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Weifa

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Weifa
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(580)&title=Weifa 51° 5′ N, 14° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(580) 51° 4′ 35″ N, 14° 21′ 45″ O
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Höhe: 434 m
Fläche: 3,92 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Weifa, Gemeinde Steinigtwolmsdorf. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 580 (15. Mai 2022) HW<ref name="EZ2022">Weifa: Ortsteil von Steinigtwolmsdorf. (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für "Ortslagen" berechnet). In: www.citypopulation.de - Population Statistics. Online-Dienst für Statistiken, abgerufen im März 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 148 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1999
Postleitzahl: 01904
Vorwahl: 035951
Lage von Weifa in Sachsen
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Weifa (oberlausitzisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der Oberlausitz und seit 1999 ein Ortsteil der der Gemeinde Steinigtwolmsdorf im sächsischen Landkreis Bautzen. Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß seiner Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 573 kB) § 14 bis 17. In: Webauftritt. Gemeinde Steinigtwolmsdorf, abgerufen im März 2026.</ref> Der Erholungsort ist die höchstgelegene Ort im Landkreis Bautzen.

Der Ort wurde als Waldhufendorf angelegt und passt sich der Landschaft des Lausitzer Berglandes an. Typisch für die Region sind die Umgebindehäuser, welche von der alten Handweberei des 17. bis 19. Jahrhunderts zeugen. Der Ortsname leitet sich vom Begriff „Weife“ (mittelhochdeutsch für Haspel) ab, einem Zubehör der Handweberei.<ref name="HONBvS">Weifa. In: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Hrsg. von Ernst Eichler und Hans Walther. Bd. 2: M–Z (= Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte. Bd. 21) Akademie-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-05-003728-8, S. 561 f. (online als PDF bei SLUB – Qucosa).</ref>

Datei:Ortsansicht Weifa mit Blick auf Wiesenstraße.jpg
Ortsansicht Weifa mit Blick auf einige Umgebindehäuser der Wiesenstraße

Geschichte

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Fotothek df rp-c 0670009 Steinigtwolmsdorf-Weifa. Oberreit, Sect. Stolpen, 1821-22.jpg
Karte von Oberreit mit Weifa von 1821/22

Weifa entstand im Zuge der deutschen Ortsbesiedelung. Ein Lokator führte Einwanderer hierher. Die Ortsgründung fand ca. im 13. Jahrhundert statt. Flamen sollen den Flachsbau und die Weberei hier eingeführt haben.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte erst 1464 als Weiff.<ref name="HONBvS" /> Ab 1606 begann der Freikauf von den Frondiensten. Die höchste Blütezeit der Weberei lag zwischen 1860 und 1890.

Seit ca. 1830 ist Weifa Luftkur- und Erholungsort. Zwischen 1949 und 1990 kamen jährlich viele Urlauber nach Weifa.

Geografie

Weifa liegt im Lausitzer Bergland an der Grenze zum Böhmischen Niederland (Tschechien), ungefähr zwei Kilometer von Steinigtwolmsdorf entfernt. Nordöstlich von Weifa befindet sich die Weifaer Höhe (504 m) als einer der höchsten Berge dieser Region. Zuflüsse und Teiche fließen in westliche Richtung und münden in die Wesenitz.

Religionen

Weifa ist ein hauptsächlich evangelisch-lutherisch geprägtes Dorf, besitzt jedoch keine eigene Kirche.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Wetterstation in Weifa.jpg
Wetterstation am Jörg-Kachelmann-Weg in Weifa
  • Lehrpfad zur Ortsgeschichte Weifa (angelegt anlässlich der 555-Jahr-Feier von Weifa und des 100-jährigen Bestehens Weifaer Vereine im Jahr 2019)
  • Heimatmuseum in Weifa, Kammweg 21

Vereinsleben

Neben dem ortsansässigen Jugendclub beteiligen sich der Heimat- und Kulturverein Weifa, der Tennisverein, der Autocrossverein „VLG-Racing“ sowie die Freiwillige Feuerwehr am Ortsgeschehen. So organisiert sie jährlich ein Pfingstkonzert am Erbgericht. Jährlich veranstaltet wird auch ein Osterschießen und Dorffest.

Persönlichkeiten

  • Karl Gude (* 1905; † 1956), Oberlausitzer Mundartdichter
  • Helmut Frömmel (* 1915; † 1997), Unternehmer

Literatur

  • Gustav Wolf: Weifa. Ein Versuch zur Erfassung seines Charakters. In: Oberlausitzer Heimatzeitung. Jg. 10. Nr. 21 vom 13. Oktober 1929, S. 325–327 (online bei SLUB – Digitale Sammlungen).
  • Weifa. In: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Hrsg. von Ernst Eichler und Hans Walther. Bd. 2: M–Z (= Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte. Bd. 21) Akademie-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-05-003728-8, S. 561 f. (online als PDF bei SLUB – Qucosa).

Weblinks

Commons: Weifa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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