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Luthéal

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. November 2025 um 10:09 Uhr durch imported>Datteri ("Oper" einfacher, natürlich ist es eine "fantaisie lyrique", aber das ist Unterbegriff. An dieser Stelle eher verwirrend als nützlich. Sogar die Wikiseite über das Stück nennt es einfach mal "Oper".).
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Datei:El lutheál i seu mecanisme.jpg
Konzertflügel mit Luthéal im Musikinstrumentenmuseum, Brüssel

Das Luthéal ist eine zusätzliche mechanische Ausrüstung für Konzertflügel. Es wurde 1919 von dem Belgier George Cloetens entwickelt und hat den Zweck „die Klangfarbe von Saiteninstrumenten, die über eine Tastatur oder von Hand gespielt werden, zu verändern.“<ref>http://www.mim.be/pleyel-grand-piano-with-lutheal-mechanism abgerufen am 20. November 2012</ref> Das einzig noch vorhandene Luthéal aus den Anfangsjahren, das im Musikinstrumentenmuseum in Brüssel steht, könnte in jeden Konzertflügel eingesetzt werden. Es hat vier Registerknöpfe, je zwei für den Bass bzw. Diskant. Mit ihnen kann der Klang so geändert werden, dass er dem eines Cimbalons oder dem des Lautenregisters eines Cembalos ähnlich ist. Maurice Ravel schrieb 1924 die Rhapsodie Tzigane für Luthéal und Violine – das heute meistens mit dem Klavier gespielt wird – um ihm einen folkloristischen Klang ähnlich dem des ungarischen Hackbretts zu verleihen. Ebenfalls Ravel benutzte das Luthéal auch in seiner Oper L’Enfant et les Sortilèges.

Dateien mit den Klängen des Brüsseler Luthéals sind für Sampler erhältlich.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />