Juliane von Friesen
Juliane Freifrau von Friesen (* 29. November 1950 in Berlin) ist eine deutsche Wirtschaftsjuristin und parteilose Politikerin.
Leben
Friesens Eltern waren Eva Wagner und Otto Heinrich von Friesen. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und legte das erste Staatsexamen ab. Während ihres Studiums war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsches und Europäisches Arbeits-, Sozial- und Wirtschaftsrecht der Freien Universität Berlin. Außerdem absolvierte sie ein Ergänzungsstudium der Betriebswirtschaftslehre. Von 1980 bis 1992 arbeitete von Friesen bei OTIS in Berlin und anschließend bei der Vereinigte Energiewerke AG.
Im Mai 1999 erhielt von Friesen für ihre Arbeit als Vorsitzende des Ausschusses für Arbeitsmarkt und Sozialwirtschaft der Industrie- und Handelskammer zu Berlin das Bundesverdienstkreuz am Bande,<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die neue Landesregierung. ( vom 27. September 2008 im Internet Archive) BerliNews, abgerufen am 6. Oktober 2009</ref> 2011 die Erhöhung zur 1. Klasse. Inzwischen ist sie als Personal- und Unternehmensberaterin tätig.
Öffentliche Ämter
Sie war ehrenamtliche Richterin am Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg sowie am Landessozialgericht Berlin-Brandenburg.<ref name="berliner-zeitung">Eine Juristin, aber keine Volljuristin. In: Berliner Zeitung, 7. Juli 2001. ISSN 0947-174X</ref>
Von Juni 2001 bis Januar 2002 war sie im Senat Wowereit I für Bündnis 90/Die Grünen die Senatorin für Wirtschaft und Technologie des Landes Berlin.
Von Januar 2013 bis März 2026 war sie Präsidentin des Berliner Landesverbands des Arbeiter-Samariter-Bunds Deutschland.<ref>Grußwort zur Wahl des ASB-Präsidiums. In: asb-berlin.de. 9. Januar 2013, abgerufen am 14. März 2026.</ref><ref>Michael Müller und Carla Eysel bilden das neue Präsidium des ASB Berlin. In: asb-berlin.de. 27. März 2026, abgerufen am 29. März 2026.</ref>
Literatur
- Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser, A (Uradel), Band III, Band 21 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1959, S. 128–129. ISBN 3-7980-0721-7.
Einzelnachweise
<references />
Gustav Klingelhöfer (SPD) | Wilhelm Eich (FDP) | Paul Hertz (SPD) | Karl Schiller (SPD) | Karl König (SPD) | Wolfgang Lüder (FDP) | Guido Brunner (FDP) | Elmar Pieroth (CDU) | Peter Mitzscherling (SPD) | Norbert Meisner (SPD) | Elmar Pieroth (CDU) | Wolfgang Branoner (CDU) | Juliane von Friesen (parteilos) | Gregor Gysi (PDS) | Harald Wolf (Linke) | Sybille von Obernitz (parteilos) | Cornelia Yzer (CDU) | Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) | Stephan Schwarz (parteilos) | Franziska Giffey (SPD)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Friesen, Juliane von |
| ALTERNATIVNAMEN | Friesen, Juliane Freifrau von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Wirtschaftsjuristin und Politikerin (B’90/Grüne) |
| GEBURTSDATUM | 29. November 1950 |
| GEBURTSORT | Berlin |
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- Wirtschaftssenator (Berlin)
- Politiker (21. Jahrhundert)
- Wirtschaftsjurist
- Richter (Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg)
- Familienmitglied des Adelsgeschlechts Friesen
- Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- Deutscher
- Geboren 1950
- Frau