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Sly Dunbar

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Februar 2026 um 19:27 Uhr durch imported>Oplurus (Fremdsprachenhinweis hinzugefügt; Jahreszahl des Abrufs korrigiert - war 2026, nicht 2025, vgl. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sly_Dunbar&diff=263720744&oldid=263718697).
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Datei:Sly Dunbar TFF 04.JPG
Sly Dunbar auf dem TFF Rudolstadt, 2015

Lowell „Sly“ Dunbar (* 10. Mai 1952 in Kingston; † 26. Januar 2026<ref>Iconic drummer Sly Dunbar has died. In: jamaica-gleaner.com. 26. Januar 2026, abgerufen am 26. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ebenda) war ein jamaikanischer Schlagzeuger und Musikproduzent. Mit Robbie Shakespeare bildete er das Duo Sly & Robbie.

Leben und Wirken

Datei:SlyDunbar1979.png
Dunbar auf Tour mit Peter Tosh, 1979

Dunbar war als Jugendlicher ein großer Fan von Sly Stone und dessen Formation Sly & The Family Stone, was ihm den Spitznamen „Sly“ einbrachte.<ref>Jon Blistein: Sly Dunbar, Rhythmuskönig von Reggae und Dancehall, mit 73 Jahren gestorben In: Rolling_Stone vom 26. Januar 2026.</ref> Er begann früh mit dem Schlagzeugspielen und gehörte einigen recht bekannten jamaikanischen Reggaebands an, wie den Upsetters und den Aggrovators, mit denen er kleinere Erfolge hatte.

Später traf er auf den Bassisten Robbie Shakespeare, der bereits über Studioerfahrung verfügte, und brachte mit ihm und den Revolutionaires ein paar Alben in Jamaika heraus (einige davon wurden später in den USA und Europa veröffentlicht). Dunbar und Shakespeare nannten sich fortan The Riddim Twins oder Sly & Robbie. Später spielten sie in Word, Sound and Power, der Band rund um Peter Tosh. Sie spielten fünf Alben und eine Nummer-eins-Single, (You Gotta Walk) Don’t Look Back mit Mick Jagger ein. Ab Mitte der 1970er Jahre waren Sly & Robbie Dub-Mixer, später auch Produzenten.

Nach einer ausgedehnten Welttournee gründeten Sly & Robbie 1978 ihr eigenes Label TAXI Productions. Sie trennten sich von Peter Tosh und stießen Ende der 70er zu Black Uhuru, wo Ducky Simpson, Puma Jones und Michael Rose zur Musik des Duos sangen. Black Uhuru brachte mehrere Alben heraus, wobei auf den letzten beiden (Brutal und Positive) Junior Reid anstelle von Michael Rose sang. Die Arbeit der beiden beschränkte sich später allerdings nie auf eine Band allein; so nahmen sie etwa mit Grace Jones drei Alben auf. Dem schloss sich eine breitgefächerte Zusammenarbeit mit diversen Musikern an; dazu zählten Joe Cocker, Bob Dylan, Bill Laswell und Carly Simon, im Jazz auch Herbie Hancock, Monty Alexander und Ernest Ranglin.

Bereits in den 1980ern veränderten neue Musiktechnologien auch die Arbeit von Robbie Shakespeare und Sly Dunbar. Ab Mitte des Jahrzehnts veröffentlichten sie mehrere Alben, in denen Dub-Elemente mit Funk, Hip-Hop und anderen Stilen verknüpft wurden. Während sich Sly nach The Summit von 1988 fast ausschließlich den Drumcomputern und dem Produzieren widmete, spielte Robbie neben E-Bass auch immer öfter Keyboard. Auf zwei weitere erfolgreiche Singles, die sie 1993 produzierten (Murder She Wrote und Tease Me von Chaka Demus & Pliers), folgten unter anderem Kompositionen für Beenie Man und Luciano sowie Dancehall-Beats von Sly für DJ Combo.<ref>Ben Beaumont-Thomas: Sly Dunbar, reggae drummer and producer with Sly and Robbie, dies aged 73 In: The_Guardian vom 26. Januar 2026 (englisch).</ref> Im Anschluss nahmen sie weitere Alben als Sly & Robbie auf, zuletzt 2004 Version Born.

2012 zeichnete Dunbar als Autor für Omis Cheerleader verantwortlich.<ref>Omi – Cheerleader (Felix Jaehn Remix) (Song). austriancharts.at, abgerufen am 6. Februar 2015.</ref> Ende 2014 erlangte das Stück durch einen Remix des deutschen DJs Felix Jaehn größere Bekanntheit und entwickelte sich im Folgejahr zu einem globalen Hit mit Spitzenpositionen in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.<ref>Top 100 Single-Jahrescharts 2015. offiziellecharts.de, abgerufen am 7. April 2018.</ref><ref>End of Year Singles Chart Top 100 – 2015. officialcharts.com, abgerufen am 5. Februar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Hot 100 Songs – Year End 2015. billboard.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Schallplattenauszeichnungen zufolge verkaufte sich die Single bislang über 8,4 Millionen Mal. Alleine in Deutschland verkaufte sich das Stück über eine Million Mal, womit es eine der meistverkauften Singles in Deutschland ist.<ref>Diamant für Cheerleader (Felix Jaehn Remix) in Deutschland. musikindustrie.de, abgerufen am 1. März 2019.</ref>

2015 unternahm das Rhythmusgespann unter dem Titel „Sly & Robbie Meet Nils Petter Molvaer“ eine Tour mit dem norwegischen Jazztrompeter und dessen Begleitmusikern.

Für 2015 wurde ihm und Shakespeare die Musgrave-Medaille in Gold des „Institute of Jamaica“ zugesprochen. Der Rolling Stone setzte Dunbar 2016 in seiner Liste der 100 größten Schlagzeuger aller Zeiten auf Rang 65.<ref>100 Greatest Drummers of All Time. Rolling Stone, 31. März 2016, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).</ref>

Im Januar 2026 starb er im Alter von 73 Jahren.

Diskografie (Auswahl)

Rico

  • 1981: That Man Is Forward

Sly Dunbar

  • 1978: Simple Sly Man
  • 1982: Sly-Go-Ville

Peter Tosh

  • 1977: Equal Rights
  • 1978: Bush Doctor
  • 1979: Mystic Man
  • 1981: Wanted Dread or Alive

Black Uhuru

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  • 1979: Showcase
  • 1980: Sinsemilla
  • 1981: Red
  • 1982: Chill Out
  • 1984: Anthem
  • 1986: Brutal
  • 1987: Positive
  • 1987: Guess Who’s Coming to Dinner
  • 1990: Now

Sly & Robbie

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  • 1979: Sly Wicked and Slick
  • 1981: The 60’s, 70’s into the 80’s = Taxi
  • 1985: Language Barrier
  • 1987: Rhythm Killers
  • 1988: The Summit (UK)
  • 1999: Drum and Bass Strip to the Bone feat. Howie B
  • 1999: X-Uhuru
  • 1999: Money Dub
  • 2001: In Good Company
  • 2002: Dub Transmission Specialists – Off Duty
  • 2003: Late Night Tales
  • 2004: Sly & Robbie Meet the Mad Professor
  • 2004: Version Born

Weblinks

Commons: Sly Dunbar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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fr:Sly and Robbie#Sly Dunbar