Kaliumpikrat
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| Strukturformel von Kaliumpikrat | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Kaliumpikrat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
KP | |||||||||||||||
| Summenformel | C6H2KN3O7 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelber Feststoff<ref name="Schilling">Horst Schilling, Hans Spandau, Old?ich Tomí?ek: Elemente der Ersten Hauptgruppe Einschl. Ammonium: Wasserstoff · Lithium · Natrium · Kalium · Ammonium · Rubidium · Caesium. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-45804-0, S. 107 (books.google.com).</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 267,19 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Schilling" /> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Kaliumpikrat ist ein gelbes explosives Pulver mit bitterem Geschmack. Es ist das Kaliumsalz der Pikrinsäure mit Initialsprengstoffeigenschaften wie alle Metallsalze der Pikrinsäure. Löslich ist es in Aceton und Ethanol, in kaltem Wasser löst es sich kaum, es lässt sich dennoch eine Gelbfärbung erkennen, in heißem Wasser löst es sich nur mäßig. Unter einem 2 kg Fallhammer explodiert es mit 50%iger Wahrscheinlichkeit bei einer Fallhöhe von 21 cm.<ref>Urbanski: 1. Band</ref>
Geschichte
Kaliumpikrat wurde schon von Johann Rudolph Glauber dargestellt. Die Tincturia nitri Glauberi, die im 17./18. Jahrhundert medizinische Verwendung fand, war eine alkoholische Lösung von Kaliumpikrat, das Johann Rudolph Glauber aus Wolle und konzentrierter Salpetersäure und nachheriges Neutralisieren mit Pottasche erhalten hatte.<ref>Gustav Fester: Die Entwicklung der chemischen Technik bis zu den Anfängen der Grossindustrie Ein Technologisch-Historischer Versuch. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-91528-4, S. 186 (books.google.com).</ref>
Gewinnung und Darstellung
Hergestellt werden kann es durch Neutralisation einer wässrigen Pikrinsäurelösung mit Kaliumhydroxid oder durch Reaktion von Pikrinsäure mit Kaliumbicarbonat.<ref>Georg Frerichs, Georg Arends, Heinrich Zörnig: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis: Für Apotheker, Arzneimittelhersteller Drogisten, Ärzte und Medizinalbeamte. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-90729-6, S. 422 (books.google.com).</ref> Pyrotechnische Verwendung findet es in Mischung mit Kaliumnitrat in Heulsätzen.
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Explosionsgefährlicher Stoff
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Wikipedia:P-Sätze fehlen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Kaliumverbindung
- Phenolat
- Polynitrobenzol