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Petersroda

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Petersroda
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(567)&title=Petersroda 51° 34′ N, 12° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(567) 51° 34′ 11″ N, 12° 17′ 21″ O
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Höhe: 92 m ü. NN
Fläche: 6,22 km²
Einwohner: 567 (31. Dez. 2022)<ref>Ortsteil Petersrodah. In: Webauftritt. Stadt Sandersdorf-Brehna, abgerufen im Oktober 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Eingemeindet nach: Sandersdorf
Postleitzahl: 06809
Vorwahl: 034954
Datei:Petersroda in Sandersdorf-Brehna.svg
Karte
Lage von Petersroda in Sandersdorf-Brehna
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Petersroda ist ein Ortsteil der Stadt Sandersdorf-Brehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geschichte

Petersroda war bis zur Eingemeindung am 1. Juli 2009 in die Stadt Sandersdorf-Brehna eine selbständige Gemeinde.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009</ref>

Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Bitterfeld.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 22 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam er zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.<ref>Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2024; abgerufen am 4. September 2025.</ref>

Politik

Bürgermeister

Die derzeitige Ortsbürgermeisterin ist Simone Engefehr.

Wappen

Blasonierung: „In Gold ein grüner Frosch.“

Das Wappenbild des Frosches gründet sich auf ein von der Gemeinde Petersroda verwendetes Symbol, das einen Frosch darstellt und schon zu DDR-Zeiten Verbreitung fand. Es gibt die Legende, dass in Petersroda einst ein Kind lebte, das wie ein Frosch aussah und sich auch so bewegte. Auch gab es einen Froschbrunnen im Ort. Wahrscheinlicher ist die Herleitung des Wappenbildes aber aus der geografischen Tatsache, dass fünf bis sechs Teiche in der Gemarkung von Petersroda lagen/liegen, die im Frühjahr natürlich ein immenses Froschquaken von sich gaben.

Um keinen Identitätsverlust zur bisher verwendeten Symbolik zu schaffen, wurde das Wappenbild vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch nach den Gepflogenheiten der heraldischen Stilistik grafisch umgesetzt und tingiert.

Der Schild des Wappens ist golden tingiert, wobei Gold in Bezug auf die Getreidefelder steht, die in früheren Zeiten Ernährungsgrundlage der Bewohner waren.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Petersroda.jpg
Vernässungsfläche östlich von Petersroda

Bergbaufolgelandschaft

Nördlich und östlich des Ortsteils erstreckt sich ein Seen- und Waldgebiet als Bergbaufolgelandschaft des Bitterfelder Bergbaureviers (Tagebau Goitzsche). Die beiden nächstgelegenen Seen östlich von Petersroda sind der Neuhäuser See und der Ludwigsee (mit Badestelle). Direkt neben Petersroda befindet sich im Osten eine Vernässungsfläche, die zwar von der Fläche her mit dem Ludwigsee mithalten kann, aber noch nicht als eigenständiger See ausgewiesen wird.

Gedenkstätte

Verkehr

Der Haltepunkt Petersroda liegt an der Bahnstrecke Trebnitz–Leipzig. Es verkehren wochentags im 30-Minuten-Takt, am Wochenende im 60-Minuten-Takt Züge der S-Bahn-Linie S 2 nach Leipzig Hauptbahnhof und Bitterfeld. Jeweils alle 120 Minuten gibt es umsteigefreie Verbindungen nach Dessau Hauptbahnhof und Lutherstadt Wittenberg Hauptbahnhof.

Weblinks

Commons: Petersroda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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