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Posterisation

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Mai 2025 um 23:34 Uhr durch imported>Uli Zappe (Banding: Link hintzugefügt).
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Datei:Porträt-isohelie.gif
Posterisation bei einem Schwarzweißfoto

Posterisation (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bezeichnet den fotografischen Effekt der Tontrennung (oder Tonwerttrennung) bei gleichzeitiger Tonwertreduktion, d. h. eine ursprünglich kontinuierliche Tonabstufung wird in mehrere Bereiche mit weniger Tönen umgewandelt, wodurch abrupte Übergänge von einem Ton zum anderen entstehen.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Der Effekt wird als Mittel der künstlerischen Gestaltung benutzt oder als erster Schritt bei der Vektorisierung. Eine weitere Bezeichnung für den Effekt ist das griechische Isohelie, das sich auf die dabei entstehenden Zonen gleicher Helligkeit bezieht.

Gestalterische Anwendung

Zunächst werden durch mehrmaliges Umkopieren auf hart arbeitendes Lith-Material drei oder mehr Dichteauszüge von normalen Halbtonnegativen erstellt. Daraus entsteht ein Bild, das den gesamten Tonwertumfang der Originalaufnahme in wenige Tonwerte (zum Beispiel Weiß, Grau, Schwarz) umsetzt. In der herkömmlichen Fotografie kommt beim Umkopieren vorzugsweise hart arbeitender Lithfilm zum Einsatz, der unterschiedlich lange belichtet oder entwickelt wird. Die die einzelnen Tonwerte repräsentierenden Filme werden passgenau übereinander montiert und vergrößert. Von Agfa gab es einen speziellen Film für diesen Zweck, den AGFA Contour Professional<ref>Günther Schwarz: AGFA contour film OCLC 4523401</ref>, der als Planfilm angeboten wurde und die Prozedur deutlich vereinfachte.

Wie bei den meisten fotografischen Effekten vereinfacht sich auch hier der Aufwand bei der elektronischen Bildbearbeitung. Beim rechten Bild (siehe unten), in einem Standard-Bildbearbeitungsprogramm manipuliert, wurden die Tonwerte auf fünf reduziert, gleichzeitig wurden die verbleibenden teilweise eingefärbt, nachdem bei einzelnen auch der Kontrast zurückgenommen worden war. Dabei entsteht ein Bild, das an Pop-Art erinnert.

Das Bild zeigt den Teich im Seerosen-Haus der Kew Gardens in London. Die eingeblendeten Histogramme veranschaulichen, was mit den Tonwerten bei diesem Effekt geschieht.

Banding

Der Effekt kann auch als unerwünschtes Artefakt des technischen – meist digitalen – Prozesses entstehen. Er wird dann Banding genannt. Banding zeigt sich dadurch, dass ein Helligkeitsverlauf nicht gleichmäßig, sondern in sichtbar abgegrenzten Streifen (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) dargestellt wird.

Ursachen für Banding bei Digitalkameras sind etwa:

  • Ungünstige Tonwertkurven beim Kamerasensor.
  • Eine zu geringe Helligkeitsauflösung in der Verarbeitungskette – üblich sind acht Bit pro Farbkanal (JPEG), also 256 Helligkeitswerte. Bei hochwertigen Kameras werden daher teils zehn, zwölf oder vierzehn Bit benutzt, um den Dynamikumfang des Sensors nicht zu begrenzen, der zum Beispiel 9,0 erreicht.
  • Nachträgliche Bildbearbeitung wie Aufhellung oder Kontrastveränderung.

Weblinks

Commons: Posterisation – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />