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Adolf Eberle (Maler)

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Datei:Adolf Eberle Dackelfamilie.jpg
Adolf Eberle: Die Dackelfamilie mit Jäger und Magd

Adolf Eberle (* 11. Januar 1843 in München; † 24. Januar 1914 ebenda) war ein deutscher Genre- und Tiermaler.

Leben

Eberle war der Sohn des Malers Robert Eberle. Er besuchte ab dem 11. Mai 1857 die Antikenklasse der Kunstakademie<ref>01411 Adolf Eberle. In: Matrikelbuch. Band 2: 1841–1884. (daten.digitale-sammlungen.de, matrikel.adbk.de)</ref> und trat 1860 in die Schule Karl Theodor von Pilotys ein.<ref>Adolf Rosenberg: Geschichte der modernen Kunst. Band 3: Die deutsche Kunst 2. Abschnitt 1849–1889. Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1889, S. 70 (books.google.de).</ref> Er fertigte zunächst Gemälde mit Szenen aus dem Dreißigjährigen und Siebenjährigen Krieg wie die Feldschule im Wallensteinlager.<ref>Eberle, Adolf. In: Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Band 2: Brann–Einslin. K. G. Saur, München 2005, ISBN 3-598-25032-0, S. Vorlage:VonBis (books.google.de – Leseprobe).</ref> Sein Gemälde Pfändung der letzten Kuh (radiert von William Unger) erinnerte vom Stil her an Peter Baumgartner, es fand in der Ausstellung großen Anklang. Anschließend kam in seinen Bildern der koloristiche und inszenierende Einfluss Pilotys zum Tragen. Beifall erntete auch sein 1879 bei der internationalen Ausstellung zu München gezeigtes Gemälde Erster Rehbock, ein Bild von ungewöhnlicher Wahrheit der Schilderung. Er orientierte sich bald stilistisch mehr an seinem Vater und kehrte zur Darstellung des oberbayerischen und tirolischen Bauernlebens zurück. Besonders die treuen Jagdgehilfen, etwa Hühnerhunde oder Dackel bildete er in seinen Werken ab. Am 24. Januar 1914 verstarb Adolf Eberle im Alter von 71 Jahren in seiner Geburtsstadt München.

Werke (Auswahl)

Datei:Eberle Familienglück Detail.jpg
Familienglück oder im Hundestall
  • Pfändung der letzten Kuh (1861)
  • Der erste Behbock (1879)
  • Nach der Taufe (1879)
  • Aussichtsloser Versuch (1880)<ref>Aussichtsloser Versuch. In: Die Gartenlaube. Heft 12, 1880, S. 189 (Volltext [Wikisource]).</ref>
  • Der Hochzeitszug (1882)<ref>Der Maler des „Hochzeitszuges“. In: Die Gartenlaube. Heft 15, 1882, S. 245 (Volltext [Wikisource]).</ref>
  • Der Brauttanz (1882)
  • Die verunglückte Musikprobe (1883)
  • Im Hundestall (1884)
  • Zitherunterricht (1884)
  • Auf Besuch beim Großvater (1887)<ref>Auf Besuch beim Großvater. In: Die Gartenlaube. Heft 41, 1887, S. 681 (Volltext [Wikisource]).</ref>
  • Ein ungebetener Gast (1889)

Würdigungen

Nach Eberle wurde 1952 die Eberlestraße in München-Solln benannt.<ref>Straßenbenennungen: 1952 stadtgeschichte-muenchen.de.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Adolf Eberle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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