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Guanaja

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Guanaja

Datei:Guanaja.jpg
Satellitenbild von Guanaja
Gewässer Karibisches Meer
Inselgruppe Islas de la Bahía
Geographische Lage 16° 28′ N, 85° 53′ WKoordinaten: 16° 28′ N, 85° 53′ W
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Länge 17 km
Breite 4 km
Fläche 70 km²
Höchste Erhebung 400 m
Einwohner 4535 (2001)
65 Einw./km²
Hauptort Guanaja

Guanaja ist eine Insel der Islas de la Bahía in der Karibik. Sie liegt etwa 100 km vor der Küste von Honduras, westlich liegt die Nachbarinsel Roatán. Guanaja vorgelagert sind mehrere kleine, auf einem Korallenriff liegende Cays. Auf dem Cay Bonacca wohnt mehr als die Hälfte der Einwohner von Guanaja. Das Eiland ist ungefähr 20 km lang und die höchste Erhebung 400 m hoch.

Nach der Volkszählung von 2001 hatte die Insel 4.535 Einwohner<ref>R. Graham, Honduras/Bay Islands English. In: Schreier, D., Trudgill, P., Schneider E. W., Williams J. P. (Hrsg.). The lesser-known Varieties of English: An Introduction. Studies in English Language. Cambridge, Cambridge University Press 2010, 93</ref>.

Verkehr

Auf der Insel gab es lange Zeit keine Straßen, Boote waren die wichtigsten Verkehrsmittel. Seit einigen Jahren gibt es eine Straße von Savannah Bight über Mitch nach Mangrove Bight. Sie liegt im östlichen Teil der Insel. Der Großteil des Verkehrs wird jedoch nach wie vor per Schiff abgewickelt. Der Flughafen Guanaja verbindet die Insel mit anderen Teilen von Honduras.

Geschichte

Die Insel wurde urspürnglich von den Paya bewohnt, die heute als ausgestorben gelten. Die Insel wurde von Christoph Kolumbus am 30. Juli 1502 während seiner vierten Reise betreten. Der Seefahrer ging an Soldadao Beach auf der Inselnordseite an Land. Er nannte die Insel Isla de Pinos. In den 1520er Jahren wurde auf der Nordseite der Insel die ersten spanischen Siedlungen angelegt. Seit den 1560er Jahren wurden Englische Piraten zu einer Plage. Sie nutzten die Bay Islands, um Proviant aufzunehmen. 1650 siedelten die Spanier die gesamte Bevölkerung um<ref>R. Graham, Honduras/Bay Islands English. In: Schreier, D., Trudgill, P., Schneider E. W., Williams J. P. (Hrsg.). The lesser-known Varieties of English: An Introduction. Studies in English Language. Cambridge, Cambridge University Press 2010, 94</ref>. Auf der Insel leben vor allem Nachfahren der seit 1838 eingewanderten, englischsprachigen Kreolen von den Kaimaninseln (negros ingleses).

1998 wurde die Insel durch den Hurrikan Mitch stark in Mitleidenschaft gezogen.

Tourismus

Taucher lieben die große Korallenvielfalt rund um Guanaja. Das kristallklare warme Wasser und spektakuläre, farbige, Wände, kleine Canyons und Höhlen ergänzen das Taucherlebnis. Man kann regelmäßig große Barsche, Muränen, Schildkröten, Rochen und in den Frühlingsmonaten hin und wieder einen Walhai beobachten.<ref name="tauchen">Tauchgebiete – Honduras. Globetrotter Travel Service, abgerufen am 31. Mai 2011.</ref>

Weblinks

Commons: Guanaja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />