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Glen Benton

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Datei:Deicide band 004.jpg
Glen Benton (2009)
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Glen Benton im Jahr 2006

Glen Benton (* 18. Juni 1967<ref>Celebrity picks for Derby Dead Pool 2007: B.</ref> in New York<ref>Glen Benton Interview.</ref>) ist ein US-amerikanischer Bassist und Sänger der Death-Metal-Band Deicide und Ex-Sänger der Death-Metal-Band Vital Remains.

Beteiligung an Deicide

Seinen musikalischen Werdegang startete Benton 1987 bei der Band Amon, die sich kurz darauf in Deicide (dt.: ‚Gottesmord‘) umbenannte. Das Image der Band sowie die Inhalte der Liedtexte gehen auf Benton zurück, der sich schon seit frühester Jugend für Okkultismus und Satanismus interessierte.<ref name="theroc-int">theroc.org: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Roc’s Interview with Glen Benton (Memento vom 29. Juni 2007 im Internet Archive) (englisch)</ref> Sein Interesse für diese Themen wurde geweckt, als er mit neun oder zehn Jahren von seiner Tante, die eine praktizierende schwarze Hexe ist, Bücher empfohlen bekam, und später auch an satanistischen Ritualen teilnehmen durfte.<ref name="theroc-int" /> Er bezeichnete sich selbst als Satanisten<ref name="battle-int">Shan Siva: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DEICIDE (Memento vom 7. Juli 2011 im Internet Archive), battlehelm.com, abgerufen am 13. Februar 2011 (englisch).</ref>, jedoch ist unklar, ob dies nur aus Gründen der Provokation geschah oder nicht. Benton trägt auf seiner Stirn das Branding eines umgedrehten Kreuzes.<ref name="theroc-int"/> Aufmerksamkeit erregte Benton mit der Aussage, er wolle sich mit 33 Jahren das Leben nehmen. Er hat inzwischen jedoch das 33. Lebensjahr überschritten.<ref>blabbermouth.net: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deicide Frontman On Jon Nödveidt’s Suicide: ‘Only Cowards And Losers Choose That Option’ (Memento vom 3. März 2008 im Internet Archive) (englisch)</ref>

Bei Deicide stand stets Benton im Vordergrund und gab die Interviews. Seine Bandkollegen Steve Asheim (Schlagzeug) und die Hoffman-Brüder (Gitarren) hielten sich im Hintergrund. Da die Einnahmen der Band im Zuge des Wechsels zu Earache Records nicht mehr gleichmäßig, sondern anteilsmäßig verteilt wurden, fühlten sich Brian und Eric Hoffman finanziell benachteiligt und hintergangen.<ref name="blast-int">Todd: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deicide2 (Memento vom 13. November 2008 im Internet Archive), blasting-zone.com, abgerufen am 13. Februar 2011 (englisch).</ref> Auch sahen sie in dem aus ihrer Sicht teils sehr arroganten Verhalten Bentons eine Karrierebremse. So kam es in der Vergangenheit durch die Hoffman-Brüder immer wieder zu Konzertabbrüchen, Tourabsagen und Interviewsperren, nur um Benton zu ärgern und zweifelhaft erscheinen zu lassen, so Benton in einem Interview.<ref name="blast-int" />

Beteiligung an anderen Projekten

Glen Benton war von 2003 bis 2005 bei Vital Remains als Sänger aktiv. Des Weiteren fungierte er als Gastsänger auf den Alben Harmony Corruption von Napalm Death, Death Shall Rise von Cancer und Eaten Back to Life sowie Butchered at Birth von Cannibal Corpse. Zudem hat er bei dem Projekt Roadrunner United das Lied Annihilation by the Hands of God eingesungen. 2007 hat er mit Vital Remains das Album Icons of Evil veröffentlicht.

Radio-Auftritte

Glen Benton hatte in den 1990er Jahren noch eine kleine Karriere als Radio-Talk-Gast, etwa bei Bob Larsons Talk-Back-Show, in der er oft gegen christliche Talk-Gäste antrat.<ref name="theroc-int" />

Diskografie

mit Deicide
mit Vital Remains
  • 2003: Dechristianize
  • 2007: Icons of Evil
als Gastsänger

Einzelnachweise

<references />