Semd
Semd Stadt Groß-Umstadt
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1775)&title=Semd 49° 52′ N, 8° 53′ O
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dim=10000 | globe= | name=Semd | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 147 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 15,76 km²<ref name=Gindex /> | |||||
| Einwohner: | 1775 (Dez. 2019)<ref>Stadtteile. Stadt Groß-Umstadt, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Januar 2024; abgerufen am 1. Februar 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 113 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1977 | |||||
| Postleitzahl: | 64823 | |||||
| Vorwahl: | 06078 | |||||
Lage von Semd in Groß-Umstadt
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Semd ist ein Stadtteil von Groß-Umstadt im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Geographie
Das Dorf Semd liegt am Nordrand des Odenwaldes als geschlossenes Dorf im Lößgebiet mit doppelseitiger Tallage, ca. 4,5 km südöstlich von Dieburg. Der Stadtteil Semd besteht aus der Gemarkung Semd.<ref name=Gindex>Gemarkung Semd. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2024.</ref> Innerhalb der Gemarkung liegt der Siedlungsplatz Untermühle.<ref>Untermühle, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 29. Januar 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> Die Nachbarorte sind im Uhrzeigersinn Richen, Umstadt, Habitzheim und Klein-Zimmern.
Geschichte
Ortsgeschichte
Der älteste bekannte urkundliche Nachweis datiert um 1312.<ref name="lagis" /> Anfänglich noch als Semede oder Semme, später Sem (1544), oder Sembt (1711) benannt. Semd war gemeinschaftlicher Besitz der Kurpfalz und der Landgrafschaft Hessen. 1576 haben beide die hohe Ober-Herrlichkeit und Gerechtigkeit inne. In Semd haben Adel und Kirche Grundbesitz; so die Grafen von Hanau, das Kloster Fulda, die von Frankenstein, die von Wasen, die Ulner von Dieburg, die Gayling von Altheim, die von Karben, die von Rodenstein, die von Groschlag, die Schenken von Erbach, die von Düdelsheim, die von Bleichenbach sowie die Gans von Otzberg.
Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Semd:
„Semd (L. Bez. Dieburg) luth. und reform. Filialdorf; liegt 1 St. von Dieburg und 3⁄4 St. von Umstadt. Der Ort hat 186 Häuser und 1146 Einw., die bis auf 127 Reform., 19 Kath. und 4 Juden lutherisch sind; unter diesen sind 82 Bauern, 53 Handwerker und 80 Taglöhner. Die Kirche ist gemeinschaftlich und wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Man findet 3 Mahlmühlen und einen sehr starken Mohnbau. – Hier besassen die Grafen von Katzenellenbogen ein sogenanntes Grevengericht, das an Hessen kam und aus den Zeiten herrührte, zu welchen Katzenellenbogen in dem Bezirk von Umstadt berechtigt war. Der Ort war mit Pfalz gemeinschaftlich, und 1802 kam der pfälzische Antheil an Hessen.“<ref name="GW">Vorlage:BibOCLC</ref>
Die übergeordneten Verwaltungseinheiten waren ab 1621 das Amt Umstadt, das 1802 zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt kam und ab 1806 zur Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen gehörte, ab 1821 der Landratsbezirk Dieburg, ab 1832 der Kreis Dieburg, ab 1848 der Regierungsbezirk Dieburg, ab 1852 wieder der Kreis Dieburg, ab 1938 der Landkreis Dieburg und seit 1977 der Kreis Darmstadt-Dieburg.<ref name="lagis" />
Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen versuchten die Gemeinden Semd und Klein-Zimmern 1972 nach Dieburg eingemeindet zu werden, was die Stadt Dieburg jedoch ablehnte.<ref>Magistrat der Stadt Dieburg (Hrsg.): Dieburg eine Chronik. Dieburger Verlag, 2007, ISBN 978-3-00-023096-7, S. 138.</ref> Zum 1. Januar 1977 wurden dann die Stadt Groß-Umstadt und die Gemeinden Dorndiel, Heubach, Kleestadt, Klein-Umstadt, Richen und Semd kraft Landesgesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt zur neuen Stadt Groß-Umstadt zusammengeschlossen.<ref>Vorlage:BibOCLC</ref><ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt (GVBl. II 330–334) vom 26. Juli 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 22, S. 318, § 14 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,5 MB]).</ref> Für die Kernstadt Umstadt und die Stadtteile Dorndiel, Heubach, Kleestadt, Klein-Umstadt, Raibach, Richen, Semd und Wiebelsbach wurden Ortsbezirke errichtet.<ref name="HS" />
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Semd angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- vor 1323: Heiliges Römisches Reich, Zent Umstadt (Kondominat)
- ab 1390: Heiliges Römisches Reich, Kurpfalz (durch Kauf; bis 1427 an Herrschaft Hanau verpfändet), Zent Umstadt
- ab 1504: Heiliges Römisches Reich, Zent Umstadt (Kurpfalz und Landgrafschaft Hessen je zur Hälfte)
- 1567–1803: Hessischer Anteil zeitweise aufgeteilt zwischen Landgrafschaft Hessen-Kassel, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und Hessen-Rheinfels
- ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt,<ref group="Anm.">Durch den Reichsdeputationshauptschluss.</ref> Fürstentum Starkenburg, Amt Umstadt
- ab 1806: Großherzogtum Hessen,<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Fürstentum Starkenburg, Amt Umstadt<ref name="EW1806" />
- ab 1815: Großherzogtum Hessen<ref group="Anm.">Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des Deutschen Bundes. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.</ref>, Provinz Starkenburg, Amt Umstadt mit Otzberg
- ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Dieburg<ref group="Anm.">Trennung zwischen Justiz (Landgericht Umstadt) und Verwaltung.</ref>
- ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
- ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Dieburg
- ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
- ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
- ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis Dieburg<ref name=RB1937 /><ref group="Anm.">Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.</ref>
- ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg
- ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Stadt Groß-Umstadt<ref group="Anm.">Am 1. Januar 1977 als Ortsbezirk zur Stadt Groß-Umstadt.</ref>
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Semd 1677 Einwohner. Darunter waren 90 (5,4 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 270 Einwohner unter 18 Jahren, 699 waren zwischen 18 und 49, 390 zwischen 50 und 64 und 318 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 690 Haushalten. Davon waren 177 Singlehaushalte, 222 Paare ohne Kinder und 219 Paare mit Kindern, sowie 60 Alleinerziehende und 9 Wohngemeinschaften. In 126 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 495 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| • 1633: | 292 Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1806: | 976 Einwohner, 168 Häuser<ref name="EW1806">Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4. In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen), Stand: 6. Februar 1806.</ref> |
| • 1829: | 1146 Einwohner, 186 Häuser<ref name="GW" /> |
| • 1867: | 1167 Einwohner, 211 Häuser<ref name="WP">Vorlage:BibOCLC</ref> |
| Semd: Einwohnerzahlen von 1806 bis 2019 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1806 | 976 | |||
| 1829 | 1.146 | |||
| 1834 | 1.193 | |||
| 1840 | 1.304 | |||
| 1846 | 1.426 | |||
| 1852 | 1.296 | |||
| 1858 | 1.266 | |||
| 1864 | 1.190 | |||
| 1871 | 1.140 | |||
| 1875 | 1.154 | |||
| 1885 | 1.071 | |||
| 1895 | 1.111 | |||
| 1905 | 1.040 | |||
| 1910 | 1.034 | |||
| 1925 | 1.064 | |||
| 1939 | 1.063 | |||
| 1946 | 1.403 | |||
| 1950 | 1.425 | |||
| 1956 | 1.316 | |||
| 1961 | 1.300 | |||
| 1967 | 1.507 | |||
| 1970 | 1.636 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2006 | 2.000 | |||
| 2011 | 1.677 | |||
| 2016 | 1.792 | |||
| 2019 | 1.775 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Groß-Umstadt<ref name="EW" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1829: | 996 lutheranische (= 86,91 %), 127 reformierte (= 11,08 %), 4 jüdische (= 0,35 %) und 19 katholische (= 1,66 %) Einwohner<ref name="GW" /> |
| • 1961: | 1119 evangelische (= 86,08 %), 160 katholische (= 12,31 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Politik
Ortsbeirat
Für Semd besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Semd) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.<ref name="HS">Hauptsatzung. §; 4. In: Webauftritt. Stadt Groß-Umstadt, abgerufen im Dezember 2024.</ref> Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 54,54 %. Dabei wurden gewählt: ihm vier Mitglieder der SPD, zwei Mitglieder der CDU und ein Mitglied des Bündnis 90/Die Grünen.<ref>Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Semd. In: Votemanager. Stadt Groß-Umstadt, abgerufen im Dezember 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Dieter Ohl (SPD) zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Semd. In: Webauftritt. Stadt Groß-Umstadt, abgerufen im Dezember 2024.</ref>
Wappen und Flagge
Wappen
Blasonierung: In Rot über drei goldenen Spitzen eine silberne Waage über einem silbernen Spiegel in goldenem Rahmen.<ref>Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Semd im Landkreis Dieburg, Regierungsbezirk Darmstadt vom 14. Mai 1960. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1960 Nr. 20, S. 582, Punkt 454 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 3,7 MB]).</ref>
Das Wappen wurde durch den Heraldiker Heinz Ritt gestaltet und am 2. September 1963 vom Hessischen Innenministerium genehmigt.
Es beruht auf einem alten Gerichtssiegel des Ortes von 1713 und verweist damit auf das Örtliche Gericht.<ref>Wappen der Welt: Semd, abgerufen im November 2017.</ref>
Flagge
Die Flagge wurde am 24. April 1961 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.
Flaggenbeschreibung: „Auf der breiten weißen Mittelbahn des blau-weiß-blauen Flaggentuches das Gemeindewappen.“ <ref>Genehmigung einer Flagge der Gemeinde Semd im Landkreis Dieburg, Regierungsbezirk Darmstadt vom 24. April 1961. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1961 Nr. 18, S. 497, Punkt 486 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 4,2 MB]).</ref> |-
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Seit März 2004 steht in der Semder Flur eine Sitzbank. Sie ist 31,33 m lang; die Sitzfläche und die Lehne sind aus je einem Stück Douglasie gefertigt. Besonders den Einheimischen gilt dieses originelle Stück als „längste Bank der Welt“.
Natur und Schutzgebiete
Das Naturschutzgebiet Taubensemd von Habitzheim, Semd und Groß-Umstadt liegt zu einem Teil in der Gemarkung von Semd. Das artenreiche Schutzgebiet umfasst Feuchtwiesen, Röhrichte, offene und teils temporäre Wasserflächen und trockene Raine.<ref> Verordnung über das Naturschutzgebiet „Taubensemd von Habitzheim, Semd und Groß-Umstadt“ vom 3. Juni 1992. PDF. Staatsanzeiger für das Land Hessen 25/1992, S. 1389, Nr. 502, abgerufen am 14. Juli 2020.</ref>
In der Gemarkung Semd liegen Teilflächen der Natura-2000-Gebiete „Untere Gersprenz“ (FFH-Gebiet 6019-303) und „Untere Gersprenzaue“ (EU-Vogelschutzgebiet 6119-401).<ref>Wolfgang Röhser (Hessen Forst): Bewirtschaftungsplanfür das FFH- und Vogelschutzgebiet „Untere Gersprenz-FFH/Untere Gersprenzaue-VSG-TR Süd“. PDF. Regierungspräsidium Darmstadt, 29. Dezember 2014, abgerufen am 17. Juni 2021.</ref>
Das Naturdenkmal Gambseiche auf Semder Gemarkung fiel im Juni 2019 einem Blitzschlag zum Opfer und musste gefällt werden. Ihr liegender Stamm ist weiterhin als Naturdenkmal geschützt.
Vereine
Fast zwanzig Vereine, eine Sport- und Kulturhalle und ein reges Kulturleben, welches sich in Straßenfesten und vielen anderen kulturellen Ereignissen widerspiegelt, kann der knapp 2000 Einwohner zählende Ort vorweisen.
Regelmäßige Veranstaltungen
- In Semd finden viele Feste statt, von sehr kleinen Festen wie der Glühweinkerb am Freitag vor Totensonntag bis hin zur Semder „Mallorca Beach Party“, die seit Jahren einen festen Termin im Kulturkalender der Region darstellt.
- Letztes Wochenende im August: Opel-Treffen<ref>Ulrike Bernauer. In: Darmstädter Echo, Mittwoch, 23. August 2023, S. 18.</ref>
- September: Kerb<ref>Darmstädter Echo, Dienstag, 8. September 2015, S. 18</ref>
Infrastruktur
Öffentliche Einrichtungen
An öffentlichen Einrichtungen sind Freiwillige Feuerwehr, Turnverein, Schützenhaus, Bücherei, Kindergärten, Grundschule, Kirche (für die Professor Otto Linnemann aus Frankfurt um 1919 Glasfenster schuf) und Gemeindehaus zu erwähnen.
Verkehr
Die Bundesstraßenauffahrt der B26 Richtung Darmstadt und Frankfurt am Main ist nur zwei Kilometer entfernt. Groß-Umstadt und Dieburg als kleinstädtische Dreh- und Angelpunkte der Region liegen nur 5 Autominuten entfernt. Zum Frankfurter Flughafen gelangt man in 40 Minuten (25 Minuten außerhalb der Hauptverkehrszeiten). Eine Schnellbusanbindung sowie Bahnhöfe in Dieburg (6 km) und Groß-Umstadt (4 km) komplettieren die Verkehrsanbindung.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter des Ortes
- Georg Müller (1889–1959), Landtagsabgeordneter
Literatur
Weblinks
- Stadtteile In: Webauftritt der Stadt Groß-Umstadt.
- Die Semmer Seite. Ortsgeschichte, Infos. In: www.die-semmer.de. Semder Heimatgeschichte e. V.
- Semd, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Semd, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="EW">Stadtteile. In: Webauftritt. Stadt Groß-Umstadt, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen im Februar 2021. </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 14 und 68, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021. </ref> <ref name="RB1937"> Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,2 MB]). </ref> </references>
Stadtteile: Umstadt (Kernstadt) | Dorndiel | Heubach | Kleestadt | Klein-Umstadt | Raibach | Richen | Semd | Wiebelsbach mit Frau-Nauses