Jens Blauert
Jens Blauert (* 20. Juni 1938 in Hamburg; † 14. März 2026<ref>Nachruf auf Prof. Jens Blauert. In: Institut für Schallforschung. Österreichische Akademie der Wissenschaften, 19. März 2026, abgerufen am 21. März 2026.</ref><ref>Prof. Jens Blauert verstorben auf www.dega-akustik.de, abgerufen am 19. März 2026</ref>) war Professor für Elektrotechnik an der Ruhr-Universität Bochum. Von ihm stammen grundlegende Beiträge zur Psychoakustik, unter anderem über richtungsbestimmende Bänder.
Leben
Blauert studierte Nachrichtentechnik an der RWTH Aachen und wurde dort 1969 zum Doktoringenieur promoviert mit der Dissertation „Untersuchungen zum Richtungshören in der Medianebene bei fixiertem Kopf“. 1973 habilitierte er sich an der Technischen Universität Berlin. 1974 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik I (danach umbenannt in Allgemeine Elektrotechnik und Elektroakustik) an der Ruhr-Universität Bochum. Dort gründete er das Institut für Kommunikationsakustik (IKA), das er 29 Jahre lang leitete.<ref name="uni">Jens Blauert. In: ruhr-uni-bochum.de. Abgerufen am 27. September 2022.</ref> 2003 wurde er emeritiert. Ab 2005 lehrte er als Gastprofessor am Rensselaer Polytechnic Institute in Troy, New York.<ref name="kdgo">Jens Blauert. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender Online. degruyter.com, abgerufen am 27. September 2022 (begründet von Joseph Kürschner, ständig aktualisierte zugangsbeschränkte Onlineausgabe).</ref>
Zu den Schwerpunkten seiner Forschungen gehörten unter anderem räumliches Hören und binaurale Technologie.
Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit war Blauert auch jahrzehntelang als professioneller Akustikberater in Nordrhein-Westfalen tätig.<ref name="uni" />
Ehrungen und Preise
- 1994: IEEE Fellow<ref> IEEE Fellows Directory. IEEE, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Dezember 2017; abgerufen am 21. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 1995: Dr. Tech. h.c. der Universität Aalborg<ref name="kdgo" />
- 2001: Helmholtz-Medaille der DEGA<ref>Helmholtz-Medaille. Deutsche Gesellschaft für Akustik e. V. (DEGA), abgerufen am 21. März 2026.</ref>
- 2004: Ehrenmitgliedschaft der DGA<ref>Ehrenmitglieder. Deutsche Gesellschaft für Audiologie, abgerufen am 21. März 2026.</ref>
- 2014: Ehrenmedaille des VDT<ref>VDT-Ehrenmedaille. Verband Deutscher Tonmeister e. V. (VDT), abgerufen am 21. März 2026.</ref>
- 2019: Ehrenmitgliedschaft der DEGA<ref>DEGA ernennt 14 neue Ehrenmitglieder. DEGA Akustik e.V., archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. August 2019; abgerufen am 21. März 2026.</ref>
Schriften
- Räumliches Hören. S. Hirzel-Verlag, Stuttgart 1974, ISBN 3-7776-0250-7
- 1. Nachschrift. Neue Ergebnisse und Trends seit 1972. 1985, ISBN 3-7776-0410-0
- 2. Nachschrift. Neue Ergebnisse und Trends seit 1982. 1997, ISBN 3-7776-0738-X
- Komplettausgabe, 2013, ISBN 978-3-7776-2287-3
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). The MIT Press, USA-Cambridge MA
- 1. Auflage, 1983, ISBN 0-262-02190-0
- Revised Edition, 1996, ISBN 0-262-02413-6
- (Hrsg.): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Springer, Berlin/Heidelberg/New York 2005, ISBN 3-540-22162-X
Weblinks
- Homepage an der Ruhr-Universität Bochum
- Literatur von und über Jens Blauert im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Blauert, Jens |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ingenieur, Professor für Elektrotechnik und Akustik |
| GEBURTSDATUM | 20. Juni 1938 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 14. März 2026 |