Zum Inhalt springen

Lonzo (Geiger)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Januar 2026 um 21:29 Uhr durch imported>FordPrefect42 (umformuliert, vgl. Disk.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Lonzo (* 29. September 1952 in Hamburg; † 13. November 2001 ebenda; bürgerlich Lorenz Westphal) war ein deutscher Musiker. Sein Spitzname war Der Teufelsgeiger von Eppendorf.

Leben und Karriere

Lonzo war ab 1974 Mitglied der Hamburger Musikgruppen Leinemann (bis 1976) und Rentnerband (bis Januar 1975). Außerdem bildete er gemeinsam mit Okko Bekker, Berry Sarluis, Chris Hermann und Django Seelenmeyer die Gruppe Okko, Lonzo, Berry, Chris & Django, später mit Wolfgang Timpe für Seelenmeyer Okko, Lonzo, Berry, Chris & Timpe.<ref>Eintrag Okko, Lonzo, Berry, Chris und Django bei 45cat.com</ref>

Im Jahr 1974 nahm er zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten, dem Pianisten Gottfried Böttger, die 1975 veröffentlichte Single Hamburg ’75 auf, die sich auf die damals florierende Hamburger Szene bezog. Dieser gehörten unter anderem Udo Lindenberg, Otto Waalkes und Hans Scheibner an. Zum Silvesterfest 1977/1978 nahm er mit seiner Band Okko, Lonzo, Berry, Chris & Timpe an der TV-Silvestershow Morgen ist heute schon gestern teil.<ref>Morgen ist heute schon gestern – Silvester-Show Deutschland 1977. ARD, abgerufen am 5. Januar 2025.</ref>

Seine kommerziell erfolgreichste Zeit als Interpret war für Lonzo das Jahr 1980, als seine Singles Der Zaubergeiger (Der Teufel kam nach Eppendorf) – eine deutsche Version des Liedes The Devil went down to Georgia von Charlie Daniels – und Die Dinosaurier erschienen.

In den 1980er Jahren übernahm Lonzo etliche Male die Rolle des Produzenten und Arrangeurs für andere Künstler. Seinen größten Erfolg als Produzent hatte er mit der Hamburger Pop-Band Channel 5, er produzierte u. a. aber auch Ulf Krüger, Bernward Büker und den rumänischen Panflötenspieler Horea Crishan. Ab den frühen 1990er Jahren trat er zunehmend weniger in Erscheinung.

Lonzo war alkoholkrank, fand jedoch nach längerer Zeit der Abhängigkeit zu einer abstinenten Lebensweise.<ref>Lonzo: So besiegte ich die Alkoholsucht, Hamburger Abendblatt, 23. Juni 2001</ref><ref>(gph): Abschied vom Teufelsgeiger. In: Hamburger Morgenpost. 26. November 2001, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Dezember 2013; abgerufen am 21. November 2022.</ref> Im Mai 2001 nahm er seine Konzertkarriere wieder auf.<ref>Lorenz Westphal, Original der Hamburger Szene (1952-2001): "Der Teufelsgeiger von Eppendorf", Der Standard, 15. November 2001</ref>

Datei:Grablonzohamburgfotograf.jpg
Die Grabstätte des „Teufelsgeigers von Eppendorf“ auf dem Friedhof Volksdorf in Hamburg. Die Stele ist mit einer Geige verziert.

Er starb am 13. November 2001 in Hamburg im Alter von 49 Jahren an einem Herzinfarkt<ref>Hans Scheibner: In den Himmel will ich nicht! Mein Leben in Geschichten. Ullstein, Berlin 2016, ISBN 978-3-8437-1382-5, S. 309 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> und wurde auf dem Friedhof Volksdorf in Hamburg beigesetzt. Eine Stele, auf der eine Geige, sein bürgerlicher Name und sein Pseudonym zu sehen sind, erinnert an den Musiker. Lonzo hatte zwei Töchter.<ref>Fabrik: Die Hamburger Szene traf sich beim Benefizfestival für die beiden Kinder des verstorbenen Teufelsgeigers von Eppendorf. 13 Stunden Musik für Lonzos Töchter, Hamburger Abendblatt, 24. Dezember 2001</ref>

Diskografie Solo

Alben

Singles

Diskografie Bands und Kooperationen

Alben

Singles

Weitere Beteiligungen (Auswahl)

Weblinks

Commons: Lonzo Westphal (violinist) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

<references responsive />

Vorlage:Hinweisbaustein