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Sisi-Kapelle

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Datei:Döbling - Sisikapelle (2).JPG
Sisi-Kapelle
Datei:Döbling - Sisikapelle.JPG
Nordostansicht der Sisi-Kapelle

Die Sis(s)i-Kapelle ist eine am Pfaffenberg (Wienerwald) gelegene Kapelle im Wiener Stadtteil Sievering (Bezirk Döbling) nahe dem Gspöttgraben auf etwa 360 m ü. A.

Geschichte

Die neugotische Sisi-Kapelle wurde zu Ehren der Vermählung des Kaiserpaares Elisabeth und Franz Joseph 1854 bis 1856 errichtet. Johann Carl Freiherr von Sothen beauftragte hierzu den Architekten Johann Garben mit der Planung der Kapelle Am Himmel, einem Bereich des Wienerwaldes in Sievering. Neben dem Gedächtnis an das historische Ereignis sollte die Kapelle auch als zukünftige Grabstelle für den Auftraggeber und dessen Gemahlin Franziska dienen. Die Kapelle wurde schließlich nach den von Garben erstellten Plänen errichtet, wobei von Sothen damit den Stadtbaumeister Josef Kastan beauftragte. Nach der Fertigstellung wurde die Kapelle am 31. Juli 1856 den drei Namenspatronen des Kaiserpaares, der heiligen Elisabeth, dem heiligen Franz von Assisi und dem heiligen Josef, geweiht.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle stark beschädigt und danach dem Verfall preisgegeben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sisi-Kapelle Am Himmel. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Dezember 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.falter.at In: falter.at, abgerufen am 20. August 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.falter.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2022. Suche im Internet Archive )</ref> Aus Angst vor Vandalenakten wurde das Altarbild demontiert. 1997 erwarb das Kuratorium Wald große Teile des Areals Am Himmel, kaufte 2002 auch die Kapelle um 3500 Euro von der Caritas an und initiierte schließlich deren Renovierung als Teil der Gesamtrevitalisierung des Areals (Lebensbaumkreis, Weinberg, Kinderspielplatz, Café-Restaurant „Oktogon“). Die mehrjährigen Arbeiten, die insgesamt 1,1 Mio. Euro kosteten und teilweise vom Wiener Altstadterhaltungsfonds finanziert wurden, waren 2005 abgeschlossen. Dabei wurde der Innenraum zu einem Erlebnisraum umgestaltet, der die Verbindung von Natur und Kultur spürbar machen soll. Dies wird vor allem durch ein neu errichtetes Glasdach erreicht. Darüber hinaus stellen vierzehn in die Wand eingelassene Bildschirme eine Art Leidensweg der Natur durch Eingriffe des Menschen szenisch dar.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Sisi-Kapelle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 48° 15′ 34,6″ N, 16° 18′ 39,7″ O

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