Zum Inhalt springen

Chonmage

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Januar 2024 um 13:58 Uhr durch imported>SaZazifjabb (das erste o ist ebenfalls verlängert.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Portrait of a man of noble birth with a book.jpg
Mann mit Chonmage-Haarschnitt

Ein Chonmage (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein traditioneller japanischer Männerhaarschnitt.<ref name="kotobank">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei kotobank.jp. Abgerufen am 18. März 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er wird meist mit den Samurai in Verbindung gebracht. In jüngerer Zeit sieht man ihn fast ausschließlich bei Sumōringern.

Für einen Chonmage muss das Haar relativ lang sein. Es wird mit Bintsuke, parfümiertem Kamillenöl, eingeölt und mittels einer gewachsten Schleife aus Washipapier, der Moto-yui, zu einem Pferdeschwanz gebunden, der dann auf der Oberseite des Kopfes gefaltet wird, so dass sich eine Art Knoten ergibt. In der Edo-Periode wurde das Haupthaar der Kopfoberseite üblicherweise abrasiert. Nach der Meiji-Restauration wurde diese Frisur nicht mehr getragen.

Sumōringer, die heute einen Chonmage-Haarschnitt tragen, rasieren sich das Deckhaar nicht mehr ab, dünnen es aber gelegentlich aus, um dem darauf liegenden Knoten einen besseren Halt zu verleihen. Kämpfer der obersten beiden Ligen, die sogenannten Sekitori, erhalten die Erlaubnis, einen leicht abgewandelten Chonmage zu tragen. Den Stil dieser Frisur nennt man Ōichō-mage ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ginkgoblatt)<ref name="kotobank"/>, bei ihr sind die Haarenden des Knotens, der Hakesaki genannt wird, halbkreisförmig ausgebreitet.

1937 war Shinkai Kōzō der erste Sumōkämpfer, der anlässlich seines Rücktritts seinen Haarknoten abschneiden ließ. Heute ist es allgemein Brauch geworden, dass man Rikishi bei ihrem Abschied vom Ring (Danpatsu-shiki) in einer öffentlichen Zeremonie ihren Mage abnimmt.

Die Einzigartigkeit des Chonmage macht es nötig, dass der japanische Sumōverband spezialisierte Friseure beschäftigt, die sogenannten Tokoyama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Chonmage – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien