Zum Inhalt springen

Undercut (Frisur)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Dezember 2024 um 12:06 Uhr durch imported>Altsprachenfreund (Geschichte).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Kim Jong-un 2019 (cropped).jpg
Kim Jong-un mit Undercut
Datei:Rihanna Diamonds World Tour 2013 cropped.jpg
Rihanna mit Sidecut

Undercut (englisch für Unterschnitt) ist eine Frisur, bei der die Behaarung der unteren Kopfhälfte rasiert oder gekürzt wird, die Haare am Oberkopf aber bestehen bleiben. Bei der Variation Sidecut (englisch für Seitenschnitt) wird das Haar nur auf einer Seite des Kopfes gekürzt oder rasiert, der Rest wird länger gelassen.<ref>Gina van Thomme: Undercut. 14. November 2014, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 9. Februar 2015.@1@2Vorlage:Toter Link/unfiltered.sjmc.umn.edu (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Eine weitere Bezeichnung ist Inselhaarschnitt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig A history of the modern world in 7 haircuts.] phaidon.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Geschichte

Der Haarschnitt war bereits von den 1920er bis zu den 1940er Jahren populär<ref>What the Cut? Der Undercut bleibt (und bleibt und bleibt) die beliebteste Frisur für Männer. In: esquire.de. 1. März 2020, abgerufen am 8. Juli 2021: „sondern auch wegen einem Teil der Geschichte in den 30er-Jahren, die in der Berichterstattung über den Undercut häufig ausgelassen wird: In den Propaganda-Filmen und -Plakaten trugen die arischen Jungs der Hitlerjugend den Haarschnitt mit akkurat rasierten Seiten. Unter den Soldaten soll die Frisur auch beliebt gewesen sein, weil man damit praktischerweise den Helm schneller an- und ausziehen konnte.“</ref> und wurde daher 2012 in der Süddeutschen Zeitung als „HJ-Frisur“ bezeichnet.<ref>Mode-Ausstellung "Glanz und Grauen": Modetrend HJ-Frisur. In: sueddeutsche.de. 22. März 2012, abgerufen am 8. Juli 2021: „Wie zum Beispiel der sogenannte "Hitlerjugend"-Haarschnitt bei Männern, der vielerorts wieder Anklang findet: Seitlich kurz rasiert, oben etwas länger mit Seitenscheitel oder mit Pomade nach hinten gekämmt.“</ref><ref>Festival Atonal in Berlin: Luftgitarren statt Teufelsaustreibung. In: taz.de. 24. August 2018, abgerufen am 8. Juli 2021: „Im OHM dagegen rief Dilletanten-Veteran Mark Reeder, ein knuffiger Endfünfziger mit HJ-Frisur“</ref>

In den 1980er Jahren wurde der Undercut als Szenefrisur wiederentdeckt und ist seit etwa 2011 sowohl bei Männer- als auch bei Frauenfrisuren beliebt. In der modernen Form ist das Haar am Oberkopf meist um ein Vielfaches länger als die seitliche Kopfbehaarung; beide Ebenen sind durch einen starken Kontrast voneinander getrennt. Die Haare am Oberkopf werden oft zur Seite getragen oder mithilfe von Styling-Produkten nach oben gekämmt.<ref>Steffen Lodder: Frisurentrend – Undercut Männer. In: Fashionboxx. 7. März 2012, abgerufen am 9. Februar 2015.</ref>

Im englischsprachigen Raum wird der traditionelle Haarstil als „bowl haircut“ oder auch spöttisch „Hitler-Youth Cut“ („Hitlerjugend-Schnitt“) bezeichnet und nur der „Olaseku“ als „undercut“.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Comeback of the Hitler Youth haircut worries Jewish and progressive groups fearing intolerance.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Is ‘Hitler Youth Hairdo’ a Sign of anti-Semitism?] In: Israel National News. Arutz Sheva, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Weblinks

Commons: Undercut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />