Brotfabrik Bonn
Die Brotfabrik Bonn ist ein Kulturzentrum im Bonner Ortsteil Beuel-Mitte. Nachdem auf dem Gelände 1984 das letzte Brot gebacken worden war, wurde der Gebäudekomplex ab Mitte der 1980er Jahre kulturell zwischengenutzt. 1986 nahm das Kulturzentrum den Betrieb auf. In den folgenden Jahren wurde die Anlage schrittweise saniert und zu einem dauerhaften Kulturstandort ausgebaut. In seinem Innern befinden sich ein Theatersaal, ein Kinosaal, eine Gastronomie, ein freies Theater für junges Publikum, drei Tanzräume, ein Atelier sowie ein Studio und ein Probenraum. Im Foyer finden regelmäßig Kunst-Ausstellungen statt.
Der Trägerverein Kulturzentrum Brotfabrik Bonn e. V. (ehemals Traumpalast e. V.) fungiert als Dachverein für das gesamte Haus. Der Theatersaal wird durch die Brotfabrik Theater gGmbH betrieben und bietet neben dem Kerngeschäft auch Konzerte und Lesungen. Die Gastronomie wird derzeit unter dem Namen KulturKneipeBrotfabrik geführt und veranstaltet kleinere Konzerte auf einer eigenen kleinen Bühne. Des Weiteren befindet sich hier als Weiterbildungspartner das Bildungswerk InterKultur, das in den Tanzräumen Kurse zu Themen wie Tanz, Musik, Theater und beruflicher Weiterbildung anbietet. Weitere Mieter sind das Theater Marabu GbR, das Theaterkunst für Kinder und Jugendliche entwickelt und aufführt. Zu den ehemaligen Mietern gehört u. a. der Filmverleih Rapid Eye Movies.
Der künstlerische Schwerpunkt liegt, neben dem Programm des mehrfach preisgekrönten Programmkinos, auf Tanztheater, Figurentheater, Jugendtheater, Weltmusik sowie der Förderung lokaler künstlerischer Gruppen und studentischer Theatergruppen wie der Bonn University Shakespeare Company. Vom Bildungswerk InterKultur in der Brotfabrik werden Kurse, Seminare und Workshops in sämtlichen künstlerischen Bereichen angeboten.
Die Brotfabrik beherbergt jährlich das Kinder- und Jugendtheaterfestival Spielarten, die Skandinavischen Filmtage Bonn und ist eine Station des Tanzfestivals Tanzstrasse.
Das Theater Marabu kann mit vielen nationalen und auch internationalen Auszeichnungen glänzen und ist seit 1993 fester Bestandteil der jungen Theaterszene.
Bonner Kinemathek
Das Kino der Brotfabrik wird von der Bonner Kinemathek e. V. und dem Förderverein für Filmkultur e. V. geführt und versteht sich als Arthouse- und Programmkino. Die Bonner Kinemathek veranstaltet außerhalb der Brotfabrik auch Vorführungen im Rheinischen Landesmuseum Bonn sowie die Internationalen Stummfilmtage. 2012 erhielt sie von der Film- und Medienstiftung NRW 10.000 Euro als Programmprämie sowie 5.000 Euro für ihr Jugend- und Kinderprogramm.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitteilung der Stadt Bonn. Abgerufen am 16. November 2011. ( vom 27. September 2015 im Internet Archive)</ref> Gründungsdirektor der Kinemathek war von 1986 bis 1998 Stefan Drößler.
Die Bonner Kinemathek ist Mitglied im Filmtheater-Netzwerk Europa Cinemas.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bonner Kinemathek.] Europa Cinemas, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Siehe auch: Bonner Kinos
Einzelnachweise
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Weblinks
- Brotfabrik. Kulturzentrum Brotfabrik Bonn e. V.
- Brotfabrik in Beuel. (ehemalige Germania Brotfabrik). Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands RheinlandVorlage:Abrufdatum
Koordinaten: 50° 44′ 27,6″ N, 7° 7′ 24,6″ O
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