn Bertelsen | 1980: Lars Bastrup | 1981: Allan Hansen | 1982: Michael Laudrup | 1983: Morten Olsen | 1984: Preben Elkjær Larsen | 1985: Michael Laudrup | 1986: Morten Olsen | 1987: John Jensen | 1988: Lars Olsen | 1989: Brian Laudrup | 1990: Peter Schmeichel | 1991: Kim Vilfort | 1992: Brian Laudrup | 1993: Peter Schmeichel | 1994: Thomas Helveg | 1995: Brian Laudrup | 1996: Allan Nielsen | 1997: Brian Laudrup | 1998: Ebbe Sand | 1999: Peter Schmeichel | 2000: René Henriksen | 2001: Ebbe Sand | 2002: Jon Dahl Tomasson | 2003: Morten Wieghorst | 2004: Jon Dahl Tomasson | 2005–2006: Christian Poulsen | 2007: Daniel Agger | 2008: Martin Laursen | 2009: Simon Kjær | 2010–2011: William Kvist | 2012: Daniel Agger | 2013–2015: Christian Eriksen | 2016: Kasper Schmeichel | 2017–2018: Christian Eriksen | 2019–2020: Kasper Schmeichel | 2021: Simon Kjær | 2022: Pierre-Emile Højbjerg | 2023: Andreas Christensen | 2024: Morten Hjulmand Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Helveg, Thomas |
| ALTERNATIVNAMEN | Helveg, Thomas Lund |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 24. Juni 1971 |
| GEBURTSORT | Odense |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Veraltet seit 2020
- Wikipedia:Kein lokales Bild, aber Bild auf Wikidata
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Fußballnationalspieler (Dänemark)
- Fußballspieler (Odense BK)
- Fußballspieler (Udinese Calcio)
- Fußballspieler (AC Mailand)
- Fußballspieler (Inter Mailand)
- Fußballspieler (Borussia Mönchengladbach)
- Fußballspieler (Norwich City)
- Fußballtrainer (Odense BK)
- Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Dänemark)
- Teilnehmer an einer Fußball-Europameisterschaft (Dänemark)
- Olympiateilnehmer (Dänemark)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1992
- Italienischer Meister (Fußball)
- Dänischer Fußballpokalsieger
- Coppa-Italia-Sieger
- Dänemarks Fußballer des Jahres
- Däne
- Geboren 1971
- Mann