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Metzkausen

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Metzkausen
Stadt Mettmann
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Metzkausen 51° 16′ N, 6° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 15′ 54″ N, 6° 57′ 11″ O
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Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 40822
Vorwahl: 02104
Metzkausen (Nordrhein-Westfalen)
Metzkausen (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Metzkausen in Nordrhein-Westfalen

Metzkausen ist ein Stadtteil der Stadt Mettmann im Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen. Bis 1974 war Metzkausen eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Düsseldorf-Mettmann.

Geographie

Der Stadtteil Metzkausen liegt im Nordwesten der Stadt Mettmann. Metzkausen war bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine Streusiedlung ohne eigentlichen Dorfkern, erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das heutige geschlossene Siedlungsgebiet.

Geschichte

Eine Ansiedlung Metzinchusen wurde erstmals 1090 in einer Urkunde des Stifts Kaiserswerth erwähnt. Im Mittelalter bildete sich rund um diese Ansiedlung die Honnschaft Metzkausen im Amt Mettmann des Herzogtums Berg. Seit der Franzosenzeit gehörte Metzkausen zur Bürgermeisterei Hubbelrath im Landkreis Düsseldorf und seit den 1840er-Jahren bildete es eine Gemeinde gemäß der Gemeindeordnung für die Rheinprovinz von 1845. Als größere Wohnplätze in der Gemeinde Metzkausen bestanden 1885 Burg mit 27, Klein Krumbach mit 19, Lindchen mit 18, Neu Burscheid mit 16, Peckhaus mit 36 und Stübbenhaus mit 43 Einwohnern.<ref name="lexi" />

Von 1891 bis 1904 wurde in Metzkausen die Blei- und Zinkerzgrube Benthausen betrieben. Ein starkes Bevölkerungswachstum, verbunden mit großflächiger Neubautätigkeit, setzte Ende der 1950er-Jahre ein. Durch das Düsseldorf-Gesetz wurde Metzkausen am 1. Januar 1975 in die Stadt Mettmann eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1835 0972 <ref name="viebahn28">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, S. 74, Textarchiv – Internet Archive</ref>
1864 0958 <ref>Statistik des Regierungs-Bezirkes Düsseldorf, 1867. S. 990, Textarchiv – Internet Archive

</ref>

1885 0802 <ref name="lexi">Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland 1885, S. 84 (PDF) </ref>
1910 0865 <ref>Der Landkreis Düsseldorf im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. August 2023; abgerufen am 12. Februar 2026.</ref>
1939 0996 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 1421 <ref name="rati">Fläche und Bevölkerung. Stadt Ratingen</ref>
1960 2019 <ref name="metzi">Bevölkerungszahlen von Metzkausen</ref>
1970 6096 <ref name="metzi" />
1973 6600 <ref name="metzi" />

Baudenkmäler

Baudenkmäler in Metzkausen sind die landwirtschaftlichen Gebäude Lindenbecker Weg 2, Hof Nösenberg, Groß-Bülthausen und Hof Benthausen, die Wohngebäude Dorper Weg 18 a und An der Post 2 sowie das Kriegerdenkmal Wilhelmshöhe.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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