Klarlack
Klarlacke sind transparente Lacke, die meist nur aus Bindemittel und Lösungsmittel (neben üblichen Lackadditiven) aufgebaut sind, enthalten also keine Füllstoffe oder deckende Pigmente. Eine eventuelle Farbgebung erfolgt mit Farbstoffen oder Transparentpigmenten. Klarlacke dienen häufig als Beschichtungsstoff, wenn der zu beschichtende Stoff ansehnlich ist (häufig für Holz oder Metall) und die Oberfläche dennoch vor äußeren Einflüssen geschützt werden muss, bei Metall z. B. der Oxidation und bei Holz Feuchtigkeitseinflüssen.<ref>Klarlacke - WECOBIS - Ökologisches Baustoffinformationssystem. Abgerufen am 8. März 2025.</ref><ref>Oberflächentechnik-Lexikon Fachbegriffe. Abgerufen am 8. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Besonders in der Autoindustrie gewinnen Klarlacke immer mehr an Bedeutung, da häufig anstelle von einfachem Uni-Decklack immer häufiger Metallic- und Perleffektbasislacke Verwendung finden, die mit einem glänzenden Klarlack überzogen werden.<ref>Klarlack Auto: Ein umfassender Leitfaden. In: lackschuetzer.de. 8. April 2024, abgerufen am 8. März 2025.</ref> Auch in der Kategorie Nagellack spielt der Klarlack eine Rolle. Es handelt sich hier um einen farbfreien Lack, welcher auf Fuß- oder Fingernägel aufgetragen werden kann.<ref>Test - Einfach glänzend: Das ist der beste Klarlack. 5. März 2018, abgerufen am 8. März 2025.</ref>
Literatur
- Marina Bährle-Rapp: Klarlack. In: Springer Lexikon Kosmetik und Körperpflege. Springer, Berlin, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-71094-3, S. 298–298, doi:10.1007/978-3-540-71095-0_5590.
Weblinks
- Klarlacke – WECOBIS – Ökologisches Baustoffinformationssystem
Einzelnachweise
<references />