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TDK

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Tokyo Denkikagaku Kogyo

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | TDK-Logo.svg
Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3538800008
Gründung Dezember 1935
Sitz Chūō, Tokio, Japan
Leitung Präsident: Noboru Saito<ref>TDK: News Center. 22. Februar 2022, abgerufen am 12. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mitarbeiterzahl 101.453 (2024)<ref name="Jahresbericht">Investor Relations - Financial Information - Summary. TDK Corporation, 2024, abgerufen am 11. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Umsatz 2.103 Mrd. JPY<ref name="Jahresbericht" />
Branche elektronische Bauteile und Komponenten
Website www.tdk.com
Stand: 11. August 2024

Die TDK Corporation (jap. TDK{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), TDK Kabushiki-gaisha; von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Tōkyō Denki Kagaku Kōgyō, auf Deutsch etwa „Tokio Elektrische Chemische Industrie“), gelistet im Nikkei 225, ist ein japanischer Hersteller von elektronischen Bauteilen und Komponenten.

Produziert werden heute vor allem Sensoren, Kondensatoren, Spulen, Ferrite, Magnete, SAW-Filter, Schutzbauelemente, Spannungswandler & Netzteile.<ref>TDK – Produkte. In: https://www.tdk-electronics.tdk.com/de. TDK, Juli 2025, abgerufen am 27. Juli 2025.</ref> Abnehmer kommen hauptsächlich aus der Automobilindustrie, Telekommunikationsindustrie und Elektrotechnik.

Geschichte

In den 1980er Jahren war das Unternehmen der Öffentlichkeit zunächst durch sein Angebot an Kompaktkassetten und den darauffolgenden Jahrzehnten VHS-Kassetten, CDs & DVDs ein Begriff. Heute ist TDK aus dem Privatkundensegment weitgehend verschwunden, jedoch ist davon auszugehen, dass aufgrund der breiten Produktpalette in vielen elektrischen Endprodukten ein oder mehrere Bauteile von TDK enthalten sind.

Takeshi Takei und Yogoro Katō, zwei Professoren der Technischen Hochschule Tokio, haben 1930 die ersten Ferrit-Legierungen synthetisiert. Am 7. Dezember 1935<ref name="over">Unternehmensdaten auf der offiziellen Webpräsenz des japanischen Mutterkonzerns: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Overview | Corporate Information | Corporate Profile | TDK (Memento vom 26. Juli 2009 im Internet Archive)</ref> haben sie TDK in Japan als Hersteller von Ferriten gegründet. Seit 2016 ist Shigenao Ishiguro Präsident des Unternehmens.<ref>Representative Director, President and CEO, Shigenao Ishiguro. Abgerufen am 20. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Unternehmen versuchte sich in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren im Videospielgeschäft, indem es TDK Mediactive in den USA und Europa sowie TDK Core in Japan betrieb.<ref>Gaming Life in Japan. 15. November 2005, abgerufen am 26. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ab 2007 wurde die Marke TDK für Speichermedien von Imation übernommen.<ref>theregister.co.uk</ref>

Im Dezember 2015 unterbreitete TDK dem Schweizer Halbleiterhersteller Micronas ein Übernahmeangebot, das von dessen Verwaltungsrat unterstützt wurde. Demnach sollte Micronas für rund 214 Millionen Franken übernommen werden, die Transaktion würde bis März 2016 abgeschlossen.<ref>TDK will sich Micronas einverleiben. Handelszeitung, 17. Dezember 2015, abgerufen am 19. Dezember 2015.</ref> Im Jahr 2016 wurde die frühere Micronas Semiconductor Holding AG von TDK übernommen und umfirmiert in TDK-Micronas GmbH.

Tochterunternehmen und Akquisitionen

Im Laufe seiner langen Unternehmensgeschichte hat TDK Unternehmen übernommen und Tochterunternehmen gegründet.

TDK-Lambda

Datei:TDK-Lambda Nagaoka Technical Center.JPG
Technisches Zentrum in Nagaoka-Settaya
Datei:Compactcassette.jpg
Typische TDK-Audiokassette der 1980er-Jahre

Das Tochterunternehmen für Stromversorgungsprodukte wurde 2005 von TDK übernommen. Das 1948 in New York gegründete,<ref>Seite der nordamerikanischen Webpräsenz über das Unternehmen: About Lambda Americas</ref> hauptsächlich in Europa und Nordamerika tätige Unternehmen Lambda, das 1966 von Veeco übernommen wurde und 1975 einen langfristigen Im-/Exportvertrag mit dem japanischen Netzteil-Hersteller Nippon Electronic Memory Industry Co., Ltd schloss<ref>Geschichte des japanischen TDK-Lambda auf seiner Website: History TDK-Lambda</ref> (drei Jahre später mit VEECO-Anteilen in Nemic-Lambda Co., Ltd. transferiert), wurde 2006 in DENSEI-LAMBDA K.K. (das japanische Unternehmen entstand 1999 durch eine vollständige Fusion des Nemic-Lambda mit Nippon Electric Industry Co., Ltd. (NEIC)) eingegliedert<ref>Firmengeschichte auf der deutschen Webpräsenz: TDK-Lambda Deutschland</ref> und 2008 zur heutigen Bezeichnung TDK-Lambda umbenannt, indem es zum vollständigen Eigentum von TDK wurde. Neben den drei inländischen Betrieben in Nagaoka (erster Betrieb des ehem. Nippon Electronic Memory Industry, seit 2009 technisches Zentrum), Inashiki und Fukuoka betreibt TDK heute ausländische technische Einrichtungen in Wuxi (China), Senai, Kuantan (Malaysia), Khlong Nueng (Thailand), Karmiel (Israel), Achern (Deutschland), Ilfracombe (Vereinigtes Königreich) und Neptune (New Jersey).<ref>Darstellung des weltweiten Firmennetzes bei der internationalen Webpräsenz vom japanischen Hauptsitz: Overseas Network</ref>

TDK-EPC

2008 übernahm TDK den deutschen Hersteller von Elektronikbauteilen Epcos AG, gegründet 1989<ref>EPCOS Investor Relations: Geschäftsbericht 2009 S. 3 ALLGEMEINES</ref> als Siemens Matsushita Components mit Sitz in München, für 1,2 Milliarden Euro. EPCOS, die bereits ein Handelsnetz in Europa, Südamerika und Indien besaß, erweiterte die japanische Gruppe um die Anwendungssektoren der Automobilindustrie und Telekommunikation.<ref>Beschreibung der Übernahme in der Website von TDK: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />TDK-EPC Corporation (Memento vom 22. Juni 2010 im Internet Archive)</ref>

Seit 27. April 2018 hält Epcos einen Mehrheitsanteil von 50,2 % an der Relyon Plasma GmbH, einem Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsunternehmen im Bereich der Plasmatechnologie (Oberflächenvorbehandlung, Bauteilreinigung und Entkeimung).<ref>TDK Tochter EPCOS erwirbt Mehrheit an Relyon Plasma - TDK Europe - EPCOS. Abgerufen am 15. Juni 2018.</ref>

TDK-Micronas

2016 übernahm TDK den Schweizer Hersteller von Hall-Sensoren Micronas AG.<ref>Zuständige Wettbewerbsbehörden genehmigen Übernahme von Micronas durch TDK | micronas.com. In: www.micronas.com. Abgerufen am 29. Dezember 2016.</ref> Die TDK-Micronas<ref>TDK-Tochter Micronas erhält neuen Firmennamen „TDK-Micronas“ | micronas.com. In: www.micronas.com. Abgerufen am 29. Dezember 2016.</ref> hat ihren operativen Hauptsitz in Freiburg im Breisgau und stellt eine breite Palette an Halleffekt-Sensoren für die unterschiedlichsten Anwendungsarten, als auch Mikrocontroller für die direkte Steuerung von bürstenlosen Motoren her.

TDK-InvenSense

Datei:Mpu6050-HD.jpg
Zwei Dies einer InvenSense MPU6050 mit integriertem Gyroskop und Beschleunigungssensor

Am 18. Mai 2017 gaben die CEOs der TDK Corporation und InvenSense bekannt, dass der Kauf von InvenSense durch TDK abgeschlossen ist.<ref>TDK Completes Acquisition of InvenSense. In: Website von InvenSense. Abgerufen am 25. Juli 2017.</ref> InvenSense ist ein Hersteller von SoCs zur Erfassung von Bewegung und Lage, Bild und Ton in Gamecontrollern, Smartphones und Head-Mounted Displays.

Werksschließungen in Europa

Ende 2002 wurde das TDK-Werk in Rammelsbach/Pfalz geschlossen. Es produzierte seit 1986 Audiokassetten<ref>welt.de vom 17. Oktober 2019, Die Tonband-Kassette kehrt zurück – aber es gibt ein Problem, abgerufen am 13. September 2020.</ref> sowie seit 1988 radial gegurtete Festinduktivitäten und von August 2001 an SMD-Induktivitäten für den europäischen Elektronikmarkt.

Ende Mai 2006 wurde das TDK-Werk in Bascharage (Luxemburg), das CD- und DVD-Rohlinge produzierte, geschlossen. Stattdessen konzentrierte sich TDK auf die Weiterentwicklung der Blu-ray Disc (z. B. Durabis).

CD- und DVD-Rohlinge wurden aber weiterhin von ODM-Herstellern wie CMC Magnetics, Moser Baer India und Taiyo Yuden für TDK hergestellt.<ref>heise.de: TDK gibt Produktion von CDs und DVDs auf (9. März 2006)</ref> Stand 2023 wurden weiterhin Medien unter der Marke TDK vertrieben.

Weblinks

Commons: TDK – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise

<references />