Umm al-Fahm
| Umm al-Fahm | ||||||
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| Umm al-Fahm | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| hebräisch: | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |||||
| arabisch: | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |||||
| Staat: | Datei:Flag of Israel.svg Israel | |||||
| Bezirk: | Haifa | |||||
| Koordinaten: | 32° 31′ N, 35° 9′ O
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dim=10000 | globe= | name=Umm al-Fahm | region=IL-HA | type=city
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| Fläche: | 26,060 km² | |||||
| Einwohner: | 57.560 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 2.209 Einwohner je km² | |||||
| Gemeindecode: | 2710 | |||||
| Zeitzone: | UTC+2 | |||||
| Postleitzahl: | {{#property:P281}} | |||||
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Umm al-Fahm (arabisch أُمّ ٱلْفَحْم, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in Israel. 2022 betrug die Einwohnerzahl 57.560.<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref> Die Bevölkerung von Umm al-Fahm besteht fast ausschließlich aus Arabern.
Name
Der Name der Stadt bedeutet „Mutter der Kohle“ (auch „Besitzerin der Kohle“), was auf die wirtschaftliche Vergangenheit des 1265 gegründeten Ortes hinweist. Damals war die Gegend bewaldet und Zentrum der Köhlerei.
Geschichte
Obwohl das Gebiet Umm al-Fahms im Krieg um Israels Unabhängigkeit von irakischen Einheiten eingenommen und bis Kriegsende erfolgreich gehalten wurde, zog das Königreich Irak im März 1949 seine Truppen unvermittelt ab, ohne sich mit Israel auf Bedingungen der Waffenruhe zu verständigen. So teilten sich dann Israel und Transjordanien in ihrem Waffenstillstandsabkommen von 1949 auf Rhodos das von irakischen Truppen geräumte Gelände in gegenseitigem Einvernehmen auf und fixierten die Grüne Linie in ihrem Verlauf.<ref>Ilan Pappe: Das Scheitern der Politik: Eine historische Annäherung an den Krieg von 1948. In: Babylon: Beiträge zur jüdischen Gegenwart Jg. 3, Heft 4, September 1988, S. 24–39, hier S. 31.</ref> Israel und Jordanien vereinbarten auch, dass Israel diese territorialen Zugewinne an anderer Stelle durch Gebietsabtretungen ausgleicht. So kam Umm al-Fahm als Teil des Meschullaschs mit Wirkung vom 20. Mai 1949 an Israel, während Areale südwestlich von Hebron und südöstlich von Beit Scheʾan an Transjordanien (seit 1950 Jordanien genannt) kamen.
Im Jahre 1984 erhielt das 26 km² große Umm al-Fahm den Status einer Stadtverwaltung. Die 1999 gegründete ultranationalistische Partei Jisra’el Beitenu forderte, dass wenn ein „Transfer“<ref name=":0" /> (gemeint ist damit in der Regel eine nicht im Detail definierte Vertreibung) der Palästinenser, den sie propagiert, nicht durchführbar sei, so solle unter anderem Umm al-Fahm Bestandteil eines Gebietsabtauschs<ref name=":0">Michel Abitbol: Histoire d’Israël (= Marguerite de Marcillac [Hrsg.]: Collection Tempus. Nr. 936). 2. Auflage. Éditions Perrin, Paris 2024, ISBN 978-2-262-10643-0, S. 877.</ref> mit den Palästinensern werden.
Bei einem Selbstmordanschlag eines Palästinensers in einem israelischen Bus der Linie 823 nahe der Stadt im Wadi Ara wurden am 20. März 2002 sieben Israelis getötet und mehr als 30 zum Teil schwer verletzt.<ref>Selbstmordattentat in Linienbus - 7 Israelis getötet und 30 verletzt. In: Israelnetz.de. 20. März 2002, abgerufen am 4. August 2019.</ref> Im Oktober 2023, nach Ausbruch einer neuerlichen Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts in Israel und in Gaza, wurden Demonstrationen am Ort nicht genehmigt, was das Oberste Gericht bestätigte.<ref>Dahlia Scheindlin: Die israelische Linke nach dem 7. Oktober – Im Inland attackiert, vom Ausland verlassen. Übersetzt von Robin Cackett. In: Dorothee D’Aprile (Hrsg.): Le Monde diplomatique. Nr. 12/29. TAZ/WOZ, 7. Dezember 2023, S. 8 f. (monde-diplomatique.de).</ref>
Landtausch
Wegen der Nähe zum Westjordanland jenseits der Grünen Linie und der ausschließlich arabischen Bevölkerung wird die Stadt immer wieder als Kandidatin für einen möglichen Gebietstausch in einem zukünftigen Friedensvertrag mit den Palästinensern genannt, wodurch das Gebiet von annektierten israelischen Siedlungen kompensiert werden soll. Umm al-Fahms arabische Israelis sind jedoch nicht besonders daran interessiert, unter der Palästinensischen Autonomiebehörde zu leben.<ref>Jack Khoury: Israeli Arab Leaders: Lieberman's Land Swap Proposal Is Delusional. In: Haaretz. 7. Januar 2014, abgerufen am 29. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Januar 2014 machte Avigdor Lieberman einen solchen Vorschlag, den arabische Politiker in Verwirrung von Gebietstausch und Bevölkerungsaustausch als ethnische Säuberung bezeichneten.<ref>Khalid Amayreh: Israeli Arabs reject proposed land swap. Al Jazeera, 13. Januar 2014, abgerufen am 29. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Donald Trumps Friedensplan von 2020 sah ebenfalls die Angliederung von Umm al-Fahm an einen zukünftigen Staat Palästina vor.<ref>Trumps "Friedensplan 2020". Abgerufen am 8. November 2023.</ref> Auch dieser Plan stieß überwiegend auf Ablehnung und wurde nicht weiter verfolgt.
Söhne und Töchter der Stadt
- Tawfik Abu Wael (* 1976), arabisch-israelischer Filmemacher und Regisseur
- Yousef Jabareen (* 1972), arabisch-israelischer Politiker
Weblinks
Einzelnachweise
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