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Zondacrypto Arena

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zondacrypto Arena

Außenansicht der Arena (2022)
Außenansicht der Arena (2022)
Frühere Namen

Eisstadion Davos (1979–2007, 2019–2025)

Sponsorenname(n)

Vaillant Arena (2007–2018)
Zondacrypto Arena (seit 2025)

Daten
Ort Talstrasse 41
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg 7270 Davos, Schweiz
Koordinaten 782258 / 185823Koordinaten: 46° 47′ 55″ N, 9° 49′ 35″ O; CH1903: 782258 / 185823
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Eigentümer Gemeinde Davos
Eröffnung 1979
Renovierungen 2005–2006; 2018–2021
Oberfläche Beton
Kunsteisfläche
Architekt Walter Bieler
Krähenbühl-Architekten
Kapazität 6'547 (davon 1'800 Stehplätze)
Heimspielbetrieb
Veranstaltungen
Lage
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Schweiz Stadt Davos|class=noviewer notpageimage|300x500px|center|Zondacrypto Arena (Vorlage:Positionskarte Schweiz Stadt Davos)]]

Die Zondacrypto Arena (Eigenschreibweise: zondacrypto Arena) ist eine Eissporthalle im Zentrum der Schweizer Gemeinde Davos, Kanton Graubünden. Der Eishockeyclub HC Davos (HCD) trägt hier seine Heimspiele aus. Darüber hinaus wird jährlich der traditionsreiche Spengler Cup in der Arena ausgetragen. Die Halle steht neben der 1894 eingeweihten Natureis-Freiluftbahn, die den Namen Eisstadion Davos trägt. Die Arena gilt aufgrund ihrer Holzkonstruktion als eines der schönsten Eishockeystadien Europas mit besonders ambitionierter Innenarchitektur.

Geschichte

An der Stelle des heutigen Eisstadions wurde Anfang des 20. Jahrhunderts das offene Spielfeld für den 1921 gegründeten HC Davos erstellt. Das Spielfeld wurde damals lediglich durch ca. 10 cm hohe Holzriemen markiert, die Zuschauer sassen unmittelbar dahinter.

Zu Beginn der 1970er-Jahre wurde ein erster Anlauf unternommen, die Eisfläche zu überdachen. Zu diesem Zweck wurden um das Spielfeld vier Stützpfeiler errichtet. Kurz danach erfolgte jedoch ein Baustopp, das Projekt konnte nicht verwirklicht werden.

Als der HCD 1979 wieder in die Nationalliga A aufstieg, wurde eine Überdachung des Stadions erneut thematisiert, da der Hockeyclub sonst wieder hätte absteigen müssen. Eine Auflage des Projektes war, die bereits bestehenden Pfeiler weiter zu verwenden. Auf diesen wurde eine raffinierte Trägerkonstruktion aus verleimtem Schichtholz aufgesetzt und damit die Kuppel geformt. Die Eissporthalle wurde nach Plänen des Bonaduzer Bauingenieurs Walter Bieler und Krähenbühl-Architekten aus Davos errichtet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Architectura e lain – in material adina pli apprezià (Memento vom 8. Mai 2021 im Internet Archive)</ref><ref>Eissporthalle Davos. In: swiss-architects.com. Abgerufen am 31. Dezember 2022.</ref>

Im Winter 1980/81 blieb die Eishalle noch auf den Seiten offen, in der folgenden Saison wurden die grossen Glaswände eingesetzt.

2005 entstand eine neue, moderne Nordtribüne mit dem Restaurant „Nordside“, V.I.P.-Räumen und Sponsorensektoren. Auch wurden die Garderoben dem heutigen Standard angepasst. Die Kapazität des Stadions betrug nach diesen Umbauten nicht mehr 7'680, sondern nur noch 7'080 Zuschauer. Kurz vor dem Spengler Cup 2006 wurde ein neuer Videowürfel installiert. Gleichzeitig wurden die Eingänge beziehungsweise Notausgänge der Osttribüne und Westtribüne erweitert. Provisorisch wurden die Sitzplatzzugänge der Südtribüne von den Eingängen zu den Stehplätzen getrennt.

Am 1. Januar 2007 wurde die Eishalle in Vaillant Arena umbenannt, während das Natureisstadion weiter den Namen Eisstadion Davos trägt. Vaillant, ein Hersteller von Heiz-, Klima- und Lüftungstechnik, wurde für drei Mio. CHF Namensgeber und sicherte damit den dringend notwendigen Umbau der Südtribüne.

Ab 2018 wurde eine Sanierung unter Planung und Ausführung der Marques Architekten in drei Schritten durchgeführt und 2021 abgeschlossen.<ref>Sanierung Eisstadion Davos, Vaillant Arena (GR). In: baulink.ch. Abgerufen am 31. Dezember 2022.</ref> Im Rahmen des Umbaus zog die Stehplatztribüne von der Ost- auf die Westseite, wo sie schon nach dem Bau war. Dabei sank die Stehplatzkapazität von 2‘800 auf 1‘800 Plätze, dafür entstanden mehr Sitzplätze. Zudem verkleinerte sich der Gästesektor von 800 auf etwa 300 Plätze und die Gesamtkapazität beträgt seit 2021 6‘547 Zuschauer.<ref name="suedosts-191225">Philipp Wyss: Die Ostkurve zieht in den Westen. In: suedostschweiz.ch. Südostschweiz, 25. Dezember 2019, abgerufen am 31. Dezember 2022.</ref>

Nachdem der alte Sponsoring-Vertrag mit Vaillant 2018 ausgelaufen war, sollte das Eisstadion einen neuen Sponsornamen bekommen. Die Verantwortlichen des HCD suchten einen langfristigen Partner über acht bis zwölf Jahre.<ref>Suche nach Naming-Right-Partner für Arena in Davos. In: stadionwelt.de. 17. September 2019, abgerufen am 31. Dezember 2022.</ref> 2019 wurde ein Vertrag über 11,8 Mio. CHF und einer Laufzeit bis 2026 mit der Stiftung von Peter Buser abgeschlossen. Aufgrund von Unstimmigkeiten bezüglich der Austragung von Musikkonzerten im Rahmen des World Economic Forum kam es aber nicht zu einer Umbenennung des Eisstadions.<ref>Eisstadion Davos: Streit um Naming Right. In: stadionwelt.de. 10. Juni 2020, abgerufen am 31. Dezember 2022.</ref><ref name="aargauer-240158">Klaus Zaugg: Eishockey – Sponsoring von Peter Buser: Der Millionendeal des HC Davos platzt, weil die Musik fehlt. In: aargauerzeitung.ch. Aargauer Zeitung, 21. Juli 2020, abgerufen am 31. Dezember 2022.</ref><ref name="watson-634434">Klaus Zaugg: Eine Million für den HCD oder die teuerste Entschuldigung unserer Hockey-Geschichte. In: watson.ch. Watson, 16. November 2020, abgerufen am 31. Dezember 2022.</ref>

Im Januar 2025 wurde die in Polen gegründete Kryptowährungsbörse Zondacrypto neuer Namenssponsor des Eisstadions.<ref>Bradley Rial: Crypto firm lands naming rights to Davos arena. In: thestadiumbusiness.com. 21. Januar 2025, abgerufen am 21. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Galerie

Weblinks

Commons: Zondacrypto Arena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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