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Schwemsal

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Schwemsal
Gemeinde Muldestausee
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(620)&title=Schwemsal 51° 38′ N, 12° 33′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(620) 51° 37′ 32″ N, 12° 33′ 22″ O
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Höhe: 102 m
Fläche: 17,13 km²
Einwohner: 620 (30. Sep. 2017)<ref>Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept für die Gemeinde Muldestausee. (PDF; 16.9 MB) S. 20, abgerufen am 22. August 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06774
Vorwahl: 034243

Schwemsal [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈʃvɛmzaːl] ist ein Ortsteil der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Zur Gemeinde gehörte der Ortsteil Schwerz.

Geografie

Schwemsal liegt zwischen Leipzig und Wittenberg in der Dübener Heide.

Datei:SchwemsalKirche.JPG
Kirche Schwemsal

Geschichte

1394 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. In Schwerz befand sich das 1560 gegründete Alaunwerk „Gott meine Hoffnung“.<ref>Betriebsdirektor Metzger: Das Alaunwerk Schwemsal: sein Gruben-, Laugerei- und Gradirbetrieb. In: Berg- und hüttenmännische Zeitung vom 5. Oktober 1853</ref> Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort und das Werk vollständig zerstört. Bei Schwemsal gab es ein königliches Alaunwerk, das 1822 aus neun Häusern mit 248 Bewohnern bestand.

Schwemsal und Schwerz gehörten bis 1815 zum kursächsischen Amt Düben.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kamen sie zu Preußen und wurden 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem sie bis 1944 gehörten.<ref>Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2024; abgerufen am 4. September 2025.</ref>

Seit dem 1. Januar 2010 gehört die ehemals selbständige Gemeinde Schwemsal zur Einheitsgemeinde Muldestausee.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010</ref> Die ehemalige Gemeinde gehörte der Verwaltungsgemeinschaft Muldestausee-Schmerzbach an.

Politik

Datei:DE-ST 15-0-82-241 Schwemsal COA.png
Wappen von Schwemsal

Bürgermeister

Der letzte ehrenamtliche Bürgermeister Gottfried Weihe wurde am 12. Juni 1994 gewählt.

Wappen

Blasonierung: „In Blau eine goldene gebundene Getreidegarbe, begleitet von zwei silbernen Sicheln mit goldenem Griff.“

Das Wappen wurde im Jahr 2000 vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.

Gedenkstätten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:SchwemsalGutsscheune1.JPG
Gutsscheune
  • Gutsscheune, im historischen Fachwerkstil im Jahre 2003 errichteter Veranstaltungsstätte
  • Die Dorfkirche wurde 1768 neu errichtet, der Turm erfuhr bereits 1826 eine Erneuerung nach einer Standardvorlage von Karl Friedrich Schinkel, auch Außen- und Innensanierungen waren in den letzten Jahren erforderlich. In den Jahren 2013 und 2014 wurde der Altarbereich durch das Künstlerpaar Anja Quaschinsky und Till Hausmann neu gestaltet. Die Orgel des Orgelbauers Wilhelm Rühlmann von 1890 ist seit der 2022 fertig gestellten Restaurierung wieder bespielbar.<ref>Kirchengeschichte mit Fotogalerie</ref>

Verkehr

Der Ort ist wichtiger Verkehrsknoten der Bundesstraße 183 von Bitterfeld-Wolfen nach Bad Düben und der Bundesstraße 107 (Gräfenhainichen – Bad Düben).

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Schwemsal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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