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Ross Friedman

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Datei:Ross the Boss Rockharz 2018 07.jpg
Ross the Boss, 2018

Ross Friedman (* 3. Januar 1954 in der Bronx in New York City; † 26. März 2026<ref name=":0">Ross ‘The Boss’ Friedmann am 26.03.2026 an ALS gestorben. In: rocktimes.info. 28. März 2026, abgerufen am 28. März 2026.</ref>) war ein US-amerikanischer Gitarrist, der vor allem während seiner Zugehörigkeit zur Metal-Band Manowar von 1980 bis 1989 als Ross the Boss bekannt wurde.<ref>Metal Hammer: 40 Jahre Manowar. Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH, 13. Juli 2020, abgerufen am 17. Oktober 2020.</ref>

Musikalischer Werdegang

The Dictators und Manowar

In New York City kam Friedman 1973 als Gitarrist zur Punk-Band The Dictators. Nachdem er mit dieser Band unter dem Namen Ross Funicello drei Alben aufgenommen hatte, zog er nach Frankreich und arbeitete ein Jahr lang bei der Band Shakin’ Street. Während der „Heaven and Hell“-Tour von Black Sabbath (1980), bei der Shakin’ Street als Vorgruppe auftrat, lernte Friedman den Bassisten Joey DeMaio kennen, der damals als Pyrotechniker für Black Sabbath angestellt war.

Noch im selben Jahr gründeten Friedman und DeMaio die Metalband Manowar, mit welcher er sechs Alben aufnahm. 1988, nach Fertigstellung des Albums Kings of Metal, verließ er die Band jedoch und widmete sich seitdem Musik, die im Blues-Bereich angesiedelt ist. Unter anderem spielte er in der Band Manitoba’s Wild Kingdom, die zwischenzeitlich bei MCA unter Vertrag war, den Deal aber Ende 1990 wieder verlor. Erst im Sommer 2005 trat er im Rahmen des Earthshaker-Festivals wieder zusammen mit allen anderen aktuellen und ehemaligen Manowar-Mitgliedern auf. Seit etlichen Jahren spielte Friedman bei Brain Surgeons, einem Projekt des früheren Blue-Öyster-Cult-Schlagzeugers Albert Bouchard.

Die Band Ross the Boss

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Im April 2006 trat Friedman zusammen mit der deutschen Manowar-Coverband Men of War auf dem Keep-It-True-Festival auf, um Lieder der ersten sechs Manowar-Alben zu spielen. Im Juni 2006 gab Friedman auf seiner Internetseite bekannt, Men of War zu seiner offiziellen Band ernannt zu haben. Ross the Boss war von diesem Zeitpunkt an nicht nur Friedmans Künstlername, sondern auch der einer Band.<ref>Eigene Darstellung der Band. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Januar 2012; abgerufen am 17. November 2012.</ref> So sollten dann nicht nur alte Manowar-Klassiker nachgespielt, sondern auch neue Lieder geschrieben werden. Ein Lied namens We Will Kill wurde auf dem Rock Hard Festival 2007 vorgestellt. Die Musiker stammen aus der Region um Kaiserslautern und waren Mitglieder der Band Ivory Night (Patrick Fuchs, Gesang, und Carsten Kettering, Bass); Schlagzeuger Matthias Mayer spielte zum damaligen Zeitpunkt noch bei Divinus.

Neben der Arbeit am ersten Demo von Ross the Boss steuerte Friedman im Jahr 2007 Gastsoli auf der CD Epos der italienischen Heavy-Metal-Band Wotan und der MCD The Pnakotic Demos der deutschen Epic-Metal-Band Atlantean Kodex bei.

Ende 2007 unterschrieb die Band bei AFM Records und veröffentlichte am 22. August 2008 ihr erstes Album mit dem Titel New Metal Leader. Das Album enthält 11 Songs und erinnert an die älteren Werke von Manowar, die Ross the Boss mit seiner Gitarrenarbeit stark geprägt hat.

Im November 2008 ging Ross the Boss zusammen mit Sinner auf Tournee durch Spanien, Italien, die Niederlande, Deutschland und die Schweiz, um das Album New Metal Leader live zu bewerben.

2010 erschien das zweite Album der Band Ross the Boss, das den Namen Hailstorm trägt.

Death Dealer

Datei:Death Dealer – Headbangers Open Air 2015 15.jpg
Ross the Boss mit Deathdealer (2015)

2012 wurde die Supergroup Deathdealer gegründet.<ref>Death Dealer: Biography. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2013; abgerufen am 29. Mai 2013.</ref> Neben Friedman war mit Kenny Earl „Rhino“ Edwards (ex-Manowar, HolyHell, Angels of Babylon) am Schlagzeug ein weiteres ehemaliges Manowar-Mitglied in der Band. Die weiteren Mitmusiker waren Sänger Sean Peck (Cage, Empires of Eden), Gitarrist Stu Marshall (Empires of Eden, ex-Dungeon, Paindivision) und Bassist Mike Davis (Halford, ex-Lizzy Borden).

Im Juni 2013 erschien ihr Album War Master Im November 2013 gab Rhino seinen Ausstieg bekannt. Er wurde ersetzt durch den ehemaligen Into-Eternity-Schlagzeuger Steve Bolognese.

Die Veröffentlichung eines ursprünglich für 2014 anvisierten Albums<ref>DEATH DEALER Parts Ways With RHINO, Recruits Ex-INTO ETERNITY Drummer. In: BLABBERMOUTH.NET. 2. November 2013 (blabbermouth.net [abgerufen am 11. September 2017]).</ref> erfolgte 2015, dieses trug den Namen Hallowed Ground.<ref>Discography. Abgerufen am 11. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Januar 2026 erschien das Album Reign of Steel.

Produzent

Zeitweise trat Ross Friedman auch als Produzent in Erscheinung.<ref>Anthrax - Soldiers Of Metal. 1983, abgerufen am 30. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1983 produzierte er für Anthrax (Band) die 7" Soldiers of Metal. 1984 produzierte er für Blacklace einige Songs auf deren Album Unlaced.<ref>Ross "The Boss" Friedman Discography — Ross-The-Boss.com. Abgerufen am 30. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Privates

Im Februar 2026 machte Friedman seine ALS-Erkrankung öffentlich. Nach einigen Monaten unklarer Symptome, die zuerst auf kleine Schlaganfälle zurückgeführt wurden, erfolgte die Diagnose. Zu dem Zeitpunkt, als sein Verleger dies den Medien mitteilte, war Friedman schon nicht mehr in der Lage, Gitarre zu spielen.<ref>Former MANOWAR Guitarist ROSS THE BOSS FRIEDMAN Diagnosed With ALS. In: Blabbermouth.net. 9. Februar 2026, abgerufen am 9. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er starb am 26. März 2026 an den Folgen seiner Erkrankung.<ref name=":0" /><ref>Heidi Skrobanski: Ross The Boss ist nach seinem Kampf gegen ALS verstorben. In: Metal Hammer. 28. März 2026, abgerufen am 28. März 2026.</ref> Ross Friedman wurde 72 Jahre alt.

Diskografie

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Mit The Dictators

Mit Manowar

Mit Brain Surgeons

  • 2004: Black Hearts Soul
  • 2006: She Denial of Death

Mit Manitoba's Wild Kingdom

  • 1990: ...And You?

Mit Shakin’ Street

  • 1980: Shakin´ Street
  • 1989: Live and Raw
  • 2004: Live

Ross the Boss

  • 2008: New Metal Leader
  • 2010: Hailstorm
  • 2018: By Blood Sworn
  • 2020: Born of Fire
  • 2023: Legacy of Blood, Fire & Steel

Death Dealer

  • 2013: War Master
  • 2015: Hallowed Ground
  • 2026: Reign of Steel

Gastbeiträge

Weblinks

Commons: Ross Friedman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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