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Gossa

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Gossa
Gemeinde Muldestausee
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(491)&title=Gossa 51° 40′ N, 12° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(491) 51° 40′ 12″ N, 12° 26′ 42″ O
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Höhe: 97 m
Fläche: 9,62 km²
Einwohner: 491 (30. Sep. 2017)<ref>Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept für die Gemeinde Muldestausee. (PDF; 16.9 MB) S. 20, abgerufen am 22. August 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06774
Vorwahl: 034955

Gossa ist ein Ortsteil der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Bis zur Neubildung der Einheitsgemeinde Muldestausee am 1. Januar 2010<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010</ref> war Gossa eine selbständige Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Muldestausee-Schmerzbach. Letzter Bürgermeister von Gossa war Waldemar Dombek.

Geografie

Gossa mit dem Ortsteil Schmerz (Eingemeindung am 20. Juli 1950) liegt zwischen Dessau-Roßlau und Leipzig am Rande der Dübener Heide.

Geschichte

Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Bitterfeld.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 22 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam er zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.<ref>Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2024; abgerufen am 4. September 2025.</ref> Am 20. Juli 1950 wurde die Nachbargemeinde Schmerz eingegliedert.<ref name="2VO-LSA-1950" />

Wappen

Blasonierung: „In Gold drei grüne Fichten belegt mit einer rechtsgewendeten schwarzen Amsel.“

Die Farben sind Schwarz, Gold (Gelb) und Grün.

Das Wappen wurde 1992 vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt. Es reflektiert den etymologischen Bezug zu den slawischen Namen beider Ortsteile: So bedeuten altsorbisch Gossa (Schreibweise gosov) = Amsel; Schmerz (Schreibweise smards) = Fichte. Im Jahr 1435 lautet die Schreibweise von Gossa = gossaw, im Jahr 1456 von Schmerz = smorcz.<ref>Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Gossa, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren. Hinterlegt beim Innenministerium Sachsen-Anhalt 1993 (Gutachten: Landeshauptarchiv Magdeburg)</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die Dorfkirche wurde im romanischen Stil errichtet. Sie ist ausgestattet mit einer Orgel des bekannten Orgelbaumeisters Johann Andreas Zuberbier. Das in Schmerz befindliche Gut gehörte der in Altpouch ansässigen Linie der Grafen zu Solms-Sonnewalde.

Mehrere weitere Gebäude und Objekte im Dorf sind im Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt eingetragen.

Verkehrsanbindung

Direkt durch den Ort verläuft in die Bundesstraße 100 von Bitterfeld nach Gräfenhainichen.

Quellenangaben

<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 275 (PDF).</ref> </references>

Weblinks

Commons: Gossa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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