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Polyglobulie

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Klassifikation nach ICD-10
D75.0 Familiäre Erythrozytose
D75.1 Sekundäre Polyglobulie [Polyzythämie]
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Datei:1901 Composition of Blood.jpg
Normale Zusammensetzung des Blutes (links) im Vergleich zu Anämie (Mitte) und Polyglobulie (rechts)

Eine Polyglobulie (Kompositum aus gr. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „viel“ und lat. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Kügelchen“; wegen des Hämoglobins), eine Erythrozytose (von gr. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); dt. „rot“ und gr. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); dt. „Zelle“ sowie gr. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); substantivierende Endung wie dt. „-heit“) oder eine sekundäre Polyzythämie (von gr. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); dt. „Blut“; in Abgrenzung von primären Formen der Polyzythämie) nennt man eine durch gesteigerte Blutneubildung erhöhte Erythrozytenzahl oder Hämoglobinkonzentration im Blut. Im Blutbild findet sich ein erhöhter Hämatokritwert.

Ursachen

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Differenzialdiagnose

Eine nur scheinbare Polyglobulie, eine Pseudopolyglobulie (oder Eindickungspolyglobulie)<ref>Ludwig Heilmeyer, Herbert Begemann: Blut und Blutkrankheiten. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 376–449, hier: S. 417–419 (Die Polyglobulie und die Polycythaemia vera).</ref> tritt auf etwa beim Verlust von Volumen im Blutkreislauf durch Austrocknung oder durch Verbrennungen: Hier ist der relative Anteil an Feststoffen im Blut zu hoch (erhöhter Hämatokrit), ohne dass – wie definitionsgemäß bei einer Polyglobulie gefordert – die Neubildung der roten Blutkörperchen gesteigert wäre.

Differentialdiagnostisch ist auch abzuklären, ob als Ursache eine Polycythaemia vera in Frage kommt.

Auswirkungen

Durch die Bluteindickung werden die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtert (die Viskosität nimmt zu). Es können sich Thrombosen (im Auge etwa als Zentralvenenthrombose) entwickeln, das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt vergrößert sich. Bleibt ein Anteil des vermehrten roten Blutfarbstoffs ungesättigt von Sauerstoff, bildet sich eine Zyanose aus, obwohl die Sauerstoffversorgung des Organismus ausreichend sein kann.

Behandlung

Beseitigung der Ursachen, Infusionen zur Blutverdünnung oder entsprechende Medikamente, Infektionsprophylaxe, Aderlass.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

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