Riesenlilien
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| Riesenlilien | ||||||||||||
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| Datei:Cardiochrinum giganteum 01Hab China Sichuan Danyun Schlucht 16 06 04.jpg
Cardiocrinum giganteum in China | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cardiocrinum | ||||||||||||
| Lindl. |
Die Riesenlilien (Cardiocrinum) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die Gattung besteht aus drei mehrjährigen Arten, die in Ost- und Südostasien beheimatet sind.
Beschreibung
Aus einem Samen wachsen Cardiocrinum-Arten über fünf Jahre hinweg in einer immer dichter werdenden Rosette aus großen, herzförmigen, rein grünen Blättern mit glänzender Oberfläche. Ab der Blühreife entwickeln sie einen hohen, unverzweigten Blütenstamm. Mit Beginn der Blüte Anfang Juni hängen am Blütenstiel vier bis zwanzig reinweiße, bis zu 20 cm lange, röhrenförmige Trompetenblüten, die deutlich und angenehm duften. Die Blüten können einen lilafarbenen Streifen an der Unterseite aufweisen.
Neben der generativen Vermehrung über Samen vermehren sich Cardiocrinum-Arten auch vegetativ. Die Pflanzen sterben nach der Samenreife ab, bilden aber bis zu zehn Tochterzwiebeln aus, die in drei bis fünf Jahren Blühreife erlangen.
Verbreitung
Die Arten der Gattung Cardiocrinum sind in Ost- und Südostasien in Bhutan, China, Indien, Japan, Myanmar und Nepal verbreitet.
Verwendung
Die Himalaja-Riesenlilie (Cardiocrinum giganteum) findet sich gelegentlich als Pflanzenrarität im Handel. Eine andere Verwendung für Cardiocrinum-Arten ist nicht bekannt.
Systematik
In der Gattung Cardiocrinum lassen sich drei Arten unterscheiden:<ref name="WCSP" />
- Chinesische Riesenlilie (Cardiocrinum cathayanum <templatestyles src="Person/styles.css" />(E.H. Wilson) Lindl.): Bis 80 cm groß, aus dem zentralen und östlichen China<ref name="WCSP" />
- Herzblättrige Japanische Riesenlilie (Cardiocrinum cordatum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Thunb.) Makino): 100 bis 250 cm groß, in feuchten Nadelholz- und Bambuswäldern in Japan auf der südlichen Honshu-Insel, Shikoku und Kyushu, auf Sachalin und den südlichen Kurilen<ref name="WCSP" />
- Himalaja-Riesenlilie (Cardiocrinum giganteum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Wall.) Makino)
Quellen
- Simon, Jelitto, Schacht: Die Freiland-Schmuckstauden, Bd. 1, S. 189, Ulmer, 1990, ISBN 3-8001-6378-0
- Edward A. McRae: Lilies. A Guide for Growers and Collectors. Timber Press, Portland Or 1998, ISBN 0-88192-410-5
- Walter Erhardt u. a.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-8001-5406-7
Nachweise
<references> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>