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Wiley-VCH Verlag

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Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA
Rechtsform GmbH & Co. KGaA
Gründung 1921
Sitz Weinheim, Deutschland
Leitung Sabine Haag, Guido Herrmann
Mitarbeiterzahl 384<ref name="KA_18" >Konzernabschluss zum 30. April 2019 im elektronischen Bundesanzeiger</ref>
Umsatz 123,84 Mio. EUR<ref name="KA_18" />
Branche Fachzeitschriften, Fachbücher, Web-Portale, Medien- und Verlagsdienste
Website www.wiley-vch.de
Stand: 30. April 2019

Der Verlag Wiley-VCH in Weinheim an der Bergstraße bündelt Verlagsaktivitäten in verschiedenen Geschäftsfeldern der Natur- und der Ingenieurwissenschaften sowie der Wirtschaftswissenschaft. Das Unternehmen ist eine Tochter der John Wiley & Sons. Der Umsatz betrug 2010 ca. 100,2 Mio. Euro<ref>Buchreport-Ranking „Die 100 größten Verlage“</ref>, 2016 betrug der Umsatz bereits ca. 132,8 Mio. Euro.<ref>Publikumsverlage ohne Dynamik. 29. März 2017, abgerufen am 24. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Der Verlag entstand 1921 als Verlag Chemie, für den auch die Abkürzung „VCH“ steht, und war eine gemeinschaftliche Gründung der Deutschen Chemischen Gesellschaft, des Vereins Deutscher Chemiker und des Vereins zur Wahrung der Interessen der Chemischen Industrie.<ref>Walter Ruske: Verlag Chemie 1921–1971, Verlag Chemie, Weinheim/Bergstr. 1971, S. 17 ff.</ref> In den folgenden Jahrzehnten war er vor allem in den Bereichen Chemische Literatur, Materialwissenschaften, Physik, Technik, Medizin und Biowissenschaften tätig. Zu den Geschäftsführern der Verlagsgesellschaft gehörte unter anderem der Bonner Chemieprofessor Helmut Grünewald (ab 1980).<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 417.</ref> Seit 1996 ist der Verlag Chemie Teil der weltweiten Verlagsgruppe John Wiley & Sons, Inc., mit Sitz in Hoboken in New Jersey. Der Schwerpunkt seiner Publikationen liegt in den Bereichen der Lehre, der wissenschaftlichen Forschung und der industriellen Entwicklung. Seit 2001 publiziert der Verlag ein deutschsprachiges Wirtschafts- und Sachbuchprogramm, seit 2005 die deutschen Ausgaben der Reihe Für Dummies. Der Verlag gibt auch die Zeitschrift Nachrichten aus der Chemie, die Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker heraus. Die online-Publikation der beliebten multimedialen Lernenzyklopädie ChemgaPedia wurde 2023 eingestellt.

Zur Verlagsgruppe gehören ferner Ernst & Sohn (Bauingenieurwesen und Architektur) in Berlin, der GIT Verlag in Darmstadt und der Verlag Helvetica Chimica Acta in Zürich.

Am 1. April 2021 feierte der Verlag 100 Jahre „wachsendes Wissen“.<ref>Alexander Pawlak: 100 Jahre wachsendes Wissen. In: pro-physik. Wiley-VCH, 1. April 2021, abgerufen am 10. Januar 2023.</ref> Der Verlag Wiley-VCH gibt in Zusammenarbeit mit Chemistry Europe mehr als ein Dutzend chemischer Fachzeitschriften heraus, darunter sind zum Beispiel Chemistry – A European Journal, European Journal of Organic Chemistry und das European Journal of Inorganic Chemistry.<ref>Chemistry Europe | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. Abgerufen am 26. Dezember 2025.</ref> Der Verlag kooperiert auch mit anderen chemischen Fachgesellschaften. So gibt Wiley-VCH die Zeitschrift The Chemical Record im Auftrag der japanischen Chemischen Gesellschaft und das Vietnam Journal of Chemistry im Auftrag der Vietnam Academy of Science and Technology heraus.

Brands

Zu Wiley-VCH gehören (Stand 2022) die folgenden Brands und Verlage:<ref>BRANDS & IMPRINTS. Wiley-VCH, abgerufen am 2. Februar 2022.</ref>

Persönlichkeiten

Zu den deutschsprachigen Autoren, deren Werke bei Wiley-VCH erschienen oder die mit dem Verlag in Verbindung standen, gehören unter anderem:

Literatur

  • Walter Ruske: Verlag Chemie 1921–1971, Verlag Chemie, Weinheim/Bergstrasse 1971 (enthält eine Bibliografie aller Bücher des Verlags seit 1921).
  • Robert E. Wright, Timothy C. Jacobson, George David Smith: Knowledge for Generations: Wiley and the Global Publishing Industry, 1807–2007. John Wiley & Sons, Hoboken, 2008, ISBN 978-0-471-75721-4.
  • Karl-Eugen Kurrer: Wiley & Sons, Wiley-VCH und Ernst & Sohn. Eine erfolgreiche Familiensaga der Bauingenieurliteratur. In: Stahlbau, 76. Jahrgang 2007, Heft 1, S. 1–5.<ref>Download</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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