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Caux VD

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Juni 2025 um 14:05 Uhr durch imported>Bruno Wulfilo (Orte in der Umgebung: "Vaud" gestrichen, offiziell werden alle 4 Orte ohne den Zusatz Vaud geschrieben. Vaud ist der französische Name des Kantons Waadt.).
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Datei:Grand Hotel de Caux, late 19th Century.jpg
Grand Hôtel de Caux im späten 19. Jahrhundert
Datei:Grand Hotel Caux sur Montreux.jpg
Postkarte aus dem Jahr 1904

Caux ist ein im Kanton Waadt auf 1054 m ü. M. gelegener Kurort. Er gehört zur politischen Gemeinde Montreux. Caux wird oft in Verbindung mit dem Berg und Ausflugsziel Rochers de Naye genannt.

Ortslage

Caux liegt in einem zu Frankreich grenznahen Gebiet und wird auch als „Balkon des Genfersees“ bezeichnet. Auch die französischen und Schweizer Alpen sind von diesem Ort aus gut zu überblicken. Der Ort ist vom starken Nordwind und Strassenlärm gut geschützt, und es kann im Sommer wie im Winter Sport betrieben werden.

Orte in der Umgebung sind:

Montreux, ca. 1,5 km
Glion, ca. 0,8 km (gehört ebenfalls zu Montreux)
Veytaux, ca. 1,8 km
Les Avants, ca. 2,2 km

Eine Haltestelle der Zahnradbahn Montreux–Glion–Rochers-de-Naye findet sich im Ort.

Geschichte

Datei:Hotel caux.jpg
Caux Palace
Datei:ETH-BIB-Caux-LBS H1-011105.tif
Luftbild (1948)

Bis weit ins 19. Jahrhundert bestand Caux nur aus wenigen Alphütten für die Hirten, die auf den Alpweiden das Vieh der Bauern von Montreux hielten.<ref>Philippe Mottu: Caux. Von der „Belle époque“ zur Moralischen Aufrüstung. Caux-Verlag, Zürich 1970, S. 16 und 18.</ref> Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehr und mehr Wanderer von Montreux und von Glion zu den Höhen von Caux hinaufstiegen, wurde 1875 die erste Alphütte zu einer Herberge ausgebaut.<ref>Philippe Mottu: Caux. Von der „Belle époque“ zur Moralischen Aufrüstung. Caux-Verlag, Zürich 1970, S. 21.</ref> 1892 wurde die Zahnradbahn Glion–Caux fertiggestellt.<ref>Philippe Mottu: Caux. Von der „Belle époque“ zur Moralischen Aufrüstung. Caux-Verlag, Zürich 1970, S. 25.</ref>

In der Belle Epoque wurde Caux bekannt durch das Grand Hôtel de Caux und das Hotel Caux Palace. 1946 kam der US-amerikanische Pastor Frank Buchman nach Caux.<ref>Claude Cantini: Les Ultras – Extrême droite et droite extrême en Suisse : les mouvements et la presse de 1921 à 1991. Éditions d’en bas, Lausanne 1992, ISBN 2-8290-0135-4, S. 86 f.</ref> Er erwarb das Hotel Caux Palace für die antikommunistische Organisation Moralische Aufrüstung (seit 2001 Initiativen der Veränderung).<ref>Philippe Mottu: Caux. Von der „Belle époque“ zur Moralischen Aufrüstung. Caux-Verlag, Zürich 1970, S. 56–59.</ref> Diese richtete im einstigen Hotel Caux Palace ihr internationales Konferenzzentrum ein. Das frühere Grand Hôtel de Caux ist seit 1978 ein Konferenzzentrum der Rosenkreuzergemeinschaft Lectorium Rosicrucianum.

Zu den prominenten Gästen in Caux zählten u. a. Elisabeth von Österreich-Ungarn („Sisi“), Konrad Adenauer, Robert Schuman, Michael I. von Rumänien, der Dalai Lama und Kofi Annan. Der Schweizer Kulturmanager Claude Nobs lebte in seinem Chalet in Caux.

Sehenswürdigkeiten

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Weblinks

Commons: Caux VD – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 46° 26′ N, 6° 56′ O; CH1903: 561418 / 142505

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