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Nes Ziona

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Nes Ziona
Wappen von Nes Ziona [[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|Flagge von Nes Ziona]]
Nes Ziona, ehemaliger Busbahnhof
Nes Ziona, ehemaliger Busbahnhof
Basisdaten
hebräisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
arabisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Staat: IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel
Bezirk: Zentral
Gegründet: 1883
Koordinaten: 31° 56′ N, 34° 48′ OKoordinaten: 31° 55′ 35″ N, 34° 48′ 12″ O
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  }}
Höhe: 20 m
Fläche: 15,730 km²
 
Einwohner: 47.620 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref>
Bevölkerungsdichte: 3.027 Einwohner je km²
 
Gemeindecode: 7200
Zeitzone: UTC+2
Postleitzahl: 74100 – 74140<ref>Israel Postcode. Abgerufen am 21. September 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
 
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Schmuel Boxer<ref name="Local_elections2024_marker2">תוצאות הבחירות המקומיות 2024 סיבוב שני. In: www.themarker.com. 11. März 2024, abgerufen am 10. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Website:
Nes Ziona (Israel)
Nes Ziona (Israel)

Nes Ziona ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), arabisch نيس تسيونا, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine Stadt im Zentralbezirk Israels. Der Name bedeutet „Zeichen nach Zion“ und ist benannt nach Vorlage:Bibel/Link: „Erhebt ein Feldzeichen in Richtung auf Zion hin.“<ref>Wolfgang Scheel: Lexikon biblischer Ortsbenennungen im modernen Israel. 3. Auflage. Seidel, Hammerbrücke 2003, ISBN 3-933750-32-6, S. 78.</ref>

Lage

Die Stadt liegt am Rande des judäischen Hügellandes Schefela. Nachbarorte sind Rechovot im Süden, Netzer Sereni im Osten, Rischon LeZion im Norden und Beit Chanan im Westen.

Geschichte

Gründerzeit (1883–1905)

Der Ort geht auf ein Gut mit Zitrusplantage zurück, das sich 1878 der Templer Reisler im Wadi Chanin anlegte. Nachdem ihm Frau und Kinder an Malaria verstorben waren, wanderte er 1882 über Odessa zurück nach Europa. Dort willigte er in einen Landtausch mit Re'uven Lehrer ein. Reisler erhielt dessen Land in Russland und Lehrer die Plantage im Heiligen Land. Lehrer gründete dort 1883 mit seinem Sohn Moscheh und weiteren in Jaffa geworbenen Kolonisten (unter anderem der Familie von Sami Hochberg, der später ein bekannter zionistischer Funktionär und Zeitungsherausgeber („Jeune Turc“) in Konstantinopel wurde), die Siedlung Tel Aviv, aber umgangssprachlich setzte sich der Name Nachalath Re'uven (Gut Re'uven) durch. 1891 kaufte Michael Halperin weiteres Land in der Nachbarschaft und gründete Nes Ziona, mit dem Lehrers Siedlung verschmolz.

Im Februar 1955 drang eine Gruppe ägyptischer Agenten in Armeebasen in Nes Ziona und Rischon LeZion ein und erbeutete Landkarten und andere Unterlagen. Am 23. Februar 1955 gab es ein Aufeinandertreffen mit israelischen Einsatzkräften. Auf der Flucht erschossen sie nahe Rechovot einen Motorradfahrer.<ref>Michel Abitbol: Histoire d’Israël (= Marguerite de Marcillac [Hrsg.]: Collection Tempus. Nr. 936). 2. Auflage. Éditions Perrin, Paris 2024, ISBN 978-2-262-10643-0, S. 427.</ref>

Diskriminierungsvorwürfe (2015)

Im Oktober 2015, während der „Messer-Intifada“, gehörte Ness Ziona zu einer Reihe israelischer Gemeinden, die nach Terroranschlägen städtischem Reinigungspersonal und anderen Arbeitern, die israelische Araber waren, die Arbeit in Schulen während der Unterrichtszeit untersagten und für die Nähe anderer schutzbedürftiger Einrichtungen ähnliche Beschränkungen einführten. Diese Maßnahmen wurden als Diskriminierung und Verstoß gegen israelische Gesetze kritisiert.<ref>Yarden Skop: Israeli Towns Move to Ban Arab Workers From Schools. In: Haaretz. 18. Oktober 2015.</ref>

Bevölkerung

Im September 2003 betrug die Einwohnerzahl 26.400, das jährliche Bevölkerungswachstum 2,9 %. Den Status einer Stadt erhielt die 16 km² große Ortschaft im Jahr 1992. 2022 hatte Nes Ziona 47.620 Einwohner.

Wirtschaft

Der Ort ist Sitz des Israelischen Instituts für biologische Forschung (IIBR), das dem Verteidigungsministerium zuarbeitet und etwa 350 Mitarbeiter beschäftigt. Im Süden, an der Grenze zur Nachbarstadt Rechovot, ist der Kiryat Weizmann Scientific Park gelegen, der Start-Ups sowie Büros internationaler Konzerne insbesondere aus dem High-Tech- und Wissenschaftsumfeld beherbergt.

Kultur

Der aus Polen stammende Maler Shalom Sechvi lebte und arbeitete bis zu seinem Tod in Nes Ziona. In seinem Haus lebt jetzt sein ältester Sohn Avi Sechvi, der ein in Israel mehrfach ausgezeichneter Bühnenbildner ist.

Persönlichkeiten

  • Eylon Almog (* 1999), Fußballspieler
  • Ludwik Fleck (1896–1961), polnisch-jüdischer Mikrobiologe, Immunologe und Erkenntnistheoretiker; lebte bis zu seinem Tod in Nes Ziona
  • Yuval Halpert (* 2000), Eishockeyspieler
  • Sami Hochberg (1869–1917), bekannter zionistischer Funktionär und Publizist der Anfangsjahre
  • Tamir Nabaty (* 1991), Schach-Großmeister
  • Pini Zahavi (* 1955), Spielervermittler im Bereich des Profifußballs
  • Dror Zeigerman (* 1948), Politiker

Städtepartnerschaften

Datei:Flag of Germany.svg Freiberg, Deutschland
Datei:Flag of France.svg Le Grand-Quevilly, Frankreich
Datei:Flag of Poland.svg Piotrków Trybunalski, Polen
Datei:Flag of China.svg Qingdao, China
Datei:Flag of Germany.svg Solingen, Deutschland

Weblinks

Commons: Nes Ziona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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