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Tonerkartusche

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Datei:Tonerkassette Laserdrucker HP.jpg
Tonerkartusche für Laserdrucker von Hewlett-Packard

Eine Tonerkartusche ist ein Bauteil von Elektrofotografie-Geräten wie Laserdruckern, Kopierern oder Laser-Faxgeräten. Es enthält den Toner, einige Bauteile für den Druckprozess und einen Auffangbehälter für den überschüssigen Toner.

Aufbau

Datei:Toner cartridge (de).svg
Schematischer Querschnitt einer Tonerkartusche

Die Tonermischwelle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) transportiert den Toner zur Magnetwalze und verhindert eine Verdichtung des Toners.

In der Entwicklungsstation ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wird der Toner auf der Fotoleitertrommel übertragen.

Der Regulierungswischer ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) reguliert die Menge des Toners und unterstützt zusammen mit der Magnetwalze den Ladungsaufbau des Toners.

Die Trommelklappe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) schützt die Fotoleitertrommel vor Beschädigung, wenn die Tonerkartusche nicht im Gerät eingebaut ist.

Der Laserschacht ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Öffnung, durch die der Laser auf die Fotoleitertrommel gerichtet wird.

Die untere Presswalze ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) erzeugt zusammen mit der oberen Heizwalze Druck auf das Papier mit dem geschmolzenen Toner.

Die Magnetwalze ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein beschichtetes Aluminiumrohr, das um einen stationären Magnetkern rotiert. Sie sorgt zusammen mit dem Regulierungswischer für den Ladungsaufbau des Toners.

Die Fotoleitertrommel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein mit einem amorphen organischen Halbleiter, amorphem Silizium oder Arsentriselenid beschichtetes Aluminiumrohr. Durch die Beschichtung hat es die Eigenschaft, im Dunkeln nichtleitend, bei Lichteinfall jedoch leitend zu sein. Die magnetischen Tonerpartikel bleiben an den unbelichteten und damit geladenen Stellen der Fotoleitertrommel haften.

Der Beladungsroller ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) lädt die Fotoleitertrommel negativ und beseitigt noch vorhandene positive Ladungen.

Die Tonerrückhaltefolie ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) (eine Biaxial orientierte Polyester-Folie) verhindert, dass überschüssiger Toner aus dem Abfalltonertank fällt.

Im Siegelkanal ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) befindet sich bei unbenutzten Tonerkartuschen eine Siegelfolie, die das Aussickern von Toner verhindert.

Im Tonertank ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) befindet sich der unverbrauchte Toner. Der Tonertank ist nie vollständig gefüllt, um eine Verdichtung des Toners zu verhindern.

Der Tonersensor ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Magnetfeldsensor zur Erkennung eines zu niedrigen Tonerfüllgrades des Tonertanks.

Der Übertragungsroller ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine elektrisch geladene Rolle, dessen Ladung die Tonerpartikel von der Fotoleitertrommel auf das Papier zieht.

Die obere Heizwalze ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) erhitzt den Toner bis über den Schmelzpunkt, so dass er andauernd am Papier haftet.

Im Abfalltonertank ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wird der überschüssige Toner gesammelt.

Der Trommelwischer ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) beseitigt überschüssigen Toner und durch die Eletrostatik angezogenen Schmutz von der Fotoleitertrommel.

Kartuschentypen

Vorlage:Hinweisbaustein Im Handel unterscheidet man zwischen Originalkartuschen, kompatiblen Kartuschen und aus recycelten Kartuschen resultierende Rebuilt- sowie Refill-Tonerkartuschen. Beim farbgebenden Pulver der Tonerkartusche – dem sogenannte Toner – unterscheidet man zwischen Einkomponententonern, Zweikomponententonern und Flüssigtonern. Der Aufbau und die Produktion von Tonerkartuschen muss entsprechenden Bestimmungen entsprechen, da Tonerpulver als gesundheitsschädlich eingestuft wird.<ref>Risikofaktor Tonerstaub? In: LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg. 8. Juli 2011, abgerufen am 8. November 2015.</ref>

Rebuilt-Toner

Bei Rebuild-Tonern wird primär das Plastikgehäuse des Toners wiederverwertet. Tonerrückstände werden beim Recyclingvorgang umweltschonend entsorgt. Nach Reinigung der Rückstände des alten Tonerpulvers, werden die weiteren Bauteile, wie Belichtungstrommel, Beladungsroller, Trommel-Abstreifer und Magnetwalze durch Neuteile ausgetauscht.

Refill-Toner

Beim sogenannten Refill-Tonern – Wiederbefüllten Tonerkartuschen – werden Verschleißteile nicht wie bei Rebuilttonern durch Neuteile ausgetauscht. Die vorhandene Tonerkartusche wird komplett wiederverwertet und mit neuem Tonerpulver befüllt.

Umweltaspekte

Infolge des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, das die stoffliche Verwertung von wiederverwertbaren Abfällen, vor dem Hintergrund der Schonung natürlicher Ressourcen, fördern soll<ref>Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bmub.bund.de</ref>, werden neben Originalkartuschen auch recyclete Varianten angeboten.

Pro 100.000 von jährlich Millionen über den Hausmüll entsorgten Tonerkartuschen werden 9.599 Kilogramm Aluminium, 40 Tonnen Kunststoff und 1.000.000 Liter Rohöl vernichtet. So machen recycelte Tonerkartuschen mittlerweile rund 40 % des Marktanteils im Fachhandel aus.

Normen für Tonerkartuschen

In der DIN 33870 werden für Rebuild- und Refillkartuschen (Recyclingkartuschen) Mindestanforderungen festgelegt. Allerdings fertigen ausgesprochen wenige Anbieter von Recyclingkartuschen normkonforme Produkte. Lediglich normkonforme Recyclingprodukte lassen sich objektiv vergleichen. Bei allen anderen Produkten muss man sich auf die Aussagen der Anbieter verlassen.

Seit etwa 2004 unterstützen einige große OEM-Hersteller, wie Brother, Hewlett-Packard, Canon, Lexmark, Epson usw. eine neue Internationale Norm: die ISO / IEC 19752 (LSA-Brief). Dieses Prüfverfahren bestimmt die Druckleistung von Tonerkartuschen in monochromen (s/w) Laserdruckern. Es stellt hohe Qualitätsanforderungen an das Verbrauchsmaterial. Hier eine Zusammenfassung der Testkriterien zur ISO/IEC 19752:

  • Verwendung einer Standardseite (LSA-Brief), gedruckt in einer kontrollierten Umgebung mit Standard-Druckereinstellungen.
  • Es werden mindestens neun Stück jeder Kassette getestet, bis sie vom Drucker als leer erkannt werden (Toner-Low-Meldung). Dadurch kann ein Mittelwert der zu erwartenden Druckleistung gebildet werden.
  • Die verwendeten Kassetten und Drucker kommen aus dem freien Markt und sind keine speziellen Testkartuschen.
  • Messungen der Druckqualität, die ein Nutzungsende-Kriterium aufstellen.
  • Es werden mindestens drei Kassetten auf drei verschiedenen Geräten getestet, um Einflüsse durch Hardware-Unterschiede auszuschließen.
  • Die Druckumgebung wird kontrolliert konstant gehalten, da sich Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen auf die Druckleistung auswirken.
  • Die Testkriterien stellen durch die weltweite und branchenweiten Beteiligung einen objektiven Standard dar.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />