Bahn-BKK
| Bahn-BKK | |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; text-align: center;" | Logo | |
| Sozialversicherung | gesetzliche Krankenversicherung |
| Kassenart | Betriebskrankenkasse |
| Rechtsform | Körperschaft des öffentlichen Rechts |
| Gründung | 1. Januar 1996<ref name="satzung">Satzung der Bahn-BKK. In: bahn-bkk.de. Abgerufen am 28. April 2023.</ref> |
| Zuständigkeit | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Sitz | Frankfurt am Main |
| Vorstand | Hans-Jörg Gittler Hanka Knoche |
| Aufsichtsbehörde | Bundesamt für Soziale Sicherung |
| Versicherte | ca. 593.500 (2022)<ref name="zahlen" /> |
| Haushaltsvolumen | rund 2,6 Mrd. Euro (2022)<ref name="zahlen">Unternehmensporträt. In: bahn-bkk.de. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref> |
| Geschäftsstellen | 5 Regionalgeschäftsstellen und 13 Servicepunkte (2023)<ref name="zahlen" /> |
| Mitarbeiter | 1109 (2023)<ref name="zahlen" /> |
| Website | www.bahn-bkk.de |
Die Bahn-BKK (Eigenschreibweise: BAHN-BKK) ist eine deutsche Betriebskrankenkasse mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist bundesweit geöffnet und Teil der gesetzlichen Krankenversicherung.
Geschichte
1837 wurden beim Bau der zweiten deutschen Eisenbahnstrecke zwischen Leipzig und Dresden die ersten Hilfskassen zur Unterstützung der Arbeiter in Krankheitsfällen für die bei der Eisenbahn beschäftigten Arbeiter und Angestellten ins Leben gerufen. Ihre Entwicklung verlief fast parallel zur Entwicklung des deutschen Eisenbahnwesens.<ref>Wissenschaftsstadt Dresden. 800 Jahre Stadtrechte. In: books.google.de. Institut für Wissenschaftliche Veröffentlichungen (IWV), 2006, abgerufen am 25. Juni 2013.</ref> Aus diesen Krankenkassen haben sich die 1950 errichtete Bundesbahn-Betriebskrankenkasse (BBKK)<ref name="BBRB">siehe Liste von Abkürzungen im Eisenbahnwesen#B</ref> der westdeutschen Deutschen Bundesbahn und die 1991 wieder errichtete Reichsbahn-Betriebskrankenkasse (RBKK)<ref name="BBRB" /> der ostdeutschen Deutschen Reichsbahn entwickelt.<ref name="satzung" /> Diese bilden seit 1996 die Bahn-BKK.<ref name="satzung" />
Zum 1. Dezember 1998 hat sie sich auch für Nichtbetriebsangehörige der Deutschen Bahn geöffnet. Grundlage dafür bildet das 1996 eingeführte Recht auf freie Krankenkassenwahl.
Im Jahr 2017 wurde die Bahn-BKK gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation Off Road Kids mit dem Springer Medizin Charity Award für ihr ins Leben gerufenes Gesundheitsprojekt Streetwork+ ausgezeichnet.<ref>Springer Medizin Charity Award 2017: Erster Platz für Off Road Kids und BAHN-BKK. In: offroadkids.de. Off Road Kids Stiftung, 21. Oktober 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. April 2019; abgerufen am 4. April 2019.</ref><ref>Christoph Fuhr: Springer Medizin Charity Award 2017 – Die drei Preisträger. In: springermedizin.de. Springer Medizin Verlag GmbH, 23. Oktober 2017, abgerufen am 4. April 2019.</ref>
Der kassenindividuelle Zusatzbeitrag beträgt ab 2026 3,65 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens.<ref>Zusatzbeitrag 2026 aktuelle Übersicht der Krankenkassen + Tabelle. Abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref>
Struktur
Die Zentrale der Bahn-BKK befindet sich seit Februar 1999 in Frankfurt am Main. Die Versicherten der einzelnen Länder werden bundesweit von fünf Regionalgeschäftsstellen in
- Frankfurt am Main für Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen
- Berlin für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
- Münster für Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein
- Rosenheim für Baden-Württemberg und Bayern
- Cottbus für Sachsen und Sachsen-Anhalt
betreut. Ferner stehen 13 Servicepunkte, zumeist in großen Bahnhöfen gelegen, zur Verfügung.
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
Koordinaten: 50° 6′ 59,6″ N, 8° 37′ 54,4″ O
{{#coordinates:50,116547|8,63179|primary
|dim=
|globe=
|name=
|region=DE-HE
|type=landmark
}}