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Eschiens

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Eschiens
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton FreiburgDatei:Wappen Freiburg matt.svg Freiburg (FR)
Bezirk: Glanew
Gemeinde: Rue (FR)i2
Postleitzahl: 1673
frühere BFS-Nr.: 2073
Koordinaten: 552343 / 161161Koordinaten: 46° 36′ 0″ N, 6° 49′ 0″ O; CH1903: 552343 / 161161
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Höhe: 603 m ü. M.
Fläche: 1,05 km²
Einwohner: 66 (1960)
Einwohnerdichte: 63 Einw. pro km²
Karte
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Datei:Karte Gemeinde Eschiens 1968.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. März 1969

Eschiens ist eine Ortschaft und früher selbständige politische Gemeinde im Distrikt Glâne des Kantons Freiburg in der Schweiz. Am 1. März 1969 wurde Eschiens nach Ecublens (FR) eingemeindet und mit diesem am 1. Januar 2025 nach Rue.

Geographie

Eschiens liegt auf 603 m ü. M., sieben Kilometer südlich von Moudon (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich leicht erhöht am westlichen Talhang der Broye, im breiten Talkessel der Haute-Broye am Fuss der Waldhöhe Ban de Bois im südwestlichen Freiburger Mittelland. Die ehemalige Gemeindefläche betrug rund 1,3 km². Das Gebiet wurde im Osten von der Broye, im Westen und Norden von ihrem linken Seitenbach Parimbot eingefasst und reichte vom flachen Talboden bis auf die Kuppe nördlich von Auboranges (bis 690 m ü. M.).

Bevölkerung

Mit 66 Einwohnern (1960) zählte Eschiens vor der Fusion zu den kleinsten Gemeinden des Kantons Freiburg. Zu Eschiens gehörten auch einige Einzelhöfe.

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 text:"Quelle: Bundesamt für Statistik: Volkszählungsdaten"

</timeline>Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten<ref name=":1">Martin Schuler: Kanton Freiburg - Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850. (CSV; 15 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 9. Mai 2025.</ref><ref name=":2">Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 9. Mai 2025 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).</ref>

Wirtschaft

Eschiens lebt noch heute von der Landwirtschaft, insbesondere von der Milchwirtschaft und der Viehzucht sowie vom Ackerbau (Tabak und Getreide).

Verkehr

Das Dorf liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen. Die Hauptzufahrt erfolgt von Ecublens. Eschiens besitzt keine direkte Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs. Am 25. August 1876 wurde die Eisenbahnlinie von Moudon nach Palézieux-Gare mit einem Bahnhof in Ecublens in Betrieb genommen. Dieser liegt rund 1 km vom Ortskern von Eschiens entfernt.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1245 bereits unter dem heutigen Namen Eschiens. Später erschienen die Bezeichnungen Echichens (1274) und Eschyens (1330). Die Etymologie des Ortsnamens ist nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich geht Eschiens auf den burgundischen Personennamen Scih zurück und bedeutet mit dem Suffix -ens so viel wie bei den Leuten des Scih.

Eschiens lag im Mittelalter am Verkehrsweg durch das Broyetal und gehörte zur Herrschaft Rue, die seit dem 13. Jahrhundert unter der Oberhoheit von Savoyen stand. Im 13. Jahrhundert ist ein Adelsgeschlecht d’Eschiens erwähnt. Auch das Kloster Haut-Crêt und die Abtei Saint-Maurice hatten reichen Grundbesitz auf dem Gemeindegebiet.

Als die Berner 1536 das Waadtland eroberten, kam Eschiens unter die Herrschaft von Freiburg und wurde der Vogtei Rue zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte das Dorf während der Helvetik und der darauf folgenden Zeit zum Bezirk Rue, bevor es 1848 in den Bezirk Glâne eingegliedert wurde. Schon seit 1883 besass Eschiens zusammen mit Ecublens eine gemeinsame Verwaltung. Mit Wirkung auf den 1. Januar 1969 wurde die Kleingemeinde zusammen mit Villangeaux nach Ecublens (FR) eingemeindet.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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