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August Siegert

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. November 2025 um 12:54 Uhr durch imported>Christian40489 (Werke (Auswahl): Entstehungsjahr der "Fruchmalerin" ergänzt.).
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Datei:20 Siegert, Prof., Vermächtnis des Künstlers Friedrich Boser.jpg
August Siegert in der Freundschaftsgalerie von Einzelbildnissen der Düsseldorfer Malerschüler und ihren Freunden von Friedrich Boser
Datei:August F Siegert Die Fruchtmalerin.jpg
Die Fruchtmalerin oder die verbotene Frucht, 1876, dargestellt ist die Malerin Emilie Preyer mit den Kindern des Künstlers.
Datei:August Friedrich Siegert - Die kleine Kunstkennerin 1863.jpg
Ein Kunstfreund, 1863, Porträt des Künstlers Adolph Tidemand links im Bildhintergrund, im Vordergrund Adolf Siegert (1858–1931), der Sohn des Malers und Patensohn des porträtierten Künstlers, beim Betrachten eines Schlachtengemäldes von Wilhelm Camphausen<ref>Helmi Tischler-Venter: Sonderausstellung „August Friedrich Siegert – Die kleine Welt in der großen“. Artikel vom 18. Mai 2021 im Portal nr-kurier.de, abgerufen am 24. Mai 2021</ref>

August Friedrich Siegert (* 5. März 1820 in Neuwied; † 13. Oktober 1883 in Düsseldorf)<ref>de Haen-Carstanjen & Söhne: Geschichte, Menschen, Webseite im Portal dhcs.de, abgerufen am 9. September 2022</ref><ref>Grabplatte des Familiengrabes auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof, Webseite StadtmuseumDuesseldorf.wordpress.com, abgerufen am 9. September 2022</ref> war ein deutscher Maler der Düsseldorfer Schule.

Leben

Ab 1835 besuchte August Siegert, ältester Sohn eines Seifen- und Kerzenfabrikanten aus Neuwied, die Düsseldorfer Kunstakademie. 1837 ließ er sich dort bei Theodor Hildebrandt, ab 1841 von Wilhelm von Schadow ausbilden. Von 1846 bis 1848 reiste er durch die Niederlande und Belgien, wo er sich in Antwerpen mit dem belgischen Kolorismus bekannt machte, Frankreich und Italien. Nach längerem Aufenthalt in München wohnte er einige Jahre in Neuwied und malte hauptsächlich Porträts. 1851 ließ er sich in Düsseldorf nieder. Bis 1859 leitete er ein Meisteratelier der Kunstakademie Düsseldorf und lehrte auch dort. 1872 wurde er zum Professor ernannt.

Siegert war 1850 bis 1883 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten.

Anfangs malte er Historien, später aber wandte er sich mit großem Erfolg der Genremalerei zu. Seine Bilder zeichnen sich nach zeitgenössischem Urteil „ebenso sehr durch sinnigen Inhalt, wahre und anspruchslose Empfindung, wie durch liebevolle Durchführung“ aus. Er wählte Motive aus dem Familienleben, die er mit spätbiedermeierlichem Gespür für das Niedliche ins Bild setzte, und aus dem Wirtshausleben, die nach dem Vorbild der Genremalerei des Goldenen Zeitalters der Niederlande inszeniert sind.<ref>Die Wiederentdeckung des August Friedrich Siegert. Artikel vom 27. Mai 2020 im Portal wz.de, abgerufen am 9. August 2020</ref> Dafür fand er begeisterte Käufer in Europa und in den Vereinigten Staaten.

1852 heiratete Siegert Mathilde de Haen, die einzige Tochter des Farben-, Apothekerwaren- und Chemikalienhändlers Wilhelm de Haen und dessen Ehefrau Elisabeth Jacobine Carstanjen. Das Paar hatte zwei Töchter und zwei Söhne. Einer der Söhne, Adolf Siegert (1858–1931), leitete später das Unternehmen de Haen-Carstanjen & Söhne GmbH, Düsseldorf. Ein Nachfahre Siegerts ist der Düsseldorfer Unternehmer Theo Siegert.<ref>de Haen-Carstanjen & Söhne: Geschichte, Webseite im Portal dhcs.de, abgerufen am 7. Januar 2011</ref>

Werke (Auswahl)

Datei:August Friedrich Siegert - Kinder in der Künstlerwerkstatt.jpg
Kinder in der Künstlerwerkstatt

In Friedrich von Boettichers Malerwerke des 19. Jahrhunderts werden ca. 50 Werke des Künstlers aufgelistet.

Ausstellungen

Literatur

Weblinks

Commons: August Friedrich Siegert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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