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Projekt: Peacemaker

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Februar 2026 um 22:23 Uhr durch imported>Unforgivenll (Entstehung und Veröffentlichung: Die Drehorte die Wien darstellen sollen (Hlavné námestie bzw. Primaciálne námestie) sind in Bratislava und wurden somit in der Slowakei gedreht).
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Projekt: Peacemaker (Originaltitel: The Peacemaker) ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 1997 mit George Clooney und Nicole Kidman in den Hauptrollen. Er war der erste von DreamWorks produzierte Film und zugleich der erste Kinofilm von Regisseurin Mimi Leder. Im Film jagen ein Offizier und eine Atomwaffenexpertin quer durch Europa, um zu verhindern, dass ein gestohlener, russischer Atomsprengkopf in den Irak verkauft wird. Ein bosnischer Botschafter, der im Jugoslawienkrieg seine Familie verloren hat, macht die USA dafür verantwortlich und will die Bombe in New York zünden.

Handlung

Bei einem Transport von zehn ausrangierten russischen Atomwaffen im Rahmen des Strategic Arms Reduction Treaty ereignet sich in der Nähe von Tscheljabinsk eine nukleare Explosion. Die von der US-Regierung um eine Analyse der Ereignisse gebetene Atomwaffenexpertin Dr. Julia Kelly und der Army Ranger Lieutenant Colonel Thomas Devoe stellen fest, dass der Zug kurz zuvor entführt wurde und neun Atomsprengköpfe gestohlen wurden. Der Transport wurde daraufhin von den Entführern auf das Gleis eines Personenzugs umgeleitet und stieß mit diesem zusammen. Kurze Zeit später wurde der verbliebene 500-kT-Atomsprengkopf gezündet, um den Diebstahl zu verschleiern. Der US-Geheimdienst findet heraus, dass der russische General Kodoroff, der eigentlich in dem Zug umgekommen sein müsste, weiterhin telefonische Lebenszeichen abgibt.

Devoes russischer Kontaktmann und alter Freund Oberst Dimitri Vertikoff lädt die beiden nach Wien ein, um dort nach Informationen über den Transport der Sprengköpfe zu suchen. Bei einer von der russischen Mafia kontrollierten Spedition können sie wichtige Transportdokumente beschaffen. Doch kurz danach geraten sie in einen Hinterhalt, bei dem Vertikoff erschossen wird. Nach einer Verfolgungsjagd durch die Gassen von Wien gehen die Dokumente zwar bei einer Autoexplosion verloren, doch Dr. Kelly versandte zuvor eine Kopie der Daten via E-Mail. Dadurch kann Kodoroffs Transportfahrzeug, ein alter TAM-Militärlastwagen, per Satellit auf einer Gebirgsstraße im Nordkaukasus geortet und überwacht werden.

Die Sprengköpfe drohen Richtung Iran zu verschwinden, daher muss ein von Devoe befehligtes Sonderkommando mit drei Hubschraubern in russisches Gebiet vordringen. Da dies ohne Wissen und Genehmigung der russischen Grenzüberwachungstruppen geschieht, wird einer der drei Hubschrauber von der russischen Luftabwehr abgeschossen. Die verbleibenden zwei Helikopter können den Lastwagen aufbringen, wobei Kodoroff getötet wird. Es werden dabei jedoch nur acht der Waffen gefunden. Die letzte hat ein Freund des radikalisierten Diplomaten Gavrić in dessen Auftrag abgezweigt und diesem übergeben.

In Sarajevo finden IFOR-Truppen eine Videobotschaft des Terroristen Dušan Gavrić, der im Balkankrieg seine Familie verloren hat und die westlichen Staaten für ihre Waffenlieferungen an die Kriegsparteien verurteilt und bestrafen möchte. Dr. Kelly und Devoe erkennen, dass sich Gavrić, dessen aktuelle Identität sie nicht kennen, mit dem letzten Atomsprengsatz auf dem Weg nach New York befindet. Auf Anweisung von Dr. Kelly wird dort der nationale Notstand ausgerufen.

Gavrić reist als Teil einer UN-Delegation zu Friedensverhandlungen nach New York und bringt den zu einer Zeitbombe umgebauten Atomsprengsatz als Diplomatengepäck in die Stadt. Devoe und Kelly veranlassen eine Großfahndung mit Hubschraubern. Mit Hilfe von Geigerzählern wird der Attentäter in den Straßen von New York auf dem Weg zum UN-Hauptquartier eingekreist und von Polizeibeamten angehalten. Sein Freund, der mit ihm angereist ist, kann ihm zur Flucht verhelfen, wird kurz darauf jedoch von Devoe angeschossen. Gavric flüchtet zunächst in eine Schule und dann in eine Kirche. Hier wird er von Devoe und Kelly gefunden, die Bombe trägt er in einem Rucksack. Kelly versucht ihn zu überreden, die Funktion des Zündmechanismus preiszugeben. Doch stattdessen erschießt Gavrić sich selbst. Im allerletzten Moment kann Dr. Kelly die Metallhülle des Sprengkopfes aufbrechen und diesen so manipulieren, dass der konventionelle Sprengstoff zwar detoniert, den nuklearen Sprengsatz aber nicht zündet. Devoe und Kelly können sich in letzter Sekunde vor der Explosion retten und werden nur leicht verletzt.

Besetzung und Synchronisation

Die deutsche Synchronisation entstand bei der Berliner Synchron GmbH. Dialogbuch und Dialogregie übernahm Tobias Meister.<ref>Projekt: Peacemaker. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>

Rolle Darsteller Synchronsprecher
Lt. Col. Thomas Devoe George Clooney Detlef Bierstedt
Dr. Julia Kelly Nicole Kidman Sabine Jaeger
Dušan Gavrić Marcel Iureș Thomas Wolff
Col. Dimitri Vertikoff Armin Mueller-Stahl Armin Mueller-Stahl
Gen. Aleksandr Kodoroff Alexander Balujew Michael Christian
Mark Appleton Holt McCallany F. G. M. Stegers
Hans (deutscher Rucksacktourist) Sebastian Roché
Vlado Mirić Rene Medvešek Klaus-Peter Grap
Ken Randall Batinkoff Bernhard Völger
russischer Unteroffizier Goran Višnjić
Hauptfeldwebel Beach Michael Boatman Andreas Hosang
Santiago Carlos Gómez Bernd Vollbrecht

Entstehung und Veröffentlichung

Der Film wurde unter anderen in New York City, Los Angeles, Philadelphia, Prag, Bratislava, Kroatien, Mazedonien, Polen, Russland, Slowakei und Tschechien gedreht.<ref>Filming locations für The Peacemaker, abgerufen am 6. Juli 2007</ref>

Der Film feierte seine Premiere in den USA am 26. September 1997 und lief zwei Monate später, am 13. November 1997, in den deutschen Kinos an.

Bei einem geschätzten Budget von 50 Millionen US-Dollar spielte der Film an den Kinokassen in den Vereinigten Staaten 41 Millionen US-Dollar ein und erzielte ein weltweites Einspielergebnis von 110 Millionen US-Dollar.<ref>Eintrag auf boxofficemojo.com, abgerufen am 1. Juli 2007</ref> In den deutschen Kinos sahen sich im Jahr 1997 1,13 Millionen Besucher den Film an.<ref>Jahreshitliste der Filmförderungsanstalt, abgerufen am 1. Juli 2007</ref>

Kritiken

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Projekt: Peacemaker. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>
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James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei weder besser noch schlechter als ein durchschnittlicher James-Bond-Film. Mit gestrafftem Drehbuch und entsprechend kürzerer Laufzeit hätte er deutlich erfolgreicher sein können. Es sei schwierig, die Spannung über zwei Stunden lang aufrechtzuerhalten; die Aufgabe habe sich für die in einem Spielfilm debütierende Regisseurin als zu schwierig erwiesen.<ref>Kritik von James Berardinelli</ref>

Das Lexikon des internationalen Films lobte: „Ein mit beachtlichem handwerklichem Geschick inszeniertes Kinodebüt, das nicht nur geschickt Versatzstücke des Actiongenres verarbeitet, sondern seine Geschichte auch mit erzählerischer Übersicht und Raffinesse schildert.“<ref>Projekt: Peacemaker. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref>

Die Deutsche Film- und Medienbewertung lobt, dass trotz der hochwertigen Action-Szenen die Emotionen die Hauptträger der Handlung seien. Die differenzierte Dramaturgie billige auch den Gegenspielern glaubhafte Beweggründe zu. Gewürdigt wird zudem die authentische, detailgetreue Ausstattung, während der Soundtrack von Hans Zimmer als zu aufdringlich empfunden wird.<ref name=":0">Projekt: Peacemaker. In: FBW. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Oktober 2021; abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>

Auszeichnungen

Nicole Kidman wurde im Jahr 1998 für ihre Rolle für den Blockbuster Entertainment Award nominiert.

Der Film wurde 1998 für den Political Film Society Award für Exposé nominiert.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) verlieh dem Film das Prädikat wertvoll.<ref name=":0" />

Weblinks

Vorlage:Filmdaten

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Filme von Mimi Leder