Karl-Truppenkreuz
Das Karl-Truppenkreuz wurde am 13. Dezember 1916 von Kaiser Karl I. von Österreich-Ungarn für die Armee gestiftet.<ref>Ein Karl-Truppenkreuz. In: Tages-Post, 16. Dezember 1916, S. 6 (online bei ANNO).</ref>
Voraussetzungen für die Verleihung des Kreuzes waren mindestens 12 Wochen Dienst an der Front sowie Teilnahme an mindestens einer Schlacht.
Auf Anweisung des Kaisers folgt die Gestaltung des Karl-Truppenkreuzes dem Armeekreuz für 1813/14. Das Ordenszeichen hat die Form eines Tatzenkreuzes und ist aus Zink gefertigt. Zwischen den Kreuzarmen ist ein Lorbeerkranz zu sehen. Im oberen Kreuzarm die Worte Vorlage:Inschrift, in den beiden mittleren Vorlage:Inschrift und im unteren Vorlage:Inschrift. Rückseitig im oberen Kreuzarm nebeneinander die österreichische Kaiserkrone und die ungarische Königskrone. Darunter der Buchstabe Vorlage:Inschrift. Auf den Mittelarmen die Inschrift Vorlage:Inschrift und im unteren Kreuzarm die römische Zahl Vorlage:Inschrift (1916).
Getragen wurde die Auszeichnung an einem hellroten Band mit rot-weißen Seitenstreifen auf der linken Brust.
Insgesamt wurden 651.000 Stück verliehen.
In der Ersten Republik waren Personen, die eine k.u.k. Tapferkeitsmedaille, das Karl-Truppenkreuz oder die Verwundetenmedaille erhalten hatten, gemäß Verordnung (BGBl. Nr. 507/33) vom 10. November 1933 berechtigt, am Band der Kriegserinnerungsmedaille gekreuzte Schwerter zu tragen.
Siehe auch
Literatur
- Johann Stolzer, Christian Steeb: Österreichs Orden vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Akademische Druck- u. Verlagsanstalt, Graz 1996, ISBN 3-201-01649-7.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />