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Gojira (Band)

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Gojira
Datei:Gojira - 2017155160852 2017-06-04 Rock am Ring - Sven - 1D X II - 0458 - AK8I9752.jpg
Gojira bei Rock am Ring 2017

Gojira bei Rock am Ring 2017

Allgemeine Informationen
Herkunft
Genre(s) Death Metal, Groove Metal, Technical Death Metal, Progressive Metal
Aktive Jahre ab 1996 (1996–2001 als Godzilla)
Auflösung
Website www.gojira-music.com
Aktuelle Besetzung
Joseph “Joe” Duplantier
Gitarre
Christian Andreu
Mario Duplantier
Jean Michel Labadie
Live- und Session-Mitglieder
Gitarre
Aldrick Guadagnino
(2022; Live-Ersatz für Andreu)<ref>Gojira's Christian Andreu to sit out remainder of band's North America tour. In: guitarworld.com. 18. Mai 2022, abgerufen am 5. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Gojira (ehemals „Godzilla“) ist eine französische Metal-Band. Die Band wurde 1996 in der Stadt Bayonne gegründet.<ref name="prosthetic"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie. (Memento vom 20. Juni 2009 im Internet Archive) prostheticrecords.com</ref> Der Name stammt vom japanischen Originaltitel des 1950er-Jahre-Films Godzilla ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Gojiras Texte haben meist die Erde und Umwelt zum Inhalt und sind spirituell geprägt.<ref name="myspace">Lucy Williams: Biography. myspace.com; abgerufen am 22. Oktober 2008</ref> Bei den Grammy Awards 2025 wurden Gojira in der Kategorie Best Metal Performance ausgezeichnet.<ref name="grammy">All the winners and nominees at the 2025 Grammy Awards. In: BBC.co.uk. 3. Februar 2025, abgerufen am 3. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Die Band wurde im Jahr 1996 von Sänger und Gitarrist Joseph Duplantier, seinem Bruder Mario Duplantier, der Schlagzeug spielt, und Gitarrist Christian Andreu gegründet. Unter dem Namen „Godzilla“ spielten sie einige Demos ein, die noch sehr eindeutig dem Death Metal zuzuordnen waren.<ref name="mh-meilensteine" /> Aus rechtlichen Gründen änderte man kurz vor Veröffentlichung ihres 2001 erschienenen Debütalbums Terra Incognita (lateinisch für „unbekanntes Land“) den Bandnamen in „Gojira“, mit Jean-Michel Labadie war ein neuer Bassist zur Band gestoßen.

Nachdem im Jahr 2003 ihr zweites Album The Link (englisch für „Die Verbindung“) erschienen war, wurden diverse Konzerte aufgenommen und im Rahmen einer DVD mit dem Namen The Link Alive veröffentlicht. Diese beiden Publikationen brachten ihnen einen Plattenvertrag mit dem französischen Label Listenable Records ein, welches ihr drittes Album From Mars to Sirius (englisch für „Vom Mars zum Sirius“) in Europa auf den Markt brachten. Die guten Kritiken der internationalen Fachpresse ebneten den Weg zu einem Vertrag mit dem US-amerikanischen Label Prosthetic Records, die ihr Album 2006 in Nordamerika erneut veröffentlichten. Im November desselben Jahres nahm Gojira an der US-Tour der finnischen Band Children of Bodom teil und spielte somit gemeinsam mit Amon Amarth und Sanctity.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Children Of Bodom, Amon Amarth: More North American Tour Dates Announced. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2012 auf WebCite)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.roadrunnerrecords.com blabbermouth.net, 19. September 2006; abgerufen am 22. Oktober 2008</ref> Im Frühjahr 2007 spielte die Band als Vorband für Lamb of God gemeinsam mit Trivium, Annihilator und Sanctity.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gojira And Sanctity Added To TRIVIUM's European Tour. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. April 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.roadrunnerrecords.com blabbermouth.net, 5. Februar 2007; abgerufen am 22. Oktober 2008</ref> Am Ende des Jahres tourte Gojira außerdem mit Behemoth und Job for a Cowboy.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gojira: New Performance Footage Posted Online. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2012 auf WebCite)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.roadrunnerrecords.comblabbermouth.net, 25. November 2007; abgerufen am 22. Oktober 2008</ref>

Anfang 2008 stieg Joseph Duplantier in die brasilianische Band Cavalera Conspiracy ein und wirkte auf ihrem ersten Album Inflikted als Bassist mit. Gojiras viertes Studioalbum The Way of All Flesh (englisch für Der Weg allen Fleisches) wurde am 10. Oktober 2008 veröffentlicht. Als Gastmusiker wirkte der Lamb-of-God-Sänger Randy Blythe mit.<ref>Gojira: Gastauftritt des LAMB OF GOD-Sängers für das neue Album ‘The Way Of All Flesh’. vampster.com, 14. Juli 2008; abgerufen am 22. Oktober 2008</ref> Über das Album sagt Sänger Duplantier:

“This album is also a ‘requiem’ for our planet. […] We don’t want to be negative or cynical about the fate of humanity, but the situation on Earth is growing critical, and the way humans behave is so catastrophic that we really need to express our exasperation about it. It’s not fear, but anger. But we still believe that consciousness can make a difference and that we can change things as human beings.”

„Dieses Album ist auch ein Requiem für unseren Planeten. Wir wollen weder negativ noch zynisch über das Schicksal der Menschheit erscheinen, aber die Situation auf der Erde wird kritisch, und wie sich die Menschen benehmen ist so katastrophal, dass wir unseren Frust äußern müssen. Es handelt sich nicht um Angst, sondern um Wut. Aber wir glauben noch immer, dass das Bewusstsein einen Unterschied machen kann und dass wir Dinge als Menschen ändern können.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Joseph Duplantier<ref name="prosthetic" />

Ab Herbst 2008 spielte Gojira gemeinsam mit Sonic Syndicate als Vorband für In Flames auf ihrer Europa- und US-Tournee.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Tour des Monats. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Oktober 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.metal-hammer.de metal-hammer.de; abgerufen am 22. Oktober 2008</ref> Im Frühjahr 2009 schloss sich die erste Headliner-Tour der Bandgeschichte an.

Im Jahr 2010 arbeiteten sie erstmals mit der Band Apocalyptica zusammen, woraufhin das Lied Bring Them to Light produziert wurde.

Ein Jahr später in 2011 unterschrieben Gojira einen Vertrag bei Roadrunner Records und veröffentlichten im Juni 2012 das Album L'Enfant sauvage (französisch für „Das wilde Kind“).

Das 2016 erschienene Studioalbum Magma ist die überhaupt erste Veröffentlichung einer französischen Band, die den ersten Platz der Billboard Top Hard Rock Albums erzielen konnte.<ref name="mh-meilensteine">Gojira: Das sind die wichtigsten Meilensteine ihrer Band-Geschichte, Metal Hammer, 27. Februar 2021, abgerufen am 28. Februar 2021.</ref> Später folgten zwei Grammy-Nominierungen – zum einen für das Studioalbum in der Kategorie „Best Rock Album“, zum anderen für die Single Silvera im Bereich „Best Metal Performance“.<ref>grammy-com: GRAMMY Award Results for Gojira</ref>

Ab Ende 2019 nahm Gojira im bandeigenen Silver Cord Studio in New York ein weiteres Album auf. Im August 2020 gab es mit einem Musikvideo zum Song Another World einen ersten Ausblick auf das neue Material,<ref>Gojira: Gojira - Another World [OFFICIAL VIDEO] auf YouTube, 5. August 2020, abgerufen am 25. Februar 2024 (Laufzeit: 4:31 min).</ref> am 17. Februar 2021 erschien die Vorab-Single Born For One Thing. Das siebte Studioalbum trägt den Titel Fortitude und erschien am 30. April desselben Jahres.<ref name="mh-meilensteine" />

Am 26. Juli 2024 trat die Band im Rahmen der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris auf und führte gemeinsam mit der Opernsängerin Marina Viotti das Kampflied Ah! Ça ira auf.<ref>Gojira-Auftritt bei Olympia laut Christen "satanisch", Joe Duplantier reagiert. 30. Juli 2024, abgerufen am 31. Juli 2024.</ref> Für diese Zusammenarbeit wurde Gojira in der Kategorie Best Metal Performance bei den Grammy Awards nominiert und ausgezeichnet.<ref name="grammy" />

Stil

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Gojira bei Rock am Ring 2017
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Gojira bei Rock am Ring 2017

Gojira verwenden in ihrer Musik eine große Bandbreite von Stilen,<ref name="tmf">Simon Milburn: From Mars to Sirius review. In: The Metal Forge. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2012; abgerufen am 20. April 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.themetalforge.com</ref> dabei spielen insbesondere Death Metal / Technical Death Metal,<ref>Raziqa Rauf: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gojira: joint heaviest matter in the UK. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.drownedinsound.com In: Drowned in Sound; abgerufen am 4. Dezember 2008.</ref> Thrash Metal,<ref name="MO link">Thomas H: The Link review. In: Metal Observer. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2012; abgerufen am 12. April 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.metal-observer.com</ref> Progressive Metal<ref name="MO link2">Wesley: The Link review. In: Metal Observer. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. September 2012; abgerufen am 12. April 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.metal-observer.com</ref> und Groove Metal eine große Rolle. Sie werden daher gelegentlich mit Bands wie Meshuggah, Mastodon, Sepultura, Neurosis oder Morbid Angel verglichen.<ref name="MO link" /><ref name="MO link2" /><ref name="pyr">From Mars to Sirius review. Pyromusic.net</ref><ref name="about.com FMTS">Chad Bowar: From Mars to Sirius review. In: About.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2006; abgerufen am 14. März 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/heavymetal.about.com</ref> Musikalische Einflüsse von Gojira liegen bei verschiedenen Bands wie Death, Morbid Angel, Meshuggah, Metallica, Tool und Neurosis.<ref name="about.com FMTS" /><ref>Gojira entry. In: MySpace. Abgerufen am 14. März 2008: „Morbid Angel, Metallica, Tool, Meshuggah, Neurosis, Death“</ref>

Die Band spielt einen technisch ausgefeilten, rhythmischen Metalstil mit präzisem Drumming, ungewöhnlichen Rhythmen, abgehackten „Start-Stop-Riffs“ und Breakdowns. Sie sind außerdem bekannt für die Verwendung von stimmungsvollen Elementen und Instrumentaleinlagen in ihrer Musik.<ref name="about.com Link">Chad Bowar: The Link review. In: About.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2014; abgerufen am 22. April 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/heavymetal.about.com</ref><ref name="MO link" /><ref name="MO link2" />

Die Musik von Gojira zeichnet sich durch progressive, ungewöhnliche Songstrukturen aus und ist frei vom oft in der populären Musik verwendeten Aufbau „Strophe – Refrain – Strophe“.<ref name="about.com Link" /> Der Gesangsstil bewegt sich im Rahmen von Hardcore-typischen Shouts und Death-Metal-typischem Growling.<ref name="MO link2" /> Häufig werden Growls und klarer Gesang zusammengemischt, um einen aggressiv wirkenden, aber dennoch melodischen Effekt zu erzielen.<ref name="tmf" /><ref name="about.com FMTS" />

Die Bandmitglieder wuchsen in Bayonne auf, einer Stadt an der französischen Westküste. Die dortige malerische Landschaft und die felsige Küste veranlasste sie, sich mit der Natur und der Erde zu befassen, und stellt so einen großen Einfluss für die Thematik dar, die Gojira in ihrer Musik zum Ausdruck bringen. Die Songtexte der Band befassen sich mit Spiritualität und Aspekten des Umweltschutzes.<ref name="OWGB">Lucy Williams: Gojira Biography. In: Official Gojira Website. Abgerufen am 4. Mai 2008.</ref>

Soziales Engagement

Gojira betreiben eine Kooperation mit der Umweltorganisation Sea Shepherd zum Schutze der bedrohten Meerestiere, insbesondere von Delfinen, Walen und Haien. Ein Sea-Shepherd-Schiff war zeitweise nach der Band benannt. Auf Gojira-Konzerten betreiben Mitglieder von Sea Shepherd Merchandisestände, Erlöse einer EP mit Gastbeiträgen namhafter Musiker wie z. B. Devin Townsend, Max Cavalera und Fredrik Thordendal gingen der Organisation zu.<ref>Devin Townsend, Meshuggah’s Fredrik Thordendal Perform With Gojira In Perth (Video) vom 7. März 2012</ref>

Diskografie

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Weblinks

Commons: Gojira – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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