Zum Inhalt springen

Lossa (Unstrut)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Mai 2025 um 15:26 Uhr durch imported>NordNordWest (Weblinks: cc-fix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Lossa
Datei:Büchel-Thüringen-Losse-CTH.JPG
Der Lossa/Unstrutkanal bei Büchel in Höhe des Friedhofs

Der Lossa/Unstrutkanal bei Büchel in Höhe des Friedhofs

Daten
Gewässerkennzahl DE: 56436
Lage im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) und im Landkreis Sömmerda (Thüringen),Deutschland
Flusssystem Elbe
Abfluss über Unstrut → Saale → Elbe → Nordsee
Quelle auf einer Wiese, westlich von Lossa
51° 13′ 22″ N, 11° 23′ 36″ O
 {{#coordinates:51,222766666667|11,393327777778|
dim=500 globe= name=Quelle Lossa region=DE-ST type=waterbody
  }} 
Quellhöhe 336 m ü. NN
Mündung bei Leubingen in die UnstrutKoordinaten: 51° 13′ 25″ N, 11° 22′ 27″ O
 {{#coordinates:51,223666666667|11,374222222222|primary
dim=1000 globe= name=Mündung Lossa region=DE-TH type=waterbody
  }}
51° 13′ 25″ N, 11° 22′ 27″ O {{#coordinates:51,223666666667|11,374222222222|
dim=1000 globe= name=Mündung Lossa region=DE-TH type=waterbody
  }} 
Mündungshöhe 133 m ü. NN
Höhenunterschied 203 m
Sohlgefälle 4,7 ‰
Länge 43,1 km<ref name="Längen-Stat">Flusslängen in Thüringen – Landesanstalt für Umwelt und Geologie.</ref>
Einzugsgebiet 394 km²<ref name="GKZ">Thüringer Landesanstalt für Umwelt (Hrsg.): Gebiets- und Gewässerkennzahlen (Verzeichnis und Karte). Jena 1998. 26S.</ref>
Linke Nebenflüsse Sulze, Scherkonde, Gänsebach (von Buttstädt kommend), Rehrbach und Eßbach
Rechte Nebenflüsse Lossa-Bach, Schafau (im Mündungslauf Frauenbach)
Kleinstädte An der Schmücke, Rastenberg
Gemeinden Mannstedt, Guthmannshausen, Olbersleben, Großneuhausen, Frohndorf, Griefstedt, Etzleben
Datei:Lossamündung Leubingen.JPG
Die Mündung der Lossa in die Unstrut

Die Mündung der Lossa in die Unstrut

Die Lossa ist ein gut 43 km langer, rechter Zufluss der Unstrut in Sachsen-Anhalt und Mittelthüringen. Der Name soll aus dem Indogermanischen stammen und das Wort Lachs beinhalten.

Name

Die Lossa wird 1140 als Laz erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelhochdeutschen bedeutet laz 'lasch, trage'. Der Name ist daher als „das träge Gewässer“ zu deuten.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Verlauf

Sie entspringt am westlichen Ende des Gebietes der ehemaligen Gemeinde Lossa im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Die Quelle liegt in der Finne, einem Randgebirge des Thüringer Beckens. Sie fließt anfangs in Südrichtung durch Rastenberg, Hardisleben, Mannstedt, dann nach Westen durch Guthmannshausen, Olbersleben und Großneuhausen. Die Lossa mündet bei Leubingen in die Unstrut und teilt sich mit ihr das Flussbett bis Griefstedt, wo sie sich wiederum in einen linken Unstrutarm und einen rechten Lossaarm teilen. Endgültig fließen beide Flüsse erst hinter Gorsleben zusammen.

Weiteres

Beginnend ab 1967 wurde in den Folgejahren ein größerer Teil der Lossa begradigt, so dass die jährlichen Überschwemmungen von Wiesen und Ackerland nahezu aufhörten. Zudem erhöhte sich durch diese Flussbaumaßnahmen die Fließgeschwindigkeit. Wegen der von ihr zum Jahreswechsel 2002/2003 herangeführten Schmelzwassermengen und des dadurch erzeugten Rückstaus der Unstrut trug sie damals wesentlich zu deren Hochwasser bei Leubingen bei.

Weblinks

Commons: Lossa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />